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12h Sebring - 2.Rennhälfte

Unter dem SC kann der #911 Porsche von Fred Makowiecki in die Führungsrunde zurück kehren. Dem #912 Porsche gelingt dies nicht.

Der #55 Mazda hat 2 Runden wegen des Zwischenfalls 2 Runden verloren und ist auf Gesamtrang 8 zurück gefallen. Dafür kehrt nach einer über 4-stündigen Pause der #77 Mazda mit repariertem Kabelbaum ins Rennen zurück.

Restart in Runde 163 5 Minuten nach der Rennhalbzeit - wir verzeichnen den folgenden Stand an der Spitze:

Platz Nr Marke Klasse Team Land Abstand
1 31 Cadillac DPi Whelen Engineering Racing USA 164 Rd.
2 5 Cadillac DPi Mustang Sampling Racing USA 1s
3 10 Cadillac DPi Konica Minolta Cadillac DPi-V.R. USA 15s
4 84 Cadillac DPi JDC-Miller MotorSports USA 16s
5 7 Honda DPi Acura Team Penske USA 163 Rd.
6 85 Cadillac DPi JDC-Miller MotorSports USA 1s
7 54 Nissan DPi CORE autosport USA 7s
8 55 Mazda DPi Mazda Team Joest Deutschland 162 Rd.
9 6 Honda DPi Acura Team Penske USA 161 Rd.
10 67 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 156 Rd.
11 3 Corvette GTLM Corvette Racing USA 1s
12 66 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 3s
13 24 BMW GTLM BMW Team RLL USA 13s
14 25 BMW GTLM BMW Team RLL USA 30s
15 911 Porsche GTLM Porsche GT Team USA 53s

Der #19 Moorespeed-Audi geht hinter die Mauer. Gegen Ende der Rennstunde soll der Wagen zurückgezogen werden. Die Audi-truppe mmuss mit einem Achsbruch den ersten offiziellen Ausfall des Rennens verzeichnen.

Die von Marcel Fässler gesteuerte Werks-Corvette #4 hat eine Karambolage  mit dem #47 Precision Performance Lamborghini zu verzeichnen die von der Rennleitung untersucht wird.

Der #96 Turner Motorsports BMW M6 fällt wegen eines gebrochenen Stossdämpfers aus der Führungsrunde der GTD. 2 Runden Rückstand wird die fällige Reperatur kosten.

7 Rennstunden sind nun vorüber und die nächste Runde der Boxenstopps bei den GT LM steht an. Corvette hat sich mittlerweile auf Rang 3 hinter die beiden führenden Ford vorgearbeitet. Wenig später kann sich Corvette-Pilot Jan Magnusen sogar am Ford von Dirk Müller vorbei auf Platz 2 in der Klasse schieben.

(c) GT-Eins.de

Renger van der Zande erklärt uns das die Temperaturprobleme zu Rennbeginn die Taktik des Wayne Taylor teams durcheinander gewürfelt haben. "Das hat uns leider Zeit gekostet. Allerdings stimmt nun die Pace - von daher ist das Rennen noch nicht gelaufen  - es sind ja noch über 3h."

(c) GT-Eins.de


(c) GT-Eins.de

In der GTD-Klasse verliert GRT-Pilot Rik Breukers nach einem Verbremser in Turn 1 gleich 3 Plätze  nachdem die Konkurrenten auf dem Weg zu Turn 4 Ping-Pong mit dem Huracan spielen. Der Pfaff-Motorsport-Porsche übernimmt nunn wieder die Spitze

In Runde 180 kommt der #5 Mustang Sampling Cadillac  nach einem 18 Runden-Stint zum 9.Male an die Box. Der Wayne Taylor Wagen mit Pilot Jordan Taylor übernimmt nun die Führung 4s vor dem #84 JDC-Cadillac von Simon Trummer und weitere 42s vor dem Whelen Cadillac von Luis-Felipe Derani.

Der 5.plazierte Colin Braun im Core Autosport Nissan DPi versucht sich am schwarzen Cadillac mit der #10 in die Führungsrunde zurück zu runden. Das Überholmanöver gelingt jedoch erst in der Boxengasse wo das Core-Team Colin Brown knapp am WTR-Cadillac vorbei manövrieren kann.

(c) GT-Eins.de

Der Juncos Racing Cadillac steht schon wieder in der Box. "Wir haben immer wieder mal mit Problemen zu kämpfen. Aktuell sind Bremsprobleme an unserem Wagen zu verzeichnen" erklärt uns Rene Binder.

