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Hyperpole

An der finalen Qualifikationssession nehmen beide Ferrari, beide Toyotas, 2 Porsche (#5 und #75) und 2 Cadillac (#3 und #2) auf Seiten der Hypercars teil. Bei den LMP2 sind die Oreca von Jota, WRT (#41), beide Prema , IDEC Sport, Vector Sport, Cool Racing (#47) und Nielsen Racing vertreten wobei letztere wegen eines Vergehens des schnelleren  Racing Team Turkey in die Hyperpole-Session gerutscht sind. Bei den GTE sehen wir alle 3  AF Corse Ferraris die Corvette, der Oman-Aston, beide Kessel Racing Ferraris und den GMB-Aston.

Die beiden Toyota gehen als erste auf die Strecke wobei nach einer Aufwärmrunde erst nach 4 Minuten die wahre Zeitenjagd startet.

Die Ferraris sind "on fire" und hauen eine Sektorbeestzeit nach der anderen raus. Earl Bambers erste Runde wird wegen Tracklimit-Vergehen gestrichen. Pierguidi haut eine 3:23,893 raus, Fuoco eine 3:24,198. Toyota konnte in der ersten Runde nur 3:26´er Zeiten erreichen. In der LMP2 führt Nielsen Racing Pilot Ben Hanley, während Ben Keating die Corvette auf die povisorische Pole setzt.

2. fliegende Runde: Während die Toyota sich auf 3:24 bzw. 3:25 verbessern verpasst Fuoco die Pole nur um 8 Tausendstel Sekunden. Pierguidi ist zum Aufziehen neuer Reifen in die Box abgebogen. Bourdais im Cadillac sett sich zwischen die Toyotas während Porsche noch nicht in die Session gestartet ist. Bei den LMP2 übernimmt IDEC-Sport die Führung. P2 hinter Keatings Corvette geht an den Oman Aston von Al Harthy.

Dritte Runde beide Toyota kommen rein. Der GBM-Aston hat einen Ausritt in Indianapolis. Das Team WRT und Cool-racing schieben sich nun hinter LMP2-Polesetter Paul-Loup Chatin auf die folgenden Plätze.

Pierguidi wird eine weitere schnelle Runde wegen Tracklimit-Vergehen gestrichen. Die Porsche sind mittlerweile gestartet und auf ersten fliedgenden Runden. Fuoco schneidet derweil wie das heisse Messer in der Butter durch den Verkehr. Mit einer 3:22,982 erzielt Fuoco schliesslich die Polezeit

(c) GT-Eins.de 5 Minuten stehen noch auf der angehaltenen Uhr - das würde noch für eine fliegende Runde reichen. Nach etwa 10 Minuten wird die Boxengasse wieder geöffnet. Dem #75 Porsche von Felipe Nasr fehlt noch eine zählbare Qualizeit.

Auf der letzten fliegenden Runde sichern sich die Toyota noch die zweite Startreihe. Aber Kobayashis schnellste Zeit wird wegen Tracklimits gestrichen und somit holt sich Felipe Nasr mit dem Porsche #75 noch die Startposition 4.

(c) GT-Eins.de

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5 Minuten vor dem Ende der Session steht plötzlich der #3 Cadillac in der Daytona-Schikane und stösst nach einem Treibstoffleitungsbruch einen Feuerball aus. Sebastian Bourdais  kann aussteigen. Zuvor hatte er sich mit seiner Bestzeit noch vor den besten Toyota gesetzt. Die bleiben weiter getrennt weil sich nun der #5 Porsche zwischen die beiden GR010 klemmt. zusätzlich wird Bourdais die schnellste Zeit wegen Auslösens der roten Flagge gestrichen - er rutscht auf Platz 5 zurück.

In der GTE-Am haben sich die 3 AF-Corse-Ferraris auf den Plätzen 3-5 festgesetzt

(c) GT-Eins.de

Bei den LMP2 stehen IDEC Sport, Jota und das Team WRT vorne. Bei den GTE-Am gibt es keine Veränderungen mehr. Hier feiert Corvette bei der Abschiedsvorstellung der GTE-Am die letzte Le Mans-Pole der Klasse.

Fuocos 3:22,982 ist 0,918s schneller als die bisherige Hypercar-Quali Bestzeit von Kamui Kobayshi in 2021. Damit steht zum ersten Mal seit 6 Jahren kein Toyota auf der Pole-Position in Le Mans.


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