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Rennen 1 GT-Masters

Der Start erfolgt bei bewölktem Himmel und etwa 17 ° Lufttemperatur. Die Regenwahrscheinlichkeit wird vor dem Rennen mit 55 % angegeben.

Start! Marvon Dienst im Schütz AMG kann die Führung übernehmen, dahinter schiebt sich David Jahn in der RWT-Corvette auf P2 vor. Niederhauser in der #31 und der #12 EFP Car Collection by TECE-Audi von Mattia Drudi liegen dahinter auf P3 und 4.

Fünfter ist Lambo-Pilot Engelhart vor Markus Pommer in der Callaway Corvette. Es folgen die beiden Audi von Jeffery Schmidt (#25) und Ricardo Feller (#28)

Dienst und Jahn setzten sich an der Spitze vom Feld ab. Luca Ludwig im Ferrari und Nikolaj Rogivue im BWT-Audi beschliessen die Top-10, liegen aber mitten im Pulk der GT3. Meister Robert Renauer liegt mit dem Porsche auf P11.
 
Nach Runde 4 führt das Spitzenduo schon 4 s vor dem Rest des Feldes.

(c)
GT-Eins.de


Rolf Ineichen ist derweil nach einer Berührung mit dem Porsche von Timo Bernhard mit qualmendem linkem Hinterreifen unterwegs und kommt an die Box.

In Runde 14 wird der zuvor sechstplazierte Engelhart immer langsamer und muss in die Box kommen. Später stellt sich heraus, dass ein loser Drosselklappenstecker verantwortlich ist.

3 Minuten vor dem Öffnen des Boxenstoppfensters haben Dienst und Jahn schon 7 s auf das Feld zu Gute stehen.

Nach 17 Runden verzeichnen wir vor dem Öffnen des Boxenstopp-Fensters die folgende Reihung an der Spitze : 

Platz Nr Klasse Auto Team Land Marke Runden
1 36   GT3 Schütz Motorsport Deutschland Mercedes 17 Rd.
2 13 Trophy GT3 RWT Racing Deutschland Corvette 0,3s
3 31 Junior GT3 HCB Rutronik Racing Deutschland Audi 7,2s
4 12   GT3 EFP by TECE Deutschland Audi 7,6s
5 77   GT3 Callaway Competition Deutschland Corvette 8,0s
6 28 Junior GT3 Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi 9,5s
7 7   GT3 HB Racing �sterreich Ferrari 9,9s
8 26 Junior GT3 BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi 11,4s
9 25 Junior GT3 BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi 12,5s
10 1   GT3 Precote Herberth Motorsport Deutschland Porsche 13,2s
11 71   GT3 T3 Motorsport Deutschland Audi 19,7s
12 29 Junior GT3 Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi 20,3s

(c) GT-Eins.de

In Runde 8 versucht Pommer in der Corvette einen ersten Angriff auf Engelhart muss aber für die erste schnelle Kurve zurückstecken - anders als in den Vorjahren wird die schnelle Variante der Hotelkurve gefahren. Ein weiterer Versuch eine halbe Runde später ist ebenfalls nicht erfolgreich. Der ISR-Audi von Salaquarda fällt nach einem Dreher auf P30 zurück.

Eine relativ ereignislose erste Viertelstunde ist um. Ende der 10. Runde wird 6,8 s Vorsprung für das Spitzenduo notiert. Pommer muss bei einem weiteren Angriff eingangs der ersten Kurve zurückstecken.  In Runde 13 schafft Pommer es, die Attacke endlich erfolgreich in Turn 1 abzuschließen.

Kelvin Snoeks kommt im BKK-Mobil Mercedes an die Box und muss aufgeben. Der Grund sind Probleme mit dem gestern beschädigten Motor.

