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ADAC GT Masters EuroSpeedway Lausitzring
2. Runde des GT Masters 19.-21.05.2017

                                                            präsentiert von

von
Dr. Werner Koch,
Ingo Schmitz, Jürgen Ruhrmann,
Harald Gallinnis &
Timo Schumacher

Rennsportkasko.de 
Rennen 1
Rennen 2
Rennen 3
Rennen 4
Rennen 5
Rennen 6
Rennen 7
Rennen 8

Am diesem Wochenende findet zum zweiten Mal das Motorsport Festival auf dem EuroSpeedway Lausitzring bei Klettwitz statt. Es ist genau wie im letzten Jahr, einer der Höhepunkte im Kalender des ADAC GT Masters. Außerdem ist es das einzige Mal in der Saison, dass die Rennsport-Fans die Sportwagen des ADAC GT Masters und die Tourenwagen der DTM in einer Veranstaltung zu sehen bekommen.

Beim Saisonauftakt vor drei Wochen wurde bereits klar, dass dieses Jahr wahrscheinlich eines der am härtest umkämpften in der Geschichte des ADAC GT Masters werden wird. Vier der sieben teilnehmenden Hersteller und sechs der insgesamt für die Meisterschaft eingeschriebenen 18 Teams standen auf dem Podium bei einem der beiden Rennen.

Porsche ist die erfolgreichste Marke im ADAC GT Masters auf dem Lausitzring. Von den 20 bisher ausgetragenen Rennen, haben die Fahrzeuge aus Zuffenhausen acht mit verschiedenen Varianten des 911ers gewonnen. Im vergangenen Jahr war es Precote Herberth Motorsport die das Samstagrennen gewannen. In Oschersleben holte Robert Renauer, der sich das Cockpit des 911 GT3 R in diesem Jahr mit Porsche-Junior Sven Müller teilt, Platz drei am Sonntag. Roberts Zwillingsbruder Alfred ist der Manager des Teams aus Jedenhofen.
Für die beiden Schütz Motorsport Piloten Klaus Bachler und Alex MacDowall lief es noch besser. Sie wurden am Samstag sogar Zweite. Und das KÜS Team75 Bernhard, mit Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller, schrieb die Porsche Erfolgsgeschichte mit einem Sieg im ersten Rennen am Samstag fort.

Auch Callaway Competition mit Jules Gounon und Daniel Keilwitz hofft, nach einem dritten Platz und einem Sieg im letzten Jahr, auf ein gutes Abschneiden in der Lausitz. Genau wie Ricky Collard und Philipp Eng vom BMW Team Schnitzer, die mit ihrem BMW M6 GT3 mit nur einem Punkt Vorsprung vor Jaminet / Ammermüller die Meisterschaftswertung anführen.

Die Vorjahreschampions Connor De Phillippi und Christopher Mies im Audi R8 LMS des Teams von Wolfgang Land erreichten beim Saisonstart in Oschersleben einen dritten Platz und damit den Sprung auf das Podest. Stark präsentierten sich auch die Lamborghini Huracán. Marco Mapelli und Norbert Siedler (HB Racing Team WDS Bau) verpassten am Sonntag mit einem vierten Platz nur knapp das Podium. Markenkollege Rolf Ineichen (GRT Grasser-Racing-Team) führt nach zwei Siegen die Trophy-Wertung an. Das Team von Gottfried Grasser ist übrigens in der Blancpain GT Endurance Series weiter auf Erfolgskurs. Am vergangenen Wochenende gab es beim 3 Stunden Rennen im englischen Silverstone den dritten Sieg in Folge. Hut ab! Wir erinnern uns an die misslungenen Testfahrten Anfang / Mitte April in Oschersleben ...

Für die Saisonrennen drei und vier auf dem 3,478 km langen EuroSpeedway erhalten alle Mercedes-AMG GT3 im Rahmen der Anpassung der Balance of Performance (BoP) einen 1 mm größeren Air Restrictor. Im Gegenzug müssen die Sportwagen aus Affalterbach 10 kg Zusatzgewicht einladen. BMW muss zusätzliche 20 kg im M6 GT3 unterbringen. Und schließlich wurden für den Nissan GT-R NISMO GT3 die Pressure Boost Ratios im Drehzahlbereich zwischen 4.000 und 5.500 1/min. erhöht.