Einen Dreher in der letzten Kurve muss der #84 JDC-Miller Cadillac verzeichnen. Der Paul Miller Racing Lamborghini geht mit einem Defekt hinter die Mauer, nachdem der Wagen zuvor eine Rauchentwicklung im Heck gezeigt hat. das Team erklärt das ein Kupplungsdefekt die Reparatur erforderlich macht.

Nach 8 Rennstunden verzeichnen wir den folgenden Stand bei den GT:

Platz Nr Marke Klasse Team Land Abstand
10 67 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 215 Rd.
11 3 Corvette GTLM Corvette Racing USA 16s
12 24 BMW GTLM BMW Team RLL USA 25s
13 66 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 30s
14 911 Porsche GTLM Porsche GT Team USA 83s
15 25 BMW GTLM BMW Team RLL USA 87s
16 912 Porsche GTLM Porsche GT Team USA 214 Rd.
18 9 Porsche GTD Pfaff Motorsports USA 209 Rd.
19 33 Mercedes GTD Riley Motorsports - Team AMG USA 10s
20 86 Honda GTD Meyer Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA 11s
21 63 Ferrari GTD Scuderia Corsa USA 30s
22 57 Honda GTD Heinricher/Meyer Shank Racing USA 32s
23 44 Lamborghini GTD Magnus Racing USA 36s
24 11 Lamborghini GTD GRT Grasser Racing Team �sterreich 41s
25 73 Porsche GTD Park Place Motorsports USA 72s

Hinter den Wolken über der Strecke lässt sich nun - 3 1/2h vor dem Rennende - der Sonnenuntergang erahnen. Die pittoresken Bilder der Vorjahre wird es allerdings heute nicht mehr geben. 


Im (c) GT-Eins.deEndeffekt sind gut 3 Stunden vor dem Rennende wieder die üblichen Verdächtigen an der Spitze des Feldes übrig geblieben. Cadillac wird wohl in diesem Jahr zum zweiten Mal das Rennen machen. Die Frage ist nur welcher der von Dallara gefertigten Wagen es sein wird? Der Wayne Taylor Racing Cadillac wie schon 2017? Oder doch eines der beiden in Front liegenden Action Express-Autos: der #5 Mustang Sampling Cadillac oder der #31 Whelen Engineering Cadillac. 

3 Stunden vor dem Rennende - das letzte Rennviertel bricht an - sieht es an der Spitze wie folgt aus: 

Platz Nr Marke Klasse Team Land Abstand
1 31 Cadillac DPi Whelen Engineering Racing USA 258 Rd.
2 10 Cadillac DPi Konica Minolta Cadillac DPi-V.R. USA 43s
3 5 Cadillac DPi Mustang Sampling Racing USA 53s
4 54 Nissan DPi CORE autosport USA 257 Rd.
5 84 Cadillac DPi JDC-Miller MotorSports USA 9s
6 7 Honda DPi Acura Team Penske USA 33s
7 85 Cadillac DPi JDC-Miller MotorSports USA 76s
8 55 Mazda DPi Mazda Team Joest Deutschland 256 Rd.
9 6 Honda DPi Acura Team Penske USA 249 Rd.
10 67 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 244 Rd.
11 3 Corvette GTLM Corvette Racing USA 28s
12 66 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 34s
13 24 BMW GTLM BMW Team RLL USA 50s
14 911 Porsche GTLM Porsche GT Team USA 86s
15 25 BMW GTLM BMW Team RLL USA 243 Rd.

2 1/2 Stunden vor dem Rennende sind wir in der Dunkelheit angekommen - jetzt wird es zumindest für die Privatiers noch einmal hart werden die richtigen Bremspunkte für jede Kurve zu finden.

In Runde 276 rutscht Steven Simpson im #84 JDC-Miller Cadillac in Turn 5 nach einem Schubser des #912 Porsche von der Strecke. Der fünftplazierte DPi verliert einen Platz an den Acura #7. zwar kann Simpson weiter fahren aber nur eine Minute später wird die dritte Full Course Caution des Renenns geschaltet als der Starworks Audi #8 von Phil Chase in Rennrunde 283 in der Fangio Chikane hinter der Hairpin neben der Strecke mit einer gebrochenen linken hinteren Antriebswelle zum Stillstand kommt.

Zuerst stoppen nun die Prototypen, wobei die zurückliegenden Teams von Core autosport, , der #7 Acura und der #84 JDC-Cadillac auf die Stopps verzichten um wieder zurück in die Führungsrunde zu kommen. Danach stoppen die GTLM und GTD. Am Pfaff-Motorsport Porsche wird dabei längere Zeit gearbeitet. 

