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56. 24h von Daytona - 26-29.1.2018
von Stefan Volk, Thomas Roth, Frank Bresinski & Harald Gallinnis
  Fotos:  Mark Windecker(Sportscar unleashed), BMW, Corvette, WTR, Porsche, Ford

präsentiert von


DPi-Vorschau LMP2-Vorschau Qualifying-Ergebnis Das Rennen
DasEndergebnis 24h Daytona 2017 24h Daytona 2016 24h Daytona 2015
24h Daytona 2014
24h Daytona 2013
24h Daytona 2011
24h Daytona 2010
24h Daytona 2009 24h Daytona 2008 24h Daytona 2007 24h Daytona 2006

Das Qualifying

Wie üblich beginnt die GTD-Klasse das Qualifikationstraining. Bei grauem Himmel mit gelegentlichem Sonnenschein und 17°C Außentemperatur gehen fast alle Fahrzeuge mit dem Fallen der grünen Flagge auf die Piste. Die Zeitenjagd beginnt schleppend, einige Piloten nutzen sogar die erste gezeitete Runde noch zum Aufwärmen der Einheitsreifen von Continental. Tim Pappas im Park Place Motorsports Porsche 911 GT3-R erleidet auf seiner Outlap einen Reifenschaden vorne rechts und schleppt sich zurück an die Box. Somit ist das Qualifying für die #73 ohne eine gezeitete Runde bereits vorüber. Das Team vermeldet via Twitter, dass der Porsche keine Beschädigungen davongetragen hat

Nach gut der Hälfte des Qualifyings erhöht sich die Schlagzahl. Daniel Serra ist der erste Pilot unter 1:47min gefolgt von den beiden Lexus mit Dominik Baumann und Jack Hawksworth. Ebenfalls um die Spitze kämpfen Miguel Molina im GTD-Ferrari von Risi und Mirko Bortolotti im GRT Grasser Racing Lamborghini und setzen sich mit Zeiten unter 1:47min auf die Ränge 2 und 3.

Spirit of Race ferrari


Auch die GTLM Fahrzeuge verschenken keine Zeit und begeben sich sofort auf die Strecke. Oliver Gavin nutzt die erste Möglichkeit um den BMW von Alexander Sims auf der Outlap zu überholen. Schon die ersten Zeiten sind vielversprechend. Jan Magnussen unterbietet schon auf seiner zweiten gezeiteten Runde den bisherigen GTLM-Rekord um zwei Zehntel mit einer 1:43.2. Ebenfalls vorne dabei sind Patrick Pilet und Laurens Vanthoor mit ihren Porsche 911 RSR.

In der vierten Runde spendet Oliver Gavin einen hervorragenden Windschatten für Jan Magnussen, der Däne markiert daraufhin eine 1:42.719min. Joey Hand im Ford GT #66 setzt sich mit einer 1:42.9min auf Rang 2. Als dritter und letzter Pilot schafft es Laurens Vanthoor  ebenfalls unter 1:43min zu fahren.

M8

Grasser Lambo

2:30min vor Ende der Session rauscht Daniel Serra mit 180 Meilen durch die Topspeed-Messung auf der Gegengeraden. Er schenkt dem Feld mit einer 1:46.0 eine halbe Sekunde ein und unterbietet den bisherigen Qualifying-Rekord um 0.4 Sekunden.

Während Hawksworth seinen Lexus eine Minute vor Ende an die Box steuert, reitet Molina einen letzten Angriff auf die Pole. Der Spanier verpasst aber die Idealline in Turn 1. Mit persönlichen Bestzeiten in Sektor 2 und 3 ist der Fehler umso ärgerlicher. Eines der letzten Fahrzeuge auf einer gezeiteten Runde ist Bortolotti - auch er setzt eine persönliche Bestzeit in Sektor 2 und verdrängt den Lexus #15 von Rang 3. Die ersten sechs Positionen sind mit Ferrari, Lamborghini und Lexus belegt. Der beste Acura ist Alvaro Parente auf Rang 7, Sheldon van der Linde stellt den Montaplast by Land Motorsport Audi R8 auf Rang 8 gefolgt von Robert Renauer im Porsche 911 GT3-R vom Team Wright Motorsport, welches aus der Pirelli World Challenge zur IMSA gewechselt hat. Neben Renauer greift hier die letztjährige GTD-Meisterin Christina Nielsen in Lenkrad

Daniel Serra gesteht im Interview mit IMSA-TV, dass er einen guten Winschatten erhalten hat. Der Sohn von Chico Serra weiß aber auch: "Die Pole Position ist schön, aber es liegen 24 Stunden vor uns. Das Auto ist fantastisch und das Team hat hervorragende Arbeit geleistet"

Corvette

Rund 3min vor dem Ende der Session spitzt sich der Kampf um die Pole Position weiter zu. Ganze 0.019 Sekunden fehlen Joey Hand auf die Bestzeit, während Patrick Pilet schon 1:30min vor dem Ende die Segel streicht und die Box ansteuert. Mehr als Position 4 ist somit nicht mehr möglich für die #911. Das Schwesterfahrzeug mit dem Belgier Vanthoor bleibt weiter auf der Strecke, aber ein Fehler in Turn 1 verunmöglicht eine Verbesserung und auch er fährt an die Box. Beide Corvette wie auch der zweitplatzierte Ford brechen ihre letzte Runde ebenfalls ab. Ein überglücklicher Jan Magnussen klettert auf dem uramerikanischen Muscle Car und verrät Shea Adam von IMSA Radio: "Ich freue mich sehr über die Pole Position, auch wenn diese etwas überraschend ist. Der Windschatten war nicht geplant. Es ist schön auf Pole zu stehen, aber es ist egal ob man auf Platz 1 oder 9 steht - der Sieg ist immer möglich."


Die beiden neuen BMW M8 GTLM liegen auf den letzten Plätzen mit über einer Sekunde Rückstand auf die Corvette #3 von Magnussen. Bill Auberlen ist aber nicht besorgt: "Ich habe hier schon einige Rennen gewonnen, aber noch nie von ganz vorne. Wir arbeiten weiter, die Ingenieure stürzen sich in die Daten. Der Motor und Antriebsstrang des M8 sind sehr solide, aber die Elektronik ist kompliziert. Die vielen Ingenieure aus Deutschland hier vor Ort haben auch das im Griff. Wir wollen den Kontakt zur Spitze halten und vier Stunden vor Rennende geht es erst richtig los. Jeder BMW, den ich bisher fuhr hatte Stärken und Schwächen, aber der M8 ist in allen Punkten stark."

Wayne Taylor Racing

Das Qualifying der Prototypen zu den 56.ten 24 Stunden von Daytona ist mit einer Bestzeit durch WTR-Cadillac Pilot Renger van der Zande zu Ende gegangen. Auf seiner letzten fliegenden Runde fing der Niederländer in Diensten des Cadillac-Einsatzteams von Wayne Taylor den bis dato führenden Helio Castroneves im Penske Acura noch um 7 tausendstel Sekunden ab und stanzte eine 1:36,083 als Polezeit in den Asphalt. Zuvor hatte sich van der Zande zusammen mit Castroneves, Spirit of Daytona Cadillac-Pilot Tristan Vautier, Filipe Alburquerque im #5 Action Express Cadillac und Colin Braun im Core Autosport Oreca O7 eine ständig abwechselnde Jagd um die Bestzeit in Daytona geliefert. Am Ende hatte der Niederländer das bessere Händchen.

Hinter dem WTR-Cadillac und dem Penske Acura erzielte Felipe Alburquerque im #5 Action Express Cadillac die drittbeste Zeit. Peter O Ward im Performance Tech Motorsport Oreca O7 überraschte mit der viertschnellsten Zeit des Prototypenqualifyings vor Tristan Vautier im neuen Spirit of Daytona Cadillac. Die Top-10 komplettierten Robin Frijns im schnellsten der Jackie Chan Orecas, der #31 Wheelen Action Express-Cadillac, der gegen Ende der Session durch ein Problem am Antriebsstrang vorzeitig die Zeitenjagd beenden musste, Colin Braun im anfänglich ziemlich starken Core Autosport Oreca, Jonathan Bormarito im einzigen am Qualifying teilnehmenden Joest-Mazda und der zweite Acura von Pilot Dane Cameron.

Fernando Alonso beendete sein erstes LMP2-Qualifying als 13.ter. Der #22 Extreme Speed Motorsports Nissan-DPi von Nicolas Lapierre verunfallte nach einem Aufhängungsbruch schon zu Beginn der Session.