Keyfacts, Lausitzring, Klettwitz, Saisonläufe 3 und 4 von 14

Streckenlänge: 3.478 Meter

Layout: 12 Kurven (fünf Rechts-, sieben Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2016, Rennen 1: Robert Renauer/Martin Ragginger (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3-R)

Sieger 2016, Rennen 2: Jules Gounon/Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)

ADAC GT Masters auf dem Lausitzring im TV: Beide Rennen werden live bei SPORT1 am Samstag (Rennstart 12:45 h) und am Sonntag (Rennstart 13:08 h) übertragen.

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Lausitzring 2017


Freies Training 1 und 2

Willkommen in der Lausitz. Es ist 11 Uhr und wir haben wunderbares Sommerwetter mit strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und Temperaturen von knapp 30 °C (Asphalttemperatur 19,1 °C). 18 Teams treten an.

Zunächst versucht jeder das richtige Set-up für dieses Wochenende zu finden. Bei einigen Teams hat man Probleme, die man in Oscherleben hatte, ausgemerzt. Carsten Molitor ist mit der letzten BoP-Änderung zufrieden, auch wenn der Nissan GT-R nach dem Unfall im Sonntagsrennen ein noch nicht genau identifiziertes Problem mit der Ladeluftzufuhr hat, was bis zu 40-50 PS kosten soll. In manchen Gesprächen wird auch klar, wie sensibel die Aerodynamik der modernen GT3-Fahrzeuge wirklich ist. Schon minimale Änderungen beispielsweise am Frontsplitter, entscheiden massgeblich über die Fahrbarkeit des Autos.

HB Racing #6 FPZakspeed #21 FP

Am Ende des einstündigen ersten freien Trainings setzte sich Sebastian Asch im BWT Mücke Mercedes-AMG mit einer 1:23.077 min. an die Spitze der Zeitentabelle. Er war damit nur ganze acht Tausendstel schneller als Christopher Mies im Land Audi R8, 41 Tausendstel schneller als Markus Winkelhock im kfzteile24 Mücke Audi R8 und 72 Tausendstel schneller als Christopher Haase im zweiten Land Audi.


Grasser Mücke Sandwich FPSchnitzer M6 FP

Dann mit einer knappen halben Sekunde dahinter Christian Engelhart, der im GRT Lamborghini lange Zeit die Führung inne hatte (1:23.514 min.). Auf Platz sechs schließlich der nächste Mercedes-AMG, Marvin Kirchhöfer im Mann Filter Auto mit der #48 von HTP Motorsport (1:23.716 min.). Die Plätze sieben bis neun werden ebenfalls von einem Audi R8 (Markus Pommer im Auto von Aust Motorsport, 1:23.730 min.), einem Mercedes-AMG (Maxi Götz im zweiten HTP Auto #84, 1:23.770 min.) und einem weiteren Huracán GT3 (Mirko Bortolotti im zweiten GRT Lamborghini, 1:23.796 min.).

Mücke #24 FPKirchhöfer Dontje FP

Auf Zehn schließlich der Meisterschaftsleader von Schnitzer BMW, Philipp Eng im M6 GT3, mit einer 1:23.821 min.

BMW Corvette R2Charly Lamm 62 Jahre

Apropos Schnitzer BMW. Teamchef Charly Lamm feiert heute seinen 62. Geburtstag, herzlichen Glückwunsch!

Bei Callaway Competition hatte man mit Motoraussetzern zu kämpfen und bei Team75 Bernhard steht ein Motorwechsel am Fahrzeug #18 an. Um 14:50 Uhr startet das zweite freie Training. Auffällig auch, dass die bisher scheinbar so starken Porsche erst auf den Plätzen 16 bis 18 (Sven Müller, Precote Herberth Motorsport, 1:24.435 min.; Mathieu Jaminet, KÜS Team75 Bernhard, 1:24.494 min.; Klaus Bachler, Schütz Motorsport, 1:24.530 min.) liegen.