(c) GT-Eins.de

(c) GT-Eins.de

In Runde 18 öffnete sich das Boxenstopp-Fenster: die #29, #99, #24, #17, #47, #69, #33, #11 und beide Aust Motorsport Audis kommen rein. Bei ISR läuft es heute gar nicht rund. Beim Fahrerwechsel fällt ein Gurtteil in die Sitzschale und Frank Stippler muss sich das schmerzhaft drückende Teil unter dem Allerwertesten selbst herausangeln. Das kostet das Team weitere 25 Sekunden.
In Runde 19 folgen der Herberth-Porsche, die #19 und die #18. Der #82 Lambo geht nach dem Reifenschaden wieder ins Rennen.

In Runde 20 kommen #77, #26, und der MANN-FILTER-AMG #48 rein. Fabian Vettel verfehlt die Boxenverweilzeit und muss noch einmal zu einer Durchfahrtsstrafe reinkommen. Die #31, #28, #7, #98 und #21 kommen nach Runde 21 rein. Die #25, #71 und #14 kommen Ende der 22. Runde.

Die beiden Audi #12 (EFP-Audi von Mattia Drudi) und und #8 (HCB-Rutronik von Dennis Marschall) kommen Ende der 23. Runde rein. Die beiden Spitzenreiter queren die Boxengassen-Einfahrt  20 s vor dem Schließen des Boxenstoppfensters. Aiden Read und Sven Barth wechseln in die Autos. Direkt hintereinander kommen beide Fahrzeuge in unveränderter Reihenfolge aus der Box.  

So sieht es nach dem Schließen des Boxenstopp-Fensters aus.

Platz Nr Klasse Auto Team Land Marke Runden
1 36   GT3 Schütz Motorsport Deutschland Mercedes 25 Rd.
2 13 Trophy GT3 RWT Racing Deutschland Corvette 0,3s
3 77 Junior GT3 HCB Rutronik Racing Deutschland Audi 4,6s
4 31   GT3 EFP by TECE Deutschland Audi 6,7s
5 28   GT3 Callaway Competition Deutschland Corvette 8,0s
6 12 Junior GT3 Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi 11,4s
7 7   GT3 HB Racing �sterreich Ferrari 11,7s
8 25 Junior GT3 BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi 11,9s
9 26 Junior GT3 BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi 15,8s
10 1   GT3 Precote Herberth Motorsport Deutschland Porsche 16,2s
11 29   GT3 T3 Motorsport Deutschland Audi 19,2s
12 99 Junior GT3 Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi 24,1s

(c) GT-Eins.de

Read im Schütz-AMG profitiert von dem Geplänkel der beiden Corvette hinter ihm.

In Runde 35 fängt es 8 1/2 min vor dem Schluss an zu regnen!

Barth rutscht ausgangs der Hotelkurve auf dem Curb, nachdem Kirchhöfer ihn leicht touchiert hat. Der sanfte  Anschlag nach einem Dreher ist zum Glück nicht gravierend und so kann die RWT-Corvette weiterfahren.

Auf Slicks wird es nun zu einem Eiertanz für das gesamte Feld: auf den glitschigen Randsteinen ausgangs Turn 1 fliegt nun auch der Aston Martin #98 von Valentin Hasse-Clot ab, der just 2 Audi überholt hatte.

(c) GT-Eins.de

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Read rutscht Ende der ersten Runde fast in Turn 1 von der Strecke. Florian Spengler im sechstplazierten #12 Audi und Carrie Schreiner im weiter hinten liegenden #8 Audi müssen an selber Stelle die Wiese besuchen.
Am führenden Schütz-Motorsport-AMG fällt eine leichte Rauchentwicklung aus dem hinteren Radkasten auf.

Auf Rang 3 hat sich mittlerweile die #77 Corvette von Marvin Kirchhöfer vorgefahren. Der HCB-Rutronik-Audi von Kelvin van der Linde liegt dahinter auf P4 vor dem Land-Audi von Dries Vanthoor und dem HB-Ferrari von Sebastian Asch.