Das Qualifyingergebnis

Pl. Nr Marke Klasse Fahrer Team Land Wagen Reifen Quali Abstand
1 10 Cadillac P Jordan Taylor (USA), Renger Van Der Zande (NL), Ryan Hunter-Reay (USA) Konica Minolta Cadillac DPi-V.R USA Cadillac DPi Continental 1:36.083 -
2 7 Honda P Helio Castroneves (BR), Ricky Taylor (USA), Graham Rahal (USA) Acura Team Penske USA Acura DPi Continental 1:36.090 0.007
3 5 Cadillac P Filipe Albuquerque (P), Joao Barbosa (P), Christian Fittipaldi (BR) Mustang Sampling Racing USA Cadillac DPi Continental 1:36.194 0.104
4 38 Oreca P James French (USA), Pato O'Ward (MX), Kyle Masson (USA), Joel Miller (USA), Performance Tech Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 1:36.318 0.124
5 90 Cadillac P Matthew McMurry (USA), Tristan Vautier (F), Edward Cheever (I) Spirit of Daytona Racing USA Cadillac DPi Continental 1:36.472 0.154
6 37 Oreca P Lance Stroll (CAN), Felix Rosenqvist SWE, Robin Frijns (NL), Daniel Juncadella (E), Jackie Chan DCR JOTA China ORECA LMP2 Continental 1:36.492 0.020
7 31 Cadillac P Felipe Nasr (BR), Eric Curran (USA), Mike Conway (GB), Stuart Middleton (GB), Whelen Engineering Racing USA Cadillac DPi Continental 1:36.508 0.016
8 54 Oreca P Jonathan Bennett (USA), Colin Braun (USA), Romain Dumas (F), Loic Duval (F), CORE autosport USA ORECA LMP2 Continental 1:36.567 0.059
9 55 Mazda P Jonathan Bomarito (USA), Harry Tincknell (GB), Spencer Pigot (USA) Mazda Team Joest Deutschland Mazda DPi Continental 1:36.633 0.066
10 6 Honda P Dane Cameron (USA), Juan Pablo Montoya (COL), Simon Pagenaud (F) Acura Team Penske USA Acura DPi Continental 1:36.931 0.298
11 78 Oreca P Ho-Pin Tung (RC), Alex Brundle (GB), Ferdinand Habsburg-Lothringen (A), Antonio Felix da Costa (P), Jackie Chan DCR JOTA China ORECA LMP2 Continental 1:36.982 0.051
12 85 Oreca P Simon Trummer (CH), Robert Alon (USA), Devlin DeFrancesco (CAN), Austin Cindric (USA), JDC-Miller Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 1:37.005 0.023
13 23 Ligier P Phil Hanson (GB), Lando Norris (GB), Fernando Alonso (E) United Autosports Gross-Britannien Ligier LMP2 Continental 1:37.008 0.003
14 99 Oreca P Chris Miller (USA), Stephen Simpson (SAF), Misha Goikhberg RUS, Gustavo Menezes (USA), JDC-Miller Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 1:37.124 0.116
15 32 Ligier P Will Owen (USA), Hugo de Sadeleer (CH), Paul Di Resta (GB), Bruno Senna Lalli (BR), United Autosports Gross-Britannien Ligier LMP2 Continental 1:38.186 1.062
16 52 Ligier P Sebastian Saavedra (COL), Gustavo Yacaman (COL), Roberto Gonzalez (MX), Nicholas Boulle (USA), AFS/PR1 Mathiasen Motorsports USA Ligier LMP2 Continental 1:38.773 0.587
17 20 Riley P Marc Drumwright (USA), Eric Lux (USA), Alex Popow Karaha (VE), Tomy Drissi (USA), Brendan Gaughan (USA) BAR1 Motorsports USA Multimatic/Riley LMP2 Continental 1:41.778 3.005
18 3 Corvette GTLM Jan Magnussen (DK), Antonio Garcia (E), Mike Rockenfeller (D) Corvette Racing USA Chevrolet Corvette C7.R Michelin 1:42.779 1.001
19 66 Ford GTLM Joey Hand (USA), Dirk Mueller (D), Sebastien Bourdais (F) Ford Chip Ganassi Racing USA Ford GT Michelin 1:42.798 0.019
20 912 Porsche GTLM Laurens Vanthoor (B), Earl Bamber (NZ), Gianmaria Bruni (I) Porsche GT Team Deutschland Porsche 911 RSR Michelin 1:42.927 0.129
21 911 Porsche GTLM Patrick Pilet (F), Nick Tandy (GB), Frederic Makowiecki (F) Porsche GT Team Deutschland Porsche 911 RSR Michelin 1:43.062 0.135
22 67 Ford GTLM Ryan Briscoe AUS, Richard Westbrook (GB), Scott Dixon (NZ) Ford Chip Ganassi Racing USA Ford GT Michelin 1:43.091 0.029
23 4 Corvette GTLM Oliver Gavin (GB), Tommy Milner (USA), Marcel Fassler (CH) Corvette Racing USA Chevrolet Corvette C7.R Michelin 1:43.453 0.362
24 62 Ferrari GTLM Toni Vilander (FIN), Alessandro Pier Guidi (I), James Calado (GB), Davide Rigon (I), Risi Competizione USA Ferrari 488 GTE Michelin 1:43.601 0.148
25 25 BMW GTLM Alexander Sims (GB), Connor De Phillippi (USA), Bill Auberlen (USA), Philipp Eng (A), BMW Team RLL USA BMW M8 GTLM Michelin 1:43.948 0.347
26 24 BMW GTLM Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nicky Catsburg (NL), Augusto Farfus (BR), BMW Team RLL USA BMW M8 GTLM Michelin 1:44.413 0.465
27 51 Ferrari GTD Paul Dalla Lana (CAN), Pedro Lamy (P), Mathias Lauda (A), Daniel Serra (BR), Spirit of Race Schweiz Ferrari 488 GT3 Continental 1:46.049 1.636
28 22 Nissan P Johannes van Overbeek (USA), Pipo Derani (BR), Nicolas Lapierre (F) Tequila Patron ESM USA Nissan DPi Continental 1:46.129 0.080
29 82 Ferrari GTD Miguel Molina (E), Ricardo Perez de Lara (MX), Martin Fuentes (MX), Santiago Creel (MX), Matt Griffin (IRL) Risi Competizione USA Ferrari 488 GT3 Continental 1:46.502 0.373
30 11 Lamborghini GTD Rolf Ineichen (CH), Mirko Bortolotti (I), Franck Perera (F), Rik Breukers (NL), GRT Grasser Racing Team �sterreich Lamborghini Huracan GT3 Continental 1:46.658 0.156
31 15 Lexus GTD Jack Hawksworth (GB), David Heinemeier Hansson (DK), Scott Pruett (USA), Dominik Farnbacher (D), 3GT Racing USA Lexus RC F GT3 Continental 1:46.714 0.056
32 63 Ferrari GTD Cooper MacNeil (USA), Alessandro Balzan (I), Gunnar Jeannette (USA), Jeff Segal (USA), Scuderia Corsa USA Ferrari 488 GT3 Continental 1:47.055 0.341
33 14 Lexus GTD Dominik Baumann (A), Kyle Marcelli (CAN), Philipp Frommenwiler (CH), Bruno Junqueira (BR), 3GT Racing USA Lexus RC F GT3 Continental 1:47.186 0.131
34 86 Honda GTD Katherine Legge (GB), Alvaro Parente (P), Trent Hindman (USA), AJ Allmendinger (USA), Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA Acura NSX GT3 Continental 1:47.251 0.065
35 29 Audi GTD Sheldon van der Linde (SAF), Kelvin van der Linde (SAF), Jeffrey Schmidt (CH), Christopher Mies (D), Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS GT3 Continental 1:47.273 0.022
36 58 Porsche GTD Patrick Long (USA), Christina Nielsen (DK), Robert Renauer (D), Mathieu Jaminet (F), Wright Motorsports USA Porsche 911 GT3 R Continental 1:47.291 0.018
37 96 BMW GTD Jens Klingmann (D), Martin Tomczyk (D), Mark Kvamme (USA), Don Yount (USA), Cameron Lawrence (USA) Turner Motorsport USA BMW M6 GT3 Continental 1:47.348 0.057
38 44 Audi GTD John Potter (USA), Andy Lally (USA), Andrew Davis (USA), Markus Winkelhock (D), Magnus Racing USA Audi R8 LMS GT3 Continental 1:47.442 0.094
39 59 Porsche GTD Steve Smith (D), Randy Renger (D), Harald Proczyk (A), Sven Muller (D), Matteo Cairoli (I) Manthey-Racing Deutschland Porsche 911 GT3 R Continental 1:47.587 0.145
40 33 Mercedes GTD Ben Keating (USA), Jeroen Bleekemolen (NL), Adam Christodoulou (GB), Luca Stolz (D), Mercedes-AMG Team Riley Motorsports USA Mercedes-AMG GT3 Continental 1:47.796 0.209
41 64 Ferrari GTD Bill Sweedler (USA), Townsend Bell (USA), Frank Montecalvo (USA), Sam Bird (GB), Scuderia Corsa USA Ferrari 488 GT3 Continental 1:47.839 0.043
42 69 Honda GTD Chad Gilsinger (USA), Ryan Eversley (USA), Sean Rayhall (USA), John Falb (USA), HART USA Acura NSX GT3 Continental 1:47.862 0.023
43 48 Lamborghini GTD Bryan Sellers (USA), Madison Snow (USA), Andrea Caldarelli (I), Bryce Miller (USA), Paul Miller Racing USA Lamborghini Huracan GT3 Continental 1:48.181 0.319
44 93 Honda GTD Justin Marks (USA), Lawson Aschenbach (USA), Mario Farnbacher (D), C̫me Ledogar (F), Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA Acura NSX GT3 Continental 1:48.239 0.058
45 75 Mercedes GTD Kenny Habul AUS, Thomas Jaeger (D), Maro Engel (D), Mikael Grenier (CAN), SunEnergy1 Racing USA Mercedes-AMG GT3 Continental 1:48.326 0.087
46 19 Lamborghini GTD Max van Splunteren (NL), Ezequiel Perez Companc (ARG), Christian Engelhart (D), Christopher Lenz (CH), Louis Machiels (B) GRT Grasser Racing Team �sterreich Lamborghini Huracan GT3 Continental 1:51.531 3.205
47 2 Nissan P Scott Sharp (USA), Ryan Dalziel (GB), Olivier Pla (F) Tequila Patron ESM USA Nissan DPi Continental -  
48 71 Mercedes GTD Kenton Koch (USA), Robby Foley (USA), Loris Spinelli Boggi (I), JC Perez (COL), P1 Motorsports USA Mercedes-AMG GT3 Continental -  
49 73 Porsche GTD Patrick Lindsey (USA), Joerg Bergmeister (D), Norbert Siedler (A), Timothy Pappas (USA), Park Place Motorsports USA Porsche 911 GT3 R Continental -  
50 77 Mazda P Oliver Jarvis (GB), Tristan Nunez (USA), Rene Rast (D) Mazda Team Joest Deutschland Mazda DPi Continental -  

Das Rennen

Nachdem die meisten Fans, die im Infield und den Fanzonen verharrten, auf ihre Tribünenplätze gewechselt haben kann es auf der Strecke los gehen.  Für Scott Pruett wird es die letzte Veranstaltung sein und beendet mit diesem großen Event im Alter von 57 Jahren seine aktive Rennfahrerkarriere.

Das Wetter dürfte dieses Jahr halten. 21 Grad Celsius werden aktuell vor dem Rennen gemessen. Es ist zwar bewölkt doch lediglich für die Schlußphase am Sonntag Mittag könnte ein Regenschauer zu erwarten sein. Das Feld ist eines der stärksten seit Jahren. Harte Zweikämpfe sind dementsprechend zu erwarten. Hoffen wir aber mal, dass alle fair bleiben und es nicht zu viele Unterbrechungen geben wird.

Als das Feld in die Aufwärmrunden geschickt wird führt das Feld ein alter Lola T70 zu Ehren des kürzlich verstorbenen Dan Gurney an. Gurney holte sich auf diesem Wagen 1966 einen Can-Am Sieg.

Schon vor dem Start kommt es dann zu einem ersten Crash in den der #58 Wright Porsche verwickelt ist. Die linke Fahrzeugfront ist onduliert und zwingt Pilot Robert Renauer zu einem Besuch im Paddock. Renauer ist auf kalten Reifen in die Mauer gerutscht

Pünktlich um 14:40 Uhr fällt die grüne Flagge.

Start

Polesitter Renger van der Zande (#10 Wayne Taylor Cadillac) kann die Führung in der ersten Kurve vor Helio Castroneves (#7 Penske Acura) behaupten. Dahinter reihen sich schon die anderen drei Cadillac's von Felipe Nasr (#31 Whelen Engineering), Felipe Albuquerque (#5 Mustang Samplimng ) und Tristan Vautier (#90 Spirit of Daytona) ein.
 