Corvette #77 R2Porsche #17 R2

Porsche #99 R2Porsche #36

Im folgenden halbstündigen Training der Trophy-Piloten setzt sich Luca Stolz im Zakspeed AMG GT3 mit 1:22.583 min. durch. Dahinter mit gut sieben Zehnteln Rückstand Mike David Ortmann im BWT Audi R8 #25 (1:23.304 min.). Erfreulich, Jules Gounon kann in der Callaway Competition Corvette C7 GT3
wieder ohne Motoraussetzer Gas geben. Grund war eine defekte Zündspule. Er wird mit 1.270 s Rückstand Siebter. Gut auf Position acht auch Patrick Assenheimer, der den HTP Mercedes mit einer 1:23.980 min. um den Kurs treibt. Zuvor hatte Maxi Götz den AMG GT3 im freien Training offenbar mit der rechten Seite an der Mauer angelegt.

Kurz vor Drei. Unverändert warmes, sonniges Wetter. Das zweite freie Training des Motorsport Festivals steht an. Während am Vormittag noch die meisten Teams mit altem Gummi unterwegs waren, entscheiden sich jetzt mehr und mehr Teams dafür, mit neuen oder fast neuen Reifen zu fahren. Die korrekte Interpretation der gefahrenen Zeiten ist natürlich nur mit Kenntnis der verwendeten Reifen möglich.

Am Ende des einstündigen Trainings legte der amtierende Champion Connor De Phillippi, im Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS, die Bestzeit vor (1:22.128 min.) und war damit knapp eine Sekunde schneller als der Schnellste des Vormittags. Zweiter Luca Ludwig im Zakspeed Mercedes-AMG (1:22.328 min.) vor dem BWT Mücke AMG GT3 mit Sebastian Asch (1:22.481 min.). Die BoP-Änderung scheint zu greifen, die Mercedes haben endlich mehr Topspeed.

Um 17:50 Uhr wird es Ernst, dann steht das erste Qualifying für das erste Rennen morgen Mittag (Lauf 3 der Meisterschaft) auf dem Programm.


Qualifying 1

The heat is on ... Das erste 20 minütige Qualifying für das Rennen am morgigen Samstagmittag (Start ist um 12:45 Uhr, live bei SPORT1) startet pünktlich um zehn vor Sechs. Es fällt schwer, die Zeitentabelle zu beobachten, die Bestzeiten purzeln beinahe im Minutentakt.
Für eine Weile sieht es so aus, als könne der amtierende Meister Connor De Phillippi die Pole einfahren. Aber dann kommt Robert Renauer im Herberth Porsche und setzt die Bestzeit. Aber noch stehen zirka vier Minuten Restzeit auf der Uhr. Und tatsächlich kommt noch einmal so richtig Bewegung in die Tabelle!

Sven Barth Q1Stefan Mücke Q1

Zuerst fährt Sven Barth in der RWT Corvette auf P2 und verdrängt dabei Jules Gounon im Schwesterauto von Callaway Competition. Stark unterwegs auch Stefan Mücke im BWT Mercedes-AMG. Sein Teamkollege, allerdings von der BWT Mücke Audi Fraktion, Mike David Ortmann fährt auf Rang sechs. Dann schafft es Indy Dontje im HTP Mercedes #48 eineinhalb Minuten vor Schluss die Zeit von Renauer, der bereits an der Box steht, um sage und schreibe zwei Tausendstel (!) zu unterbieten und stellt sich auf Pole - vorläufig. Denn mit weniger als einer Minute Restzeit kommt Luca Stolz im Zakspeed Mercedes-AMG #21 aus dem Mittelfeld und fährt mit einer 1:22.549 min. auf den ersten Startplatz! Stark!

Dontje Stolz Q1

Zweiter Indy Dontje mit 0.135 s Rückstand (1:22.684 min.), vor Robert Renauer mit weiteren 0,002 s (1:22.686 min.), dann Sven Barth mit 0.039 s Abstand auf einem hervorragenden Platz Vier. Die übrigen Positionen sind der Tabelle zu entnehmen. Interessant dass die beiden Land Audi erst auf P13 #2 und P14 #1 auftauchen, direkt hinter den Mücke R8, die in numerisch korrekter Reihenfolge auf P11 #24 und 12 #25 landen. Rahel Frey im YACO Audi deckt auf P15 von hinten ab. Insgesamt also ein Paket von 5 Audi R8 LMS im Mittelfeld, knapp außerhalb der Top 10.
Trotz der Endplatzierungen auch starke Leistungen von Florian Spengler im HB Racing Lamborghini #6 und Patrick Assenheimer im zweiten HTP Mercedes #84 auf den Positionen 17 respektive 18. Gut deswegen, weil insgesamt drei Viertel des Feldes innerhalb von nur einer Sekunde liegen (21 Fahrzeuge) und nur eine einzige Zehntelsekunde einen Unterschied von mindestens drei Positionen ausmacht.