Im Herberth-Porsche #1 macht Thomas Preining einen Platz gegen Christopher Mies im Mücke-Audi #29 gut und liegt nun auf Platz 10.  Eine Runde später ist ausgangs der Hasseröder Kurve der EFP-Audi von Florian Spengler dran - der Herberth-Porsche liegt nun auf P8.

Vor und nach der Hasseröder-Kurve kommt es in Runde 32 zum Zweikampf der beiden Corvette. Kirchhöfer touchiert am Ausgang die RWT-Corvette, auf der sich Sven Barth allerdings in P2 behaupten kann. 

(c) GT-Eins.de

In Turn 7 geht Kirchhöfer schließlich vorbei am führenden Schütz-AMG. Read muss auch van der Linde im Rutronik Audi in der letzten Kurve passieren lassen.

Dahinter holt sich in der Hotelkurve Thomas Preining P6 vom Ferrari mit Sebastian Asch am Steuer, nachdem dieser sich kurz verbremst. Später wird klar, dass sich das ABS unbemerkt verabschiedet hatte. Christopher Haase verbessert sich in der 40. Runde auf P4, nachdem er Dries Vanthoor schon 2 Kurven zuvor quasi vor sich hergeschoben hatte.

Haase packt in Runde 41 auch noch den AMG von Aiden Read und holt sich P3, nachdem der Mercedes zu weit beim Konter in Turn 1 rausgetragen wird. Auch Vanthoor geht am Schütz-AMG vorbei, der nur noch auf P5 liegt

Zu Beginn der letzten Runde parkt Hasse-Clot den Aston Martin #98 genau auf der Ziellinie. Nach einem Einschlag stellt er das Auto ab, um größeren Schaden an der Karosserie des britischen GT3s zu vermeiden.


PodiumDen Sieg holen sich Marvin Kirchhöfer und Markus Pommer auf der #77 Callaway Competition Corvette. Auf dem 2. Platz kommt beim Debüt des Teams der HCB-Rutronik Audi von Kelvin van der Linde und Patric Niederhauer ins Ziel. Den dritten Platz holt sich der #25 BWT Mücke Audi von Christopher Haase und Jeffey Schmidt.  

Markus Pommer: "Wir hatten vor dem Rennen P5 als Ziel ausgegeben. Das es nun zu einem Sieg gereicht hat, liegt auch an der Klasse die Marvin im Regen gezeigt hat. Ich habe am Anfang nicht zu aggressiv überholt, das hat die Reifen geschont und uns den Sieg ermöglicht". 

Marvin Kirchhöfer: "Es tut mir für das Schwesterauto leid. Sven und David haben stark gekämpft, aber der Regen hat plötzlich heftig zugenommen und Sven ist dann auf die rutschigen Curbs gekommen als er mir Platz lassen wollte. Sie werden sicher noch ihre Chance in dieser Saison bekommen."

Patric Niederhauser: "Das Podium war jetzt nicht zu erwarten, aber das Team hat richtig gut gearbeitet. Ich konnte die Pace am Anfang nicht ganz mitgehen und habe mich darauf konzentriert, für Kelvin die Reifen zu schonen." 

Kelvin van der Linde: "Ich hatte das Glück, dass Marvin im Regen vor mir war und ich seine Bremspunkte kopieren konnte. Aber Patric hat mir das Auto auf P3 übergeben. Danach konnte ich pushen."

Die schnellste Runde geht an Marvin Dienst mit 1:24.798 min. in Runde 3.


Zirka dreieinhalb Stunden nach dem Rennen kommt eine Änderung des Klassements. Daniel Keilwitz und Maxime Martin im PROpeak Performance Aston Martin #99 werden genauso disqualifiziert (ursprünglich P10 - Decision 57), wie Elia Erhart und Pierre Kaffer im EFP Car Collection by TECE Audi R8 #11 (ursprünglich P21 - Decision 56). Der Grund in beiden Fällen war ein nicht aktivierter Feuerlöscher bei der anschließenden technischen Kontrolle im Parc Ferme.


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