Castroneves (#7) gerät nach wenigen Runden schon mächtig unter Druck Nasr (#31). Ausgangs des Infields fällt er dann aber zurück und muss Nasr ziehen lassen. Doch vor der Busstop ist Castroneves wieder vorne. Die beiden duellieren sich immer und immer wieder. Dabei kommt es auch mehrfach zum Lackaustausch.
 
Joey Hand (#66 Ford) und Miguel Molina (#82 Risi Ferrari) führen nach dem Start die beiden GT-Klassen an.
 
 Nach 10 Rennminuten muss Castroneves (#7) dann doch die beiden Action Express Caddy's ziehen lassen.

Nach einer halben Stunde ist der #58 Wright Porsche noch immer nicht auf die Strecke zurückgekehrt. Molina (#82 Risi Ferrari) führt unterdessen nach 17 Runden die Klasse weiterhin an.

WTR

Der Stand an der Spitze nach 1h präsentiert sich wie folgt:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 35 Rd.
2 90 P Cadillac Spirit of Daytona Racing USA 5s
3 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 8s
4 10 P Cadillac Wayne Taylor Racing Cadillac USA 9s
5 7 P Honda Acura Team Penske USA 10s
6 38 P Oreca Performance Tech Motorsports USA 15s
7 22 P Nissan Tequila Patron ESM USA 19s
8 6 P Honda Acura Team Penske USA 20s
9 2 P Nissan Tequila Patron ESM USA 23s
10 99 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 26s
11 37 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 27s
12 77 P Mazda Mazda Team Joest Deutschland 28s

Joey Hand (#66 Ford) hat in der GTLM weiterhin die Nase vorne. Doch dahinter folgen schon die beiden Corvette's.

ESM_UA_JDC

ESM und United
 
Nur wenige Minuten später kommt der führende Cadillac von Renger van der Zande (#10) zum ersten Routinestopp hinein. Kurz danach folgt ein Konkurrent nach dem anderen. Jonathan Bomarito (#55 Joest Mazda), der im Grid den ersten Gang nicht hinein bekam, übernimmt in Runde 20 die Führung - muss dann aber einen Umlauf später ebenfalls zum Stopp. Als sich das Chaos durch die Tankstopps langsam lichtet führt Felipe Albuquerque (#5 Mustang Sampling Cadillac) das Feld an.

Nachdem Corvette in der GTLM am Start von den beiden Ford von Joey Hand (#66) und Richard Westbrook (#67) überrumpelt wurde, versucht man sich seit einigen Runden mit den beiden Vetten im Windschatten des Schwesterautos nach vorne zu ziehen.

Nach etwa 50 Rennminuten schleppt sich Brendan Gaughan (#20 BAR1 Multimatic-Riley) langsam um den Kurs Richtung Box. Doch kurz darauf dreht der langsamste in der Prototypen-Klasse wieder "schnelle" Runden.

Daytona-track

In der GTD führt nun Jeffrey Schmidt (#29 Land Audi) vor Dominik Bauman (#14 3GT Lexus) und Paul Dalla Lana (#51 Spirit of Race Ferrari).

Für die Mazda-Jungs von Joest Racing ist es ein Wochenende zum Vergessen. Nachdem Mazda gut 1 Millionen Euro für Updates ausgegeben hatte und man nach Test schon zuversichtlich war klappt in Daytona gar nichts. Der #77 steht mit Getriebeproblemen im Paddock und wird nur noch im Mittelfeld auf Position 25 geführt, während beim #55 Mazda nach seinem Stopp das linke Vorderrad im Infield seinen eigenen Weg geht.

Aber auch am #7 Penske Acura gibt es aktuell ein paar Problemchen mit einer immer wieder aufspringenden linken Fahrertür. Ein Zwangsstopp durch die Rennleitung wirft das Team aus den Top-10 hinaus.

Die Wright Motorsports Crew scheint den Wagen noch nicht gänzlich aufgegeben zu haben. Nach über 1 1/2 Stunden hat man noch immer keine Rennrunde hinlegen können. Weit über 50 Runden Rückstand stehen mittlerweile zu buche. Dabei war das Team dank der vielen Meister an Bord einer der Favoriten auf den Klassensieg.

FEUER in der Box! Beim Tankstopp des #82 Risi Ferrari schlagen plötzlich im Heck Flammen heraus. Der Brand ist zwar schnell gelöscht, doch immer wieder muss unter dem Wagen ausgelaufenes Benzin nachgelöscht werden und vernebelt die Box.

Hoffnungslos der Konkurrenz unterlegen geht Fernando Alonso (#23 United Autosports Ligier) in Führung als die Spitze ihren nächsten Stopp absolviert. Doch der Spanier kann sich nur kurz über seine Führungskilometer freuen, denn auch er muss an die Box und sein Kollege Phil Hanson übernimmt.

Turner_Manthey_ScuderiaCorse

Um kurz nach 5 Uhr nimmt der #58 Wright Porsche mit einem kurzen Systemcheck auf der Strecke das Rennen auf. Man geht noch einmal kurz an die Box bevor man dann endgültig die Speed aufnimmt.
 
Nach 2 1/2 Stunden kommt es zur ersten Gelbphase als zunächst der #20 BAR1 Multimatic-Riley langsam unterwegs ist und der #38 Performance Tech Oreca Ausgangs der Busstop in Turn 12 unterhalb der gelben Linie zu stehen kommt. Viele nutzen die kurze Pause für einen weiteren Stopp oder kleinere Reparaturen, die unter Grün sonst zu viel Zeit kosten würden.
 
 Die Top-3 an der Spitze sind Joao Barbosa (#5 Mustang Sampling Cadillac), Pipo Derani (#22 Tequila Patrón ESM Nissan) und Matt McMurry (#90 Spirit of Daytona Cadillac).

Nach 2 Rennstunden verzeichnen wir den folgenden Zwischenstand bei den GT:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
19 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 67 Rd.
20 3 GTLM Corvette Corvette Racing USA 26s
21 911 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 35s
22 4 GTLM Corvette Corvette Racing USA 38s
23 25 GTLM BMW BMW Team RLL USA 43s
24 912 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 44s
25 24 GTLM BMW BMW Team RLL USA 73s
26 67 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 74s
27 62 GTLM Ferrari Risi Competizione USA 66 Rd.
30 29 GTD Audi Montaplast by Land-Motorsport Deutschland 65 Rd.
31 15 GTD Lexus 3GT Racing USA 11s
32 14 GTD Lexus 3GT Racing USA 13s

Die beiden Mazda ziehen die Probleme scheinbar magisch an. Nachdem der #55 kurz auf der Strecke herum kriecht ereilt die #77 einen Reifenschaden hinten rechts.

Park Place Wheelen

In der GTLM führt Dirk Müller (#66 Ford) vor Antonio Garcia (#3 Corvette) und Tommy Milner (#4 Corvette). Bei den GT-Daytona liegt aktuell Luca Stolz (#33 Riley Mercedes) vor Matthias Lauda (#51 Spirit of Race Ferrari) und Frankie Montecalvo (#64 Scuderia Corsa Ferrari).
 
Der Restart erfolgt dann rund 15 Minuten vor der 3-Stunden-Marke. Langsam wird es auch Zeit die Scheinwerfer anzuschalten. Nach 3 Stunden geht es ohne Beleuchtung nicht mehr.

Ryan Hunter-Reay (#10 Wayne Taylor Cadillac) hat es mittlerweile unter die Top-3 geschafft. Bei den Prototypen liegen die Top-16 noch in Schlagdistanz. In der GTLM und der GTD ist das Bild fast identisch.

BMW

Nach 3 Rennstunden sieht die Spitze wie folgt aus:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 100 Rd.
2 22 P Nissan Tequila Patron ESM USA 2s
3 10 P Cadillac Wayne Taylor Racing Cadillac USA 7s
4 6 P Honda Acura Team Penske USA 9s
5 90 P Cadillac Spirit of Daytona Racing USA 10s
6 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 11s
7 2 P Nissan Tequila Patron ESM USA 12s
8 23 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 20s
9 7 P Honda Acura Team Penske USA 21s
10 32 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 22s
11 37 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 99 Rd.
12 78 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 2s

Nach 3,5 Rennstunden bricht endgültig die Nacht über Daytona hinein. Trotz kleinerer Zwischenfälle sind noch alle 50 gestarteten Fahrzeuge im Rennen.

Die Probleme beim Mazda Team Joest werden nicht kleiner. Erneut humpelt Rene Rast mit einem Reifenschaden an die Box. Eine Runde zuvor ereilte dem Schwesterfahrzeug das gleiche Schicksal. 

Turn 3

Corvette Mazda

Neben dem Desaster bei Mazda läuft es bei Nissan auch nicht gerade ganz nach Plan. Pipo Derani auf dem zweitplatzierten #22 Tequila Patrón ESM Nissan humpelt nach einem Reifenplatzer um den Kurs. Der rechte Hinterreifen zerfetzt dabei einiges an Bodywork.

Die immer weiter einsetzende Dunkelheit fordert extreme Vorsicht in dem dichten Verkehr auf der Strecke.

JCR78

Alles andere als optimal läuft es auch für den Lexus #14 der mit technischen Problemen an der Box steht und mehrere Runden verliert. Selbige muss auch der BAR1 Motorsport Riley ansteuern. Es gibt eine Durchfahrtsstrafe wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse.

Nach 4 Stunden und 20 Minuten führen in der GTLM Klasse die beiden Ford vor den beiden Corvette und den beiden Porsche.

Kurz vor der 5 Stunden Marke verliert Jordan Taylor seinen dritten Platz durch einen Reifenschaden. Einen starken Eindruck hinterlässt der amtierende Formel 3 Europameister Lando Norris der mit dem United Autosport Ligier zur Zeit auf dem sechsten Platz unterwegs ist und bei seinem Daytona Debüt von den Rundenzeiten absolut mit bei der Musik ist.

Nun beginnt es in Florida zu regnen und die Teams holen ihre Piloten zum Wechsel auf Regenreifen an die Box. Das bringt zwar zunächst keine großartigen Veränderungen im Feld aber natürlich einige Taktiken durcheinander.
Nach 5,5 Stunden führt Kelvin van der Linde im Land Motorsport Audi souverän mit knapp einer Minute Vorsprung das Feld der GTD Klasse an.

Panorama

Langsam trocknet die Strecke wieder ab und die ersten Teams riskieren den Wechsel zurück auf Slicks. Ein heftiger Reifenplatzer am BMW #25 von Bill Auberlen bei voller Fahrt im Oval verursacht einen größeren Frontschaden am Fahrzeug. Dabei kann das Team noch froh sein das Auberlen einen Einschlag in die Mauer verhindern konnte.