(c) GT-Eins.de

Auch in der GTLM geht der Kampf nun in die entscheidende Phase Der #67 Ford von Ryan Briscoe liegt nur 2,5s vor dem #911 Porsche von Nick Tandy, der die #3 Corvette von Mike Rockenfeller niederringen konnte. 4s dahinter balgen sich der Ford von Joey Hand und die beiden BMW um Rang 4 in der Klasse. 

in den #86 Meyer Shank Acura steigt nun 90 Minuten vor dem Rennende Mario Farnbacher ein. 

An der Spitze des Feldes liegen die 3 führenden Cadillacs innerhalb von 4s beieinander, gefolgt von den fast eine Minute zurück liegenden #4 Acura von Ricky Taylor  und dem #54 Nissan (Dumas).

(c) GT-Eins.de

38 Minuten vor dem Renende absolvieren der WTR-Caddy und der Mustang Sampling Caddy #5 ihre letzten Stopps. Eine Runde später kommt die #31 rein. Felipe Nasr kann trotz eines Reifenwechsels  in der #31 deutlich vor dem schwarzen Wayne Taylor-Cadillac auf die Strecke zurückkehren, in dem sich Jordan Taylor den Reifenwechsel gespart hat. Das Rennen scheint entschieden.  

(c) GT-Eins.de

(c) GT-Eins.de

Colin Braun hat den #54 Core Nissan-DPi 2 Min und 19s hinter den führenden Whelen Engineering nach vorne gefahren. Eine weitere Gelbphase würde den Nissan - immerhin eines der Vorjahressiegerautos in den Händen des ESM-Teams - zumindest wieder auf die Führungsrunde nach vorne bringen. 

(c) GT-Eins.de


2 Stunden sind noch zu fahren als das Feld weiterhin unter Gelb auf der Strecke zirkuliert. Eine Runde später geht das Rennen nach 10 Stunden und 2 Minuten in der 287´ten Runde wieder unter grün weiter.

Wer hat von der dritten Gelbphase profitieren können? Der #7 Acura, und der Core Autosport Nissan sind nun wieder inde r Führungsrunde die nun 5 Autos umfasst. In der GTLM hat es der zweite Porsche nun doch nicht in die Führungsrunde zurück geschafft. In der GTD liegen jetzt 115 minuten vor dem Rennende noch ( Teams in der Führungsrunde: der führende Meyer-Shank-racing Acura NSX #57 in dem Katherine Legge das Steuer inne hat, der #63 Scuderia Corse ferrari, der #33 Riley motorsports AMG GT3, die beiden Lamborghini von Magnus Racing (#44) und GRT (#11) , der #29 Land Motorsport Audi, der zweite Meyer-Shank-Acura #86 und der #73 Park Place Porsche.

(c) GT-Eins.de

Der Turner Motorsport BMW erleidet einen Reifenschaden und kommt an die Box.

in Runde 307 stoppen alle 5 DPi auf der Führungsrunde und kommen nach annährernd identischen Standzeiten wieder auf die Strecke. der #31 Whelen-Wagen kann sich knapp 1s vor dem WTR-Cadillac behaupten. 

90 Minuten vor dem Renennde kehrt der Starworks Audi mit reparierter Antriebswelle ins Rennen zurück.

85 Minuten vor dem Ende:

Platz Nr Marke Klasse Team Land Abstand
1 31 Cadillac DPi Whelen Engineering Racing USA 309 Rd.
2 10 Cadillac DPi Konica Minolta Cadillac DPi-V.R. USA 2s
3 5 Cadillac DPi Mustang Sampling Racing USA 12s
4 7 Honda DPi Acura Team Penske USA 57s
5 54 Nissan DPi CORE autosport USA 68s
6 84 Cadillac DPi JDC-Miller MotorSports USA 308 Rd.
7 55 Mazda DPi Mazda Team Joest Deutschland 10s
8 85 Cadillac DPi JDC-Miller MotorSports USA 67s
9 6 Honda DPi Acura Team Penske USA 301 Rd.
10 67 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 293 Rd.
11 911 Porsche GTLM Porsche GT Team USA 6s
12 66 Ford GTLM Ford Chip Ganassi Racing USA 10s
13 24 BMW GTLM BMW Team RLL USA 22s
14 25 BMW GTLM BMW Team RLL USA 45s
15 3 Corvette GTLM Corvette Racing USA 64s

In der GTLM hat Nick Tandy im Porsche die Führung übernommen. Die #911 führt hier 4s vor dem #67 Ford und weitere 13s vor dem #66 Ford.