In der GTLM Klasse hat nun Patrick Pilet im Porsche die Führung vor den beiden Ford GT übernommen. Bei den Prototypen hat der Whelen Engineering Cadillac #31 mit Mike Conway am Steuer das Reifenroulette am besten gelöst und führt vor Helio Castroneves im #7 Penske Acura, Christian Fittipaldi im #5 Cadillac und Jordan Taylor #10.

Nach 6h notieren wir den folgenden Stand an der Spitze:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 202 Rd.
2 7 P Honda Acura Team Penske USA 7s
3 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 9s
4 10 P Cadillac Wayne Taylor Racing Cadillac USA 27s
5 6 P Honda Acura Team Penske USA 41s
6 23 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 42s
7 2 P Nissan Tequila Patron ESM USA 45s
8 37 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 70s
9 32 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 201 Rd.
10 90 P Cadillac Spirit of Daytona Racing USA 11s
11 78 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 200 Rd.
12 54 P Oreca CORE Autosport USA 71s

Spirit of Daytona

Um 5 Uhr deutscher Zeit ist es 23:00 Uhr in Florida und ein gigantisches Feuerwerk begeistert die zahlreich erschienen Fans. Laut Scott Atherton von der IMSA wohl die größte Zuschauerzahl seit langem.

Eine Viertelstunde nach Mitternacht erwischt es den Drittplatzierten in der Prototypen-Klasse erneut mit einem Reifenschaden hinten rechts - der dritte Plattfuß für den #10 WTR Caddilac. Dieser erleidet diesmal auch einen zerschlagenen Kühler und wird ins Fahrerlager geschoben.

Kurz darauf muss auch der nächste Cadillac DPi vorerst die Segel streichen. Matt McMurry bringt den #90 Spirit of Daytona gleich "behind the wall" mit Motorproblemen.

WTR verliert 10 Runden auf die Spitze und schickt Renger van der Zande nach erfolgter Reparatur des Caddilac wieder auf die Bahn.

Porsche 911

Die zahlreichen Reifenschäden sind wohl auf Reifendruck- oder Sturzeinstellungen zurückzuführen, wie zunächst von Johnny Mowlem vermutet und später von Continental bestätigt, dass Teams das Setupfenster verlassen haben.

Eine satte 5-minütige Stop & Hold wird für den #29 Land Audi ausgerufen. Das Team unterschritt mehrfach die von der IMSA berechnete Tankzeit von 40s. Der lange in Führung liegende R8 fällt dadurch einige Runden zurück. Doch Jeffry Schmidt geht nach der Strafe mit dem Messer zwischen den Zähnen auf die Strecke zurück und kann auf die große Spitzengruppe wieder aufschließen. Die Gesamtführung in der GTD hat nun wieder der #33 Riley Mercedes inne.

#5 Mustang Sampling

Bemerkenswert ist das wir nach mehr als 6 Rennstunden erst eine einzige Gelbphase erlebt haben.

Penske wechselt an der #7 die Fronthaube und montiert eine Variante ohne Diveplanes, was sich in einem Topspeed von 195mph (314km/h) niederschlägt.

Ein toller Fight zwischen Castroneves und Albuquerque um die Spitze ist das einzig spannende in der siebten Stunde des Rennens.  Auch mit noch einigen feuchten Stellen abseits der Idealline bleibt das Rennen grün. Lediglich Don Yount im Turner Motorsport BMW M6 GT3 rutscht in die Reifenstapel, kann aber das Rennen nach einem kurzen Check an der Box fortsetzen.

Auf dem 6. Platz liegend erleidet Phil Hanson im Ligier #23 von United Autosport einen Reifenschaden. Der Brite schleppt sich zurück an die Box, der Reifen zerschlägt jedoch einige Karosserieteile. Motorhaube und Heckteil sind schnell getauscht, der Seitenkasten bleibt wie er ist und Alonso übernimmt das Steuer.

In den beiden GT-Klassen zieht sich das Feld auseinander. In der GTLM dominieren die beiden Ford und fliegen im Sekundenabstand um den Kurs und liegen nach etwas über 8h eine Runde vor Porsche, Corvette und Risi

Sheldon van der Linde dominiert die GTD-Klasse und schenkt der Konkurrenz einen Rundenrückstand ein.

An der Spitze des Feldes zieht Albuquerque in der #5 davon, weil sich Penske für einen Doppelstint entscheidet und somit Castroneves nichts gegen den Mustang Sampling Caddilac entgegensetzen kann.

Nach 8 Rennstunden werfen wir einen detaillierten Blick an die Spitze der beiden GT-Klassen:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
19 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 262 Rd.
20 67 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 1s
21 4 GTLM Corvette Corvette Racing USA 261 Rd.
22 3 GTLM Corvette Corvette Racing USA 27s
23 911 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 29s
24 62 GTLM Ferrari Risi Competizione USA 67s
25 912 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 260 Rd.
26 24 GTLM BMW BMW Team RLL USA 259 Rd.
28 29 GTD Audi Montaplast by Land-Motorsport Deutschland 253 Rd.
29 86 GTD Honda Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA 252 Rd.
30 33 GTD Mercedes Mercedes-AMG Team Riley Motorsports USA 2s
31 11 GTD Lamborghini GRT Grasser Racing Team �sterreich 35s
32 44 GTD Audi Magnus Racing USA 37s
33 64 GTD Ferrari Scuderia Corsa USA 70s
34 48 GTD Lamborghini Paul Miller Racing USA 80s
35 51 GTD Ferrari Spirit of Race Schweiz 251 Rd.
36 15 GTD Lexus 3GT Racing USA 250 Rd.

Nach exakt 9 Stunden erwischt es den Porsche #911 in der Bus-Stop Schikane. Nick Tandy kommt leicht von der Ideallinie ab und schlägt in die Reifenstapel ein. Die Beschädigung betrifft hauptsächlich das Heck, der Brite steuert direkt die Garage an.

Mit weiterhin nur einer Gelbphase ist besonders die Bus-Stop-Schikane sehr trickreich. Abseits der Ideallinie ist es sehr schmutzig, was letztlich Nick Tandy zum Verhängnis wurde.

14 Runden verliert der Porsche #911 auf die GTLM-Spitze.

Der Sonntag in Florida begrüßt die #31 Whelen Engineering mit einem Reifenschaden - und wieder hinten rechts. Felipe Nasr bringt den Caddilac aber ohne große Beschädigung zurück zur Box.

Shank NSX

Ein Crash durch Ricardo Gonzalez (#52 AFS/PR1-Mathiasen Ligier) bringt die zweite Gelbphase heraus. In der Gelbphase nutzt Action Express die Zeit die Bremsscheiben am #5 Mustang Sampling Cadillac zu wechseln. Die Karbonbremsen sollten eigentlich ein ganzes Rennen lang halten - doch offenbar vermeldete Joao Barbosa Probleme, sodass man diese sicherheitshalber austauscht.

Plötzlich rollt in der Gelbphase ein einsames Rad in die Box hinunter. Ein Mechaniker des Jackie Chan DCR Jota Team rennt dem Streckenwart entgegen, der das Rad gesichert hatte. Offenbar hat Alex Brundle (#78) bei der Ausfahrt aus der Box den ausgewechselten Reifen seines Teamkollegen abgeschossen. Nach dem Restart bekommt er eine Zeitstrafe wegen "Pit-Equipment" aufgebrummt.

Mazda

Bei Paul Miller Racing macht sich der kurze Trip in der Nacht vor dem Rennen bezahlt. Auf Gesamtrang 26 liegend führt Bryan Sellers (#48 Lamborghini) die Klasse vor seinem Markenkollegen Rik Breuckers (#11 Grasser Lamborghini) an.

Aus geplanten 20 Minuten Reparaturzeit wurden bei United Autosport fast 40 daraus und führen dazu, dass der #23 Ligier nun bereits 25 Runden Rückstand hat.

So langsam nähert sich das Rennen der Halbzeit-Marke. Penske hat mal wieder beim Renndebüt des Acura DPi die Spitze übernommen. Die monatelange Vorbereitung hat sich hier offenbar bezahlt gemacht um ein gut harmonierendes Team auf die Beine zu stellen.

Einzig die beiden Action Express Cadillac können mit den beiden Spitzenreitern mithalten. Pipo Derani (#22 Tequila Patrón ESM Nissan) hat bereits einen Rundenrückstand von zwei Runden inne. Auch Felix Rosenqvist (#37 Jackie Chan DCR Jota Oreca) und Paul di Resta (#32 United Autosport Ligier) haben zwei Runden auf den Führenden zu verbuchen.

Risi

Beim Restart führen nun die beiden Acura von Ricky Taylor (#7) und Simon Pagenaud (#6).

Auch bei United Autosports steht ein unplanmässiger Bremswechsel bevor. Fernando Alonso (#23 Ligier) steigt aus und übergibt an seinen Teamkollegen Lando Norris. An dem Ligier werden allerdings nicht nur die Scheiben sondern die Bremszylinder im Paddock gewechselt und so fällt man aus der Spitzengruppe heraus.

Mit etwas mehr als 13 Stunden auf der Uhr übernehmen die beiden Action Express Cadillac wieder die Gesamtführung. Doch die Penske Acura halten sich hartnäckig dahinter. Bester LMP ist aktuell Robin Frijns (#37 Jackie Chan DCR Jota Oreca).

Wright-Porsche
Riesenrad

In der GTLM demütigt Ford weiterhin die Konkurrenz. Mike Rockenfeller (#3 Corvette) ist als einziger noch in der Führungsrunde zu finden. Sein Teamkollege Marcel Fässler (#4 Corvette) liegt auf Platz vier eine Runde zurück.
Graham Rahal im #7 Acura verspielt in Turn 1 die Führung als er dort den Bremspunkt verpasst und den Wagen kreiseln lässt. Zum Glück ist die Auslaufzone hier sehr groß bemessen, sodass er das Rennen jetzt auf Platz vier liegend ohne Einschlag fortsetzen kann. Sein Teamkollege Simon Pagenaud (#6) kann dadurch weitere Führungsluft schnuppern.

In der GT-Daytona gibt es mit Bryce Miller (#48 Paul Miller) und Rolf Ineichen (#11 Grasser) eine Lamborghini-Doppelführung. Miller kommt aber kurz darauf an die Box und übergibt das Steuer an Andrea Caldarelli.