In der GTD führt Grasser-Lambo-Pilot Mirko Bortolotti nun  1,3s vor Magnus-Lambo-Pilot Andy Lally. 

20 Minuten vor dem Ende wird Nick Tandy von den beiden im Infight befindlichen Cadillac angerempelt.

16 Minuten vor dem Rennende kollabriert am Turner Motorsport BMW erneut die linke Vorderradaufhängung. Der Wagen kommt in der Kristensen Corner (Turn 3) zum Stillstand und löst die vierte Full Course Caution aus. Die Rennleitung beeilt sich die Situation so zügig aufzulösen das das Rennen noch einmal freigegeben werden kann.

Durch die letzte Gelbphase hat nun auch der #7 Acura noch eine Chance auf einen Podiumsplatz - man liegt nur 3 Sekunden hinter dem #5 Cadillac. Tandy hat den Ford von Ryan Briscoe im Nacken. In der GTD liegen der GRT-Lamborghini, der #44 Magnus Lamborghini, der #63 Scuderia Corse Ferrari und der #29 Land Audi direkt hintereinander.

Restart! Nasr schiesst im führenden Whelen Cadillac davon, verfolgt von Taylor im WTR-Cadillac. In der GTD kann Mies im Land-ASudi kurzfristig P3 erobern, wird aber  wenig später wieder von Vilander im Scuderia Corse Ferrari einkassiert. Auf der Jagd nach dem GTLM-Führenden Porsche-Piloten Tandy gerät der zweitplazierte Ford-Pilot Ryan Briscoe in der Gendebien Bend mit dem PPM-Lamborghini von Gdovic aneinander. Der Ford dreht sich nach einem selbstverschuldeten Kontakt und fällt aus den Podiumsrängen.  Der 2. Ford mit Joey Hand und die Corvette von Garcia rücken auf, während Briscoe sich auf Rang 5 wieder einreiht.

(c) GT-Eins 2019Einen weiteren Dreher gibt es in der Hairpin. 2 Minuten vor dem Ende beginnt die letzte Runde  - der Whelen  Cadillac liegt nun 1,5s vor dem WRT-Caddi und dahinter kann der Mustang Sampling Cadillac-Pilot Alburquerque  den Acura von Alex Rossi auf Distanz halten.

Am Ende holt sich Cadillac einen überzeugenden Dreifachsieg bei den 67.ten 12h von Sebring. Felipe Nasr, Eric Curran und Pipo Derani holen sich den 2. Sieg für Cadillac. Für Derani ist es bereits der dritte Sebring-Sieg in 4 Jahren. 1,03s dahinter  - das knappste Sebring-Finish in der 67-jährigen Geschichte des Langstreckenklassikers - kommt das Siegerteam von 2017, Wayne Taylor Racing mit dem #10 Konica Minolta-Cadillac von Jordan Taylor, Renger van der Zande und Matthieu Vaxivière als Zweite ins Ziel. Das Cadillac-Trio auf dem Podium komplettieren Joao Barbosa, Filipe Albuquerque und Brendon Hartley im #5 Mustang Sampling Cadillac.

In der GTLM siegt Porsche nach einem mehr als verwachsen Rennauftakt doch noch mit einem Vorsprung von 1,951s des Trios Patrick Pilet, Nick Tandy und Frederic Makowiecki auf die Ford-Besatzung der #66 Joey Hand, Dirk Müller und Sebastien Bourdais. Dahinter holen sich die Corvette-Piloten Jan Magnussen, Antonio Garcia und Mike Rockenfeller in der #3 den letzten Platz auf dem Podium.

Nach dem Sieg in Daytona gewinnt das Grasser Racing Trio Rolf Ineichen, Mirko Bortolotti und Rik Breukers auch die 12h von Sebnring und holt sich damit eine gute Punkteführung in der Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft. 2,7s dahinter läuft der Magnus Racing Lamborghini des amerikanischen Trios John Potter, Andy Lally und Spencer Pumpelly ins Ziel ein. Der letzten Platz auf dem Podium sichert sich das  Scuderia Corse Ferraritrio Cooper MacNeil, Toni Vilander und Jeff Westphal.

Den LMP2-Sieg holt sich das Performance Tech-Team mit den Piloten Kyle Masson, Cameron Cassels und Andrew Evans.


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