Mit der Führung von Simon Pagenaud (#6 Penske Acura), Dirk Müller (#66 Ford) und AJ Allmendinger (#86 Michael Shank Acura) beginnt die zweite Hälfte des Rennens.So sieht es an der Spitze aus:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 7 P Honda Acura Team Penske USA 407 Rd.
2 6 P Honda Acura Team Penske USA 12s
3 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 19s
4 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 406 Rd.
5 22 P Nissan Tequila Patron ESM USA 405 Rd.
6 37 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 404 Rd.
7 32 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 22s
8 54 P Oreca CORE Autosport USA 402 Rd.
9 78 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 401 Rd.
10 10 P Cadillac Wayne Taylor Racing Cadillac USA 398 Rd.
11 85 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 33s
12 38 P Oreca Performance Tech Motorsports USA 397 Rd.

Nach einer längeren Reparatur geht nun auch das Schwesterauto #77 mit Tristan Nunez auf die Strecke zurück. Hier werden sogar über 40 Runden auf den Gesamtführenden verzeichnet. Ging das Team hoffnungsvoll ins Rennen kann man die Zeit nur noch zur Fehleranalyse und Teamfindung nutzen.

Zum zweiten Mal im Rennen gibt es während eines Tankstopps Feuer in der Boxengasse. Dieses mal trifft es den fünftplatzierten Pipo Derani (#22 Tequila Patrón ESM Nissan). Nachdem das Feuer gelöscht ist steigt Derani aus dem Wagen und das Team schiebt den Wagen hinter die Box ins Paddock.

Nachdem bereits der #2 Nissan von Ryan Dalziel als Ausfall geführt wird, könnte dies der Totalausfall für das Team bedeuten. Ein Schaden des Turboladers wird wenig später vermeldet.

An der Spitze haben sich Penske und Action Express als Siegesanwärter deutlich abgesetzt. Mittlerweile haben die vier Wagen einen Vorsprung von 3 Runden auf den Rest. Auch in der GTLM ist Ford fast uneinholbar mit beiden Wagen vorne.

Die beiden Lamborghini von Paul Miller (#48) und Grasser (#11) können in der GTD das Rennen kontrollieren. Trent Hindman (#86 Michael Shank Acura), Sam Bird (#64 Scuderia Corsa Ferrari) und Markus Winkelhock (#44 Magnus Audi) liegen zwar mit den beiden noch in einer Runde, doch der Rückstand wird größer.

Und wieder gibt es ein Fahrzeug mit einem Reifenschaden. Ho-Pin Tung (#78) bringt seinen Jackie Chan Oreca mit einem Schaden hinten rechts an die Box.

Porsche Pits

Die Top-5 komplettieren mit 3 Runden Rückstand die beiden Gaststarter Paul di Resta (#32 United Autosports Ligier) und Lance Stroll (#37 Jackie Chan DCR Jota Oreca). An der Spitze hat hingegen wieder Action Express mit Eric Curran (#31 Whelen Engineering Cadillac) die Nase vorne. Sein Teamkollege Felipe Albuquerque (#5 Mustang Sampling Cadillac) folgt mit etwas mehr als 15 Sekunden vor Helio Castroneves (#7 Penske Acura) mit etwas mehr als 30 Sekunden auf den Gesamtführenden.

Kurz bevor die 14-Stunden-Marke erreicht ist muss Cameron mit seinem Acura erneut an die Box. Wieder einmal sieht alles nach einem längeren Stopp aus. Die Lichtmaschine hat den Geist aufgegeben.

Mit dem #11 Grasser Lamborghini fällt ein weiterer Siegesanwärter zurück. Ein Wechsel der Bremsbeläge unter Grün verleit dem Team eine Runde Rückstand. Doch noch ist alles drin.

Der #73 Park Place Porsche fliegt in der Busstopp von der Strecke. Während die Rennleitung übereilt auf Gelb geschaltet hat schafft es Jörg Bergmeister den Porsche wieder auf die Strecke zu bringen und so die Strecke wieder komplett frei ist. Offenbar hat man einen Grund gesucht wieder mehr Spannung ins Feld zu bekommen.

Die Gelbphase wird dann auch eifrig genutzt. Ford wechselt gleich an beiden Wagen die Bremsen. Die Crew kann es dabei gemütlich angehen - liegt der nächste Kontrahent mit der #3 Corvette von Antonio Garcia, der es den Fords wenig später gleich tut, eine Runde zurück.

P1 AMG

Bislang wird nur der #90 Spirit of Daytona Cadillac als Ausfall geführt. Die Zündungsprobleme stecken zu tief im Triebwerk. Eine Reparatur macht für das Team daher keinen Sinn mehr und zieht den Wagen aus dem Rennen zurück.
 
 Unterdessen arbeitet Tequila Patrón ESM am #2 Nissan der mit Getriebeschaden im Paddock steht.
 
 Durch den Ausfall des Cadillac rutscht der 115 Runden (84 auf den in der Klasse führenden #86 Acura) zurück liegende #58 Wright Porsche mit der amtierenden IMSA-GTD-Meisterin Christina Nielsen und Pirelli World Challenge Meister Patrick Long nicht mehr auf dem letzten Platz.

Ohne Heckflügel schleppt sich plötzlich Ho-Pin Tung (#78 Jackie Chan DCR Jota Oreca) an die Box. Ein Fahrfehler sorgt für den Einschlag in der Busstopp-Schikane wo auch schon der #911 Porsche seine Probleme hatte.
 
 Und wieder einmal ist einer der Mazda langsam unterwegs. Wieder einmal ist es ein Reifenschaden was den #55 von Harry Tincknell mittlerweile einen 30 Runden Rückstand verpasst.

Park Place 
So Reifen mordend waren die Daytona 24 schon lange nicht mehr. Wenn die Reifenschlacht so weiter geht dürfte es gegen Ende schwierig werden mit den Reifensätzen. 36 Sets stehen den Prototypen, 38 den GTLM und nur 28 den GTD-Teams zur Verfügung. Trotz der vielen Schäden sind bilang nur 2 Gelbphasen zu verbuchen.

Fehlende Gelbphasen sorgen dafür, dass sich zurückliegende Fahrzeuge nicht wieder aufschließen können und so das Feld immer weiter in die Länge streckt. Zusätzlich sind Fahrer und Fahrzeuge dauerhaft auf Volllast unterwegs was in der Nacht schnell zu Fahrerfehlern führt oder Auslöser für ein technisches Gebrechen sein kann.
 
Auch wenn in den drei Klassen die Favoriten auf jeweils zwei bis vier Fahrzeuge zusammengeschrumpft ist, kann es auch sie schnell treffen.

Kurz danach ereilt Dan Cameron (#6 Penske Acura) ein Elektronikproblemen und man fällt an der Box stehend aus der Spitze heraus. Ein längerer Stopp wirft den Wagen bis auf Platz 9 mit 10 Runden Rückstand zurück.
 

GRT plus bmws
JCR37

In der GTD haben wir nach der Gelbphase die breiteste Spitzengruppe. Der #51 Spirit of Race Ferrari, der Paul Miller Lambo, der Michael Shank Acura NSX #86, der GRT-Lambo #11, der #64 Scuderia Corse Ferrari und der Riley AMG GT liegen in einer Runde. Dahinter haben der Magnus Racing Audi und der Land Audi noch Anschluss an diese Gruppe.   

Am #69 HART-Acura wird dagegen in der Box gearbeitet – man verliert weiteren Boden auf die Spitze.

Der #7 Acura kommt nach einem robusten Kontakt mit dem #31 Action Express-Cadillac  in Runde 524 in die Box und verschwindet hinter der Mauer.  Acura verliert in der 15.ten Rennstunde die Chance auf den Sieg. Dadurch rückt der United Autosport Ligier auf den dritten Platz hinter den beiden nun führenden Action Express Cadillacs vor.

Auch der #911 Porsche kommt mit lockerer Frontkarosserie kurz vor der 16h-Marke noch einmal hinter die Mauer. Man hat schon 17 Runden Rückstand auf die Fords an der Spitze.

Magnus Audi

Auch der #77 Joest-Mazda – derzeit Gesamt 36´ter – verschwindet wieder für einen längeren Halt hinter der Mauer.

Derzeit läuft die 25.Runde der Boxenstopss für die Prototypen-Spitze (20 Runde für die GTD). Am Horizont zeigen sich erste Anzeichen der Morgendämmerung. Der P1-Motorsport AMG von Pilot Robby Foley  dreht sich ausgangs der Busstop-Schikane, kann aber das Rennen fortsetzen.

Der Restart erfolgt 8h und 35 Minuten vor dem Rennende. Noch 70 Minuten dann soll die Sonne wieder über Daytona aufgehen.   

Die Spitzengruppen in den Klassen sind nach der langen Renndauer unter grün, die einen neuen Distanzrekord erwarten lässt, ziemlich ausgedünnt. An der Spitze des Feldes kämpfen der #5 Mustang Sampling Action Express Cdillac und der #7 Penske Racing Acura in der selben Runde um den Sieg. Der  zweite Action-Express Caddy liegt nur eine Runde zurück.  Dem United Autosport Ligier #32 als besten LMP2 fehlen schon 3 Runden auf die Spitze – hier hat man nicht von der Gelbphase profitieren können.

In der GTLM liegen beid Ford und die #3 Corvette - wo man unter Gelb die Bremsscheiben gewechselt hat – in der Führungsrunde. Der #4 Corvette fehlen schon 2 Runden, dem #912 Porsche schon 3 auf die Spitze.

Ford Pit

Nach 16 Stunden  - der #7 Penske Acura steht immer noch hinter der Mauer - lautet der Gesamtstand an der Spitze wie folgt:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 538 Rd.
2 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 537 Rd.
3 32 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 534 Rd.
4 54 P Oreca CORE Autosport USA 532 Rd.
5 10 P Cadillac Wayne Taylor Racing Cadillac USA 531 Rd.
6 78 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 530 Rd.
7 85 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 527 Rd.
8 38 P Oreca Performance Tech Motorsports USA 52s
9 99 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 526 Rd.
10 7 P Honda Acura Team Penske USA 524 Rd.
11 37 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 520 Rd.
12 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 518 Rd.
Sonnenaufgang

Der #7 Penske Acura ist wieder im Rennen. 22 Runden hat die Reparatur des Unfallschadens mit der #31 gekostet. Man ist auf Platz 13 hinter die beiden Ford GT zurück gefallen.

An der Spitze liegt der United Autosports Ligier als bester LMP2 noch vor dem besten Oreca Wagen, dem Core Autosport O7. Ligiers vom ACO erlaubtes Update scheint also gut zu funktionieren. Mehr Sorgen muss man sich um die Riley-Multimatic-Prototypen machen, die zwar mit ihrem noch umfangreicheren Update um einige Sekunden schneller geworden sind, aber weder beim ebenfalls hinter der Mauer stehenden Wagen von BAR1 noch an beiden Joest-Mazda DPi´s übermässiges Tempo oder zumindest Zuverlässigkeit zeigen. Wir wagen die Behauptung das die Anzahl der Kunden für die amerikanische Konstruktion auch 2018 übersichtlich bleiben wird.

Nach einem erneuten Reifenschaden hinten rechts steuert Renger van der Zande den WTR-Cadillac über die Infieldstrassen langsam ins Paddock zurück. Er verliert P5 an den Jackie Chan Oreca #78 und fällt auf P9 zurück.

Ford

Zeitgleich wird der von der Pole gestartete WTR-Cadillac von Renger van der Zande als 4. offizieller Ausfalll des Rennens vermeldet. Nach 6-7 Reifenschäden in Folge an dem Cadillac will man nichts mehr riskieren. Der Manthey Porsche #59 von Pilot Steve Smith bekommt wegen zu hohem Tempo in der Boxengasse eine Stop&Go verhangen – nicht die erste im Rennen. 

Zwischen dem auf P8 fahrenden #38 Performance Tech-Oreca und dem #86 Michael Shank Acura der in der GTD-Spitzengruppe fährt gibt es einen Kontakt in Turn 2 der von der Rennleitung untersucht wird. Acura Pilotin Katherine Legge war dabei von der Strecke gerempelt worden und war quer über das nasse Gras rutschend fast mit der #38 in Turn 3 kollidiert. Der Zwischenfall, der leicht in einer fulminanten Karambolage hätte enden können, wird als normaler Rennunfall eingestuft.

Auch der #77 Joest Mazda steht schon seit einiger Zeit in der Box. 5 von 10 DPi im Rennen werden nach 17 ½ Rennstunden als Ausfälle geführt. Ebenfalls ein Dauergast in seiner Garage ist der BAR1-Riley Multimatic. Hingegen laufen noch alle gestarteten GTLM und GTD.
Riley AMG

Manthey

Unterdessen zeigt sich die Sonne erstmals wieder über dem Kurs. Gute Nachrichten gibt’s unterdessen vom Wetterradar – ein in der Nacht noch drohendes Gewitterschauer am Sonntag mittag scheint nun doch nicht mehr an der Strecke einzutreffen.

Nach spannenden Finalstunden in den Vorjahren droht in diesem Jahr ein langweiliges Finale an der Spitze. 7 Stunden vor dem Rennende hat der augenblicklich von Joao Barbosa pilotierte #5 Mustang Sampling Action Express Cadillac schon 2 Runden Vorsprung auf die Teamkollegen im #31 Wheelen –Schwesterauto in dem Toyota-Pilot Mike Convay derzeit am Lenkrad kurbelt. In der GTLM scheint es darauf herauszulaufen welcher Ford am Ende die Siegeslorbeeren erntet. Lediglich in der GTD ist noch alles offen.

Ein lichterloh brennendes Feuer am AER-Mazda-Motor des Joest Autos mit der 55 mit Jonathan Bormarito beendet die Vorstellung des Autos in der 541´ten Runde kurz nach der 17h-Marke  des Wagens. Bormarito lag auf P22 und war in Turn 3 des International Horseshoes ausgerollt. Glücklicherweise steht der Wagen direkt vor einer Bergungsgasse, so das keine weitere Gelbphase nötig wird.

Land

Gelbphase #4 wird nach 17 Sunden und 43 Minuten geschaltet um die Trümmer vom Zwischenfalls zwischen dem Oreca und dem NSX-Acura, der eine komplette Werbetafel in Turn 3 abgeräumt hat, von der Strecke zu räumen.

In der Gelbphase kommt die führende #5 hinter die Mauer und wird in der Box bearbeitet. Nach kaum 3 Minuten kehrt man aber auf die Strecke zurück. Der Grund ist das man die am nächsten an der Streckenausfahrt gelegene Garage nutzt um mit einigen Extra-Mechanikern, die an der Pit-Wall nicht erlaubt wären – einen Wartungshalt durchzuführen. Der Cadillac hatte über die Nacht einiges an Kühlwasser verloren und musste daher dringend aufgefüllt werden. Dazu hat man die nächste Gelbphase abgewartet. Der #5 Cadillac verliert seinen Vorsprung von 2 Runden.

Kurz vor dem Ende der Gelbphase kommt auch der #77 Joest Mazda wieder auf die Strecke. Danach dürfen die GTLM und GTD-Teams noch einmal an die Box kommen. Der #96 Turner BMW M6 GT3 geht danach hinter die Mauer.

Restart nach 23 Minuten unter Gelb: Die beiden Action Express-Autos liegen nur noch 2s hintereinander. Der #7 Acura dreht sich in Turn 3 mitten im Feld, kann aber unbeschadet weiter fahren. 

Colin Brown im viertplazierten Core Autosport Oreca rundet sich gegen die beiden Action Express-Autos zurück. Damit liegt er weniger als einer Runde hinter Will Owen im drittplazierten United Autosport Ligier. Dessen Schwesterauto, der #23 „Alonso“-Wagen geht derweil mit Lando Norris am Steuer hinter die Mauer.

Der auf P15 liegender PR1-Ligier erleidet einen Reifenschaden hinten links. Einer der Werks-Porsches wird in Turn 5 von einem GTD von der Strecke gedrängt. Wengen des missglückten Überholmanövers wird dem in der GTD viertplazierten #86 Acura NSX eine Stop & Go verhangen.

Knapp 5 1/2h vor dem Rennende schauen wir noch einmal in die GT-Klassen:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
11 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 587 Rd.
12 67 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 1s
13 3 GTLM Corvette Corvette Racing USA 2s
14 4 GTLM Corvette Corvette Racing USA 586 Rd.
17 62 GTLM Ferrari Risi Competizione USA 581 Rd.
18 24 GTLM BMW BMW Team RLL USA 9s
19 912 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 21s
21 33 GTD Mercedes Mercedes-AMG Team Riley Motorsports USA 565 Rd.
22 48 GTD Lamborghini Paul Miller Racing USA 4s
23 11 GTD Lamborghini GRT Grasser Racing Team �sterreich 6s
24 86 GTD Honda Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA 8s
25 51 GTD Ferrari Spirit of Race Schweiz 10s
26 29 GTD Audi Montaplast by Land-Motorsport Deutschland 12s
27 64 GTD Ferrari Scuderia Corsa USA 564 Rd.

An der GTD-Spitze übernimmt Mirko Bortolotti im GRT-Lamborghini die Spitze von Madison Snow im Paul Miller Lamborghini. Der #31 Wheelen-Cadillac geht unterdessen wieder mit 3 Runden Rückstand auf die Strecke. Auf den United Autosport Ligier hat man nun nur noch 55s Vorsprung.

Der kommt nun an die Box weil Will Owen den Boxenstop absolviert. Doch Owen bekommt den Wagen nicht wieder gestartet weil die Kupplung streikt! Und so verliert man P2 an den Core Autosport Oreca. Die Cadillacs an der Spitze können wieder durch atmen. Erst auf P5 – hinter dem Jackie Chan Oreca #78 -  kann der in die #32 gewechselte Paul di Resta wieder nach 4 verlorenen Runden ins Rennen zurückkehren.

Der #31 Cadillac von Curran kommt ebenfalls noch mal für einen kurzen Halt an die Box. Mit 3 Runden Rückstand auf den Mustang Sampling Cadillac geht man wieder ins Rennen. Nach einem lägeren Stop fällt auch der #37 Jackie Chan Oreca aus den Top-10. Man rutscht auf Platz 18 zurück.

Während nach einem längeren ereignislosen Stint der United Autosports Ligier #32 den nächsten Stop deutlich weniger dramatisch absolviert, kommt der Risi Ferrari #62 mit einem Reifenschaden hinten rechts in die Pitlane.  4 1/2h sind noch zu fahren.

Paul Miller Lambo
Paul Dalla Lana verliert den Spirit of Race Ferrari in der Busstop-Schikane beim Anbremsen und schlägt mit dem Heck in den Reifenstapeln ein. Damit dürfte sich der Kampf um die GTD-Spitze für dieses Team erledigt haben

Auch der #31 Wheelen Cadillac kommt nun mit Überhitzungsproblemen an die Box! Der wagen verschwindet hinter der mauer und wird dort wieder mit Kühlmittel aufgefüllt. Damit bekommt der #5 Mustang sampling Cadillac wieder Luft an der Spitze – und der United Autosport Ligier kann weiter auf die Spitze aufholen.

GRT

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Für die Joest-Mazda Crew ist mittlerweile auch Feierabend. Nachdem sich an der #77 ebenfalls gravierende Probleme im Motorumfeld angedeutet hatten zieht man den Wagen vom Rennen zurück.

4 h vor dem Rennende schauen wir noch einmal auf den Stand an der Spitze

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 671 Rd.
2 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 668 Rd.
3 54 P Oreca CORE Autosport USA 667 Rd.
4 32 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 665 Rd.
5 78 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 664 Rd.
6 99 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 660 Rd.
7 85 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 47s
8 38 P Oreca Performance Tech Motorsports USA 659 Rd.
9 7 P Honda Acura Team Penske USA 652 Rd.
10 6 P Honda Acura Team Penske USA 651 Rd.
11 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 647 Rd.
12 67 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 2s

Core

Ford

Auch der Spirit of Race Ferrari wird jetzt vom Rennen zurückgezogen. Die Kaltverformung des Hecks durch Haupteinsatzfinanzier Paul Dalla Lana war zu viel für das Ferrari-Chassis. Der Ferrari ist der einzige GTD der offiziell raus ist. Daneben sind jetzt 6 von 10 DPi ausgefallen. Nur die beiden Penske Acuras und die beiden Action Express-Cadillacs rennen noch.

Unklar ist noch der Status des Park Place Porsches, der schon seit einiger Zeit an der Box steht. Letzter Wagen im Feld der noch läuft ist der BAR1-Riley Multimatic  der immer wieder durch lange Boxenstopps auffällt.

Die GTD-Spitzengruppe umfasst 3h vor dem Rennende die beiden Lambo #11 und #48 von GRT und PMR, den #33 Riley-AMG GT, den #86 Acura, den #44 Magnus-Audi, den #64 Scuderia Corse Ferrari und den nach der 5min Stop & Go immer noch 2 Runden zurück liegenden Land Audi. Keine Rolle mehr spielen die beiden Lexus der 3GT Racing Mannschaft

Die Reifenschäden die speziell die Prototypenteams erlitten haben kommen laut Continental durch das höhere Tempo in diesem jahr und die fortgesetzten Versuche einzelner Teams die Reifensätze mit Doppelstints zu belegen zustande. Warum allerdings WTR gleich 7 Reifenschäden trotz Singlestints erlitten hat kann man sich noch nicht erklären.  

Während an der Spitze Felipe Alburquerque im #5 Cadillac 3 Runden in Front liegt bleibt es dahinter spannend: Loic Duval auf dem drittplazierten CORE Oreca holt auf  Felipe Nasr im zweitplazierten #31 Caddy auf. Dahinter jagt der fünftplazierte Ferdinand Habsburg-Lothringen im Jackie Chan Oreca den United Autosport Oreca von Paul di Resta.

Neben Duval und den beiden Acura-Piloten Taylor und Montoya ist Fernando Alonso im auf P19 liegenden zweiten United-Ligier der derzeit schnellste Pilot auf der Strecke. Nur diese 4 schaffen regelmässig Rundenzeiten unter 1:40.

Scuderia Corse

Als Ausfall #8 wird mittlerweile der Manthey Racing Porsche vermeldet. Kelvin van der Linde wird im „Kink“ (Turn 4) vom Penske Acura #6 von Montoya von der Strecke gedrängt. Für den DPi bedeutet das eine Durchfahrtsstrafe.  Am #6 Acura wird noch einmal die Nase gewechselt. Die beiden Penske Autos sind auf den Plätzen 9 und 10 unterwegs.

65 Minuten vor dem Rennende stoppt Colin Braun im drittplazierten Core-Oreca zum vorletzten Male. 

1h vor dem Rennende sieht die Spitze wie folgt aus :

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
1 5 P Cadillac Action Express Mustang Sampling USA 774 Rd.
2 31 P Cadillac Action Express Whelen Eng. USA 773 Rd.
3 54 P Oreca CORE Autosport USA 772 Rd.
4 32 P Ligier United Autosports Gross-Britannien 769 Rd.
5 78 P Oreca Jackie Chan DCR JOTA China 80s
6 85 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 764 Rd.
7 99 P Oreca JDC-Miller Motorsports USA 763 Rd.
8 38 P Oreca Performance Tech Motorsports USA 762 Rd.
9 7 P Honda Acura Team Penske USA 758 Rd.
10 6 P Honda Acura Team Penske USA 757 Rd.
11 67 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 749 Rd.
12 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 4s

40 Minuten vor dem Rennende stoppen beide Fords parallel zum letzten Male, ebenso die führende #5. Die #67 kommt als erste vom Fleck Auch die #31 stoppt nun. Für beide Cadillacs verläuft der Stopp regulär. Der Core-Mannschaft, die noch stoppen muss, bleibt nun bestenfalls P3.

In der GTD-Klasse hat Grasser-Lamborghini-Pilot Bortolotti 3s Vorsprung vor Jeroen Bleekemolen im Riley AMG GT. Das ist 35 Minuten vor dem Ende der Kampf um den GTD-Sieg in Daytona 2018.

33 Minuten vor dem Ende kommt der Core Oreca an die Box Auch hier verläuft der Stop regulär. 25 Minuten vor dem Ende rundet sich Stuart Middleton im Wheelen Cadillac gegen Alburquerque in die Führungsrunde zurück.

Jeroen Bleekemolen hat derweil den Lamborghini von Bortolotti vor sich im Visier. Der Land Audi erleidet noch 20 Minuten vor dem Rennende einen Reifenschaden hinten rechts. Bortolotti kämpft auf der letzten Rille um den Abstand zwischen sich und dem Mercedes zu halten.

12 Minuten vor dem Rennende absolviert der Führende Felipe Alburquerque die 800. ste Runde im Rennen. Parallel muss Bleekemolen zu einem Splash & Dash mit dem Mercedes herein kommen. Auf P4 der Klasse kommt er wieder auf die Strecke.

Acura

Filipe Albuquerque, Joao Barbosa  und Christian Fittipaldi gewinnen den Klassiker im Mustang Sampling #5 Cadillac mit einem Vorsprung von knapp einer Runde auf die Teamkollegen Felipe, Eric Curran, Mike Conway und Stuart Middleton. Den dritten Rang belegt nach einem für die DPi materialmordenden Rennen das neue Oreca LMP2-Team von Core Autosport mit den Piloten Jonathan, Colin Braun, Romain Dumas und Loic Duval, denen am Ende nur 20s auf P2 fehlen.

In der GTLM-Klasse fährt Ford einen dominanten Doppelsieg vor Corvette ein. Ryan Briscoe, Richard Westbrook und Scott Dixon gewinnen 10s vor Joey Hand, Dirk Müller und Sebastien Bourdais. Das Corvette-Trio Jan Magnussen, Antonio Garcia und Mike Rockenfeller komplettiert das Podium.

In der GTD-Klasse wiederlegt die Grasser-Mannschaft endlich das jahrelange Axiom das Lamborghini kein 24h-Rennen gewinnen kann. Rolf Ineichen, Mirko Bortolotti, Franck Perera und Rik Breukers fahren den ersten bedeutenden Sieg für Lamborghini bei einem 24h-Klassiker ein. Die Michael Shank-Mannschaft holt mit dem Acura NSX von Katherine Legge, Alvaro Parente, Trent Hindman und AJ Allmendinger P2 mit 21s Vorsprung vor dem Paul Miller Racing Lamborghini Huracan von Bryan Sellers, Madison Snow, Andrea Caldarelli und Bryce Miller.

Der #15 Lexus von Pilot David Heinemeir-Hansson schlägt zwischenzeitlich in die Reifenstapel ein, kann aber weiterfahren. Die beiden Ford GT tauschen unterdessen unbeabsichtigt die Positionen auf der Strecke, als Joe Hand die #66 beim Boxenstop abwürgt. Das verschafft Ryan Briscoe in der #67 einen 5s Vorsprung. 

Duvals Zeiten wirken auf Nasr wie ein Weckruf – nachdem der Abstand auf den drittplazierten Core-Oreca auf 40s geschrumpft ist gast der 25jährige Brasilianer  wieder an und versucht sich den LMP2 auf Distanz zu halten.

Ford ist mit seinen beiden aerodynamischen Flundern nicht zu schlagen. Die #3 Corvette sollte man bis zum Rennende im Griff haben. In der GTD hingegen geht es zwischen GRT, Riley motorsports, der Michael Shank Truppe und dem Paul Miller Lambo um den Klassensieg – das ist die deutlich spannendste Klasse des Rennens.

2 Stunden vor dem Ende schauen wir ein letztes Mal in die GT-Klassen:

Platz Nr Klasse Marke Team Land Abstand
11 67 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 715 Rd.
12 66 GTLM Ford Ford Chip Ganassi Racing USA 714 Rd.
13 3 GTLM Corvette Corvette Racing USA 50s
14 4 GTLM Corvette Corvette Racing USA 713 Rd.
16 62 GTLM Ferrari Risi Competizione USA 708 Rd.
17 912 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 33s
18 24 GTLM BMW BMW Team RLL USA 707 Rd.
21 11 GTD Lamborghini GRT Grasser Racing Team �sterreich 688 Rd.
22 33 GTD Mercedes Mercedes-AMG Team Riley Motorsports USA 3s
23 86 GTD Honda Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA 21s
24 48 GTD Lamborghini Paul Miller Racing USA 28s
25 911 GTLM Porsche Porsche GT Team Deutschland 687 Rd.

Mit nur 4 Gelbphasen ist das Feld in Richtung eines neuen Distanzrekords unterwegs. Über 800 Runden scheinen erreichbar. In Runde 776 wird der bestehende Distanzrekord von 2760 Meilen/ 4441 km aus 1982 schon 56 min vor dem Rennende gebrochen. Damals gab es noch keine Busstop-Schikane und die Gruppe C-Autos waren das Mass der Dinge.

45 Minuten vor dem Rennende ist der zweite Jackie Chan Oreca, der auf P15 fahrende #37 Wagen von Lance Stroll, mit einem Reifenschaden hinten rechts langsam in Richtung Box unterwegs. Für den #911 Porsche gibt’s noch eine letzte Durchfahrtsstrafe wegen zu schnellem Fahrens in der Boxengasse.

Cadillac

10 Minuten vor dem Rennende hat Colin Braun den Abstand auf den zweitplazierten Wheelen Cadillac auf 27s herunter gefeilt – mehr wird aber nicht gehen. Auch die GTLM-Fords stellen nun die bisherige Distanzmarke der Gruppe C Autos aus 1982 ein.

Bortolotti ist in Richtung des ersten bedeutenden Lamborghini-24h-Sieges unterwegs. Der zweitplazierte Acura NSX von Alvaro Parente liegt 21s hinter dem Huracan.

Action Express erzielt den dritten Daytona Sieg der Teamgeschichte als Doppelsieg mit einer neuen Rekorddistanz von 808 Runden.

Victory lane

Ergebnis

Pl. Nr Marke Klasse Fahrer Team Land Wagen Reifen Zeit Runden Abstand schnellste Startplatz
1 5 Cadillac P Filipe Albuquerque (P), Joao Barbosa (P), Christian Fittipaldi (BR) Action Express Mustang Sampling USA Cadillac DPi-V.R Continental 24:01:32.128 808   1:37.618 3
2 31 Cadillac P Felipe Nasr (BR), Eric Curran (USA), Mike Conway (GB), Stuart Middleton (GB), Action Express Whelen Eng. USA Cadillac DPi-V.R Continental 24:02:42.672 808 1:10.544 1:37.475 7
3 54 Oreca P Jonathan Bennett (USA), Colin Braun (USA), Romain Dumas (F), Loic Duval (F), CORE Autosport USA ORECA LMP2 Continental 24:03:04.110 808 0:21.438 1:38.175 8
4 32 Ligier P Will Owen (USA), Hugo de Sadeleer (CH), Paul Di Resta (GB), Bruno Senna Lalli (BR), United Autosports Gross-Britannien Ligier LMP2 Continental 24:01:32.412 804 4 Rd. 1:38.724 15
5 78 Oreca P Ho-Pin Tung (RC), Alex Brundle (GB), Ferdinand Habsburg-Lothringen (A), Antonio Felix da Costa (P), Jackie Chan DCR JOTA China ORECA LMP2 Continental 24:01:46.631 804 0:14.219 1:38.480 11
6 85 Oreca P Simon Trummer (CH), Robert Alon (USA), Devlin DeFrancesco (CAN), Austin Cindric (USA), JDC-Miller Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 24:01:45.423 798 6 Rd. 1:38.940 12
7 99 Oreca P Chris Miller (USA), Stephen Simpson (SAF), Misha Goikhberg RUS, Gustavo Menezes (USA), JDC-Miller Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 24:01:46.326 798 0:00.903 1:38.504 14
8 38 Oreca P James French (USA), Pato O'Ward (MX), Kyle Masson (USA), Joel Miller (USA), Performance Tech Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 24:01:36.798 796 2 Rd. 1:38.539 4
9 7 Honda P Helio Castroneves (BR), Ricky Taylor (USA), Graham Rahal (USA) Acura Team Penske USA Acura DPi Continental 24:02:20.252 793 3 Rd. 1:37.758 2
10 6 Honda P Dane Cameron (USA), Juan Pablo Montoya (COL), Simon Pagenaud (F) Acura Team Penske USA Acura DPi Continental 24:02:26.216 793 0:05.964 1:37.878 10
11 67 Ford GTLM Ryan Briscoe AUS, Richard Westbrook (GB), Scott Dixon (NZ) Ford Chip Ganassi Racing USA Ford GT Michelin 24:02:49.919 783 10 Rd. 1:44.054 22
12 66 Ford GTLM Joey Hand (USA), Dirk Mueller (D), Sebastien Bourdais (F) Ford Chip Ganassi Racing USA Ford GT Michelin 24:03:01.099 783 0:11.180 1:44.086 19
13 3 Corvette GTLM Jan Magnussen (DK), Antonio Garcia (E), Mike Rockenfeller (D) Corvette Racing USA Chevrolet Corvette C7.R Michelin 24:02:34.301 781 2 Rd. 1:44.517 18
14 4 Corvette GTLM Oliver Gavin (GB), Tommy Milner (USA), Marcel Fassler (CH) Corvette Racing USA Chevrolet Corvette C7.R Michelin 24:01:42.198 780 1 Rd. 1:44.437 23
15 37 Oreca P Lance Stroll (CAN), Felix Rosenqvist SWE, Robin Frijns (NL), Daniel Juncadella (E), Jackie Chan DCR JOTA China ORECA LMP2 Continental 24:02:09.001 777 3 Rd. 1:38.315 6
16 62 Ferrari GTLM Toni Vilander (FIN), Alessandro Pier Guidi (I), James Calado (GB), Davide Rigon (I), Risi Competizione USA Ferrari 488 GTE Michelin 24:02:38.714 774 3 Rd. 1:44.008 24
17 912 Porsche GTLM Laurens Vanthoor (B), Earl Bamber (NZ), Gianmaria Bruni (I) Porsche GT Team Deutschland Porsche 911 RSR Michelin 24:03:01.114 774 0:22.400 1:44.990 20
18 24 BMW GTLM Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Nicky Catsburg (NL), Augusto Farfus (BR), BMW Team RLL USA BMW M8 GTLM Michelin 24:01:58.608 773 1 Rd. 1:45.242 26
19 52 Ligier P Sebastian Saavedra (COL), Gustavo Yacaman (COL), Roberto Gonzalez (MX), Nicholas Boulle (USA), AFS/PR1 Mathiasen Motorsports USA Ligier LMP2 Continental 24:02:18.375 771 2 Rd. 1:39.471 16
20 911 Porsche GTLM Patrick Pilet (F), Nick Tandy (GB), Frederic Makowiecki (F) Porsche GT Team Deutschland Porsche 911 RSR Michelin 24:02:54.428 753 18 Rd. 1:44.540 21
21 11 Lamborghini GTD Rolf Ineichen (CH), Mirko Bortolotti (I), Franck Perera (F), Rik Breukers (NL), GRT Grasser Racing Team �sterreich Lamborghini Huracan GT3 Continental 24:03:19.286 752 1 Rd. 1:48.207 30
22 86 Honda GTD Katherine Legge (GB), Alvaro Parente (P), Trent Hindman (USA), AJ Allmendinger (USA), Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA Acura NSX GT3 Continental 24:01:40.540 751 1 Rd. 1:48.379 34
23 48 Lamborghini GTD Bryan Sellers (USA), Madison Snow (USA), Andrea Caldarelli (I), Bryce Miller (USA), Paul Miller Racing USA Lamborghini Huracan GT3 Continental 24:02:02.051 751 0:21.511 1:48.270 43
24 33 Mercedes GTD Ben Keating (USA), Jeroen Bleekemolen (NL), Adam Christodoulou (GB), Luca Stolz (D), Mercedes-AMG Team Riley Motorsports USA Mercedes-AMG GT3 Continental 24:02:04.832 751 0:02.781 1:47.964 40
25 64 Ferrari GTD Bill Sweedler (USA), Townsend Bell (USA), Frank Montecalvo (USA), Sam Bird (GB), Scuderia Corsa USA Ferrari 488 GT3 Continental 24:03:04.330 751 0:59.498 1:48.025 41
26 44 Audi GTD John Potter (USA), Andy Lally (USA), Andrew Davis (USA), Markus Winkelhock (D), Magnus Racing USA Audi R8 LMS GT3 Continental 24:01:57.365 750 1 Rd. 1:48.136 38
27 29 Audi GTD Sheldon van der Linde (SAF), Kelvin van der Linde (SAF), Jeffrey Schmidt (CH), Christopher Mies (D), Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS GT3 Continental 24:03:16.012 749 1 Rd. 1:47.896 35
28 75 Mercedes GTD Kenny Habul AUS, Thomas Jaeger (D), Maro Engel (D), Mikael Grenier (CAN), SunEnergy1 Racing USA Mercedes-AMG GT3 Continental 24:02:09.242 745 4 Rd. 1:48.135 45
29 15 Lexus GTD Jack Hawksworth (GB), David Heinemeier Hansson (DK), Scott Pruett (USA), Dominik Farnbacher (D), 3GT Racing USA Lexus RC F GT3 Continental 24:02:47.156 744 1 Rd. 1:48.417 31
30 63 Ferrari GTD Cooper MacNeil (USA), Alessandro Balzan (I), Gunnar Jeannette (USA), Jeff Segal (USA), Scuderia Corsa USA Ferrari 488 GT3 Continental 24:03:12.174 744 0:25.018 1:48.297 32
31 93 Honda GTD Justin Marks (USA), Lawson Aschenbach (USA), Mario Farnbacher (D), C̫me Ledogar (F), Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA Acura NSX GT3 Continental 24:01:40.556 741 3 Rd. 1:48.252 44
32 71 Mercedes GTD Kenton Koch (USA), Robby Foley (USA), Loris Spinelli Boggi (I), JC Perez (COL), P1 Motorsports USA Mercedes-AMG GT3 Continental 24:03:10.784 741 1:30.228 1:40.842 48
33 19 Lamborghini GTD Max van Splunteren (NL), Ezequiel Perez Companc (ARG), Christian Engelhart (D), Christopher Lenz (CH), Louis Machiels (B) GRT Grasser Racing Team �sterreich Lamborghini Huracan GT3 Continental 24:03:19.328 739 2 Rd. 1:48.751 46
34 96 BMW GTD Jens Klingmann (D), Martin Tomczyk (D), Mark Kvamme (USA), Don Yount (USA), Cameron Lawrence (USA) Turner Motorsport USA BMW M6 GT3 Continental 24:03:00.316 733 6 Rd. 1:48.615 37
35 25 BMW GTLM Alexander Sims (GB), Connor De Phillippi (USA), Bill Auberlen (USA), Philipp Eng (A), BMW Team RLL USA BMW M8 GTLM Michelin 24:02:12.125 731 2 Rd. 1:45.022 25
36 14 Lexus GTD Dominik Baumann (A), Kyle Marcelli (CAN), Philipp Frommenwiler (CH), Bruno Junqueira (BR), 3GT Racing USA Lexus RC F GT3 Continental 24:01:55.266 719 12 Rd. 1:48.458 33
37 69 Honda GTD Chad Gilsinger (USA), Ryan Eversley (USA), Sean Rayhall (USA), John Falb (USA), HART USA Acura NSX GT3 Continental 24:03:17.666 719 1:22.400 1:48.603 42
38 23 Ligier P Phil Hanson (GB), Lando Norris (GB), Fernando Alonso (E) United Autosports Gross-Britannien Ligier LMP2 Continental 24:02:07.134 718 1 Rd. 1:38.011 13
39 82 Ferrari GTD Miguel Molina (E), Ricardo Perez de Lara (MX), Martin Fuentes (MX), Santiago Creel (MX), Matt Griffin (IRL) Risi Competizione USA Ferrari 488 GT3 Continental 24:01:48.009 715 3 Rd. 1:47.993 29
40 73 Porsche GTD Patrick Lindsey (USA), Joerg Bergmeister (D), Norbert Siedler (A), Timothy Pappas (USA), Park Place Motorsports USA Porsche 911 GT3 R Continental 24:01:42.745 675 40 Rd. 1:48.998 49
41 58 Porsche GTD Patrick Long (USA), Christina Nielsen (DK), Robert Renauer (D), Mathieu Jaminet (F), Wright Motorsports USA Porsche 911 GT3 R Continental 24:02:44.425 666 9 Rd. 1:48.402 36
42 20 Riley P Marc Drumwright (USA), Eric Lux (USA), Alex Popow Karaha (VE), Tomy Drissi (USA), Brendan Gaughan (USA) BAR1 Motorsports USA Multimatic/Riley LMP2 Continental 24:02:21.565 642 18 Rd. 1:41.785 17
43 59 Porsche GTD Steve Smith (D), Randy Renger (D), Harald Proczyk (A), Sven Muller (D), Matteo Cairoli (I) Manthey-Racing Deutschland Porsche 911 GT3 R Continental 21:41:01.472 637 Motor 1:47.668 39
44 51 Ferrari GTD Paul Dalla Lana (CAN), Pedro Lamy (P), Mathias Lauda (A), Daniel Serra (BR), Spirit of Race Schweiz Ferrari 488 GT3 Continental 18:24:50.121 571 Unfall 1:47.663 27
45 10 Cadillac P Jordan Taylor (USA), Renger Van Der Zande (NL), Ryan Hunter-Reay (USA) Wayne Taylor Racing Cadillac USA Cadillac DPi-V.R Continental 16:39:49.872 555 Reifen 1:37.908 1
46 55 Mazda P Jonathan Bomarito (USA), Harry Tincknell (GB), Spencer Pigot (USA) Mazda Team Joest Deutschland Mazda DPi Continental 17:12:30.645 541 Feuer 1:38.107 9
47 77 Mazda P Oliver Jarvis (GB), Tristan Nunez (USA), Rene Rast (D) Mazda Team Joest Deutschland Mazda DPi Continental 18:02:06.654 530 Motor 1:38.175 50
48 22 Nissan P Johannes van Overbeek (USA), Pipo Derani (BR), Nicolas Lapierre (F) Tequila Patron ESM USA Nissan DPi Continental 13:00:08.952 438 Motor 1:37.570 28
49 2 Nissan P Scott Sharp (USA), Ryan Dalziel (GB), Olivier Pla (F) Tequila Patron ESM USA Nissan DPi Continental 10:08:34.296 338 Motor 1:37.921 47
50 90 Cadillac P Matthew McMurry (USA), Tristan Vautier (F), Edward Cheever (I) Spirit of Daytona Racing USA Cadillac DPi-V.R Continental 8:39:57.897 291 Motor 1:37.960 5


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