Florian Spengler Q1Patrick Assneheimer Q!

Zum Schluss noch dies. Der HB Racing Lamborghini Huracán #7 von Marco Mapelli und Norbert Siedler musste wegen eines Motorwechsels in der Box bleiben. Mapelli startet damit morgen von P28. Schade, nach der starken Leistung in Oschersleben, wo es Florian Spengler im Schwesterauto erwischt hatte.

Das erste Rennen des Wochenendes startet morgen Mittag um 12:45 Uhr.

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Qualifyingergebnis 1

Platz Nr Klasse Auto Marke Fahrer 1 Team Land Wagen Qualifying Abstand
1 21 Junior GT3 Mercedes Luca Stolz (D) Mercedes-AMG Team Zakspeed Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.549  
2 48 Junior GT3 Mercedes Indy Dontje (NL) Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.684 0.135
3 99   GT3 Porsche Robert Renauer (D) Precote Herberth Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:22.686 0.002
4 13 Trophy GT3 Corvette Sven Barth (D) RWT Racing Deutschland Corvette C7 GT3-R 1:22.725 0.039
5 77 Junior GT3 Corvette Jules Gounon (F) Callaway Competition Deutschland Corvette C7 GT3-R 1:22.746 0.021
6 19 Junior GT3 Lamborghini Ezequiel Perez Companc (ARG) GRT Grasser-Racing-Team �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:22.809 0.063
7 63 Trophy GT3 Lamborghini Rolf Ineichen (CH) GRT Grasser-Racing-Team �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:22.834 0.025
8 26   GT3 Mercedes Stefan Mücke (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.835 0.001
9 3   GT3 Audi Markus Pommer (D) Aust Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:22.852 0.017
10 36   GT3 Porsche Klaus Bachler (D) Schütz Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:22.936 0.084
11 24   GT3 Audi Filip Salaquarda (CZ) BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:22.957 0.021
12 25 Junior GT3 Audi Mike David Ortmann (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:23.019 0.062
13 2 Junior GT3 Audi Jeffrey Schmidt (CH) Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:23.043 0.024
14 1   GT3 Audi Connor De Phillippi (USA) Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:23.101 0.058
15 50   GT3 Audi Rahel Frey (CH) YACO Racing Deutschland Audi R8 LMS 1:23.122 0.021
16 17   GT3 Porsche Mathieu Jaminet (F) KÜS TEAM75 Bernhard Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:23.145 0.023
17 6   GT3 Lamborghini Florian Spengler (D) HB Racing WDS Bau �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:23.201 0.056
18 84 Junior GT3 Mercedes Patrick Assenheimer (D) Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:23.232 0.031
19 20 Junior GT3 Mercedes Nicolai Sylvest (DK) Mercedes-AMG Team Zakspeed Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:23.350 0.118
20 9 Junior GT3 Audi Christopher Höher (A) Audi Sport racing academy Deutschland Audi R8 LMS 1:23.363 0.013
21 4 Junior GT3 Audi Dennis Marschall (D) Aust Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:23.387 0.024
22 42 Junior GT3 BMW Ricky Collard (GB) BMW Team Schnitzer Deutschland BMW M6 GT3 1:23.711 0.324
23 44   GT3 Audi Dennis Busch (D) Twin Busch Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:23.782 0.071
24 18 Junior GT3 Porsche Adrien de Leener (B) KÜS TEAM75 Bernhard Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:24.265 0.483
25 8 Junior GT3 Audi Mikaela Åhlin-Kottulinsky (S) Audi Sport racing academy Deutschland Audi R8 LMS 1:24.319 0.054
26 22 Trophy GT3 Nissan Remo Lips (CH) MRS GT-Racing Deutschland Nissan GT-R NISMO GT3 1:24.685 0.366
27 66 Junior GT3 Lamborghini Jonathan Judek (D) ADAC NSA Attempto Racing Team Deutschland Lamborghini Huracán GT3 1:24.695 0.010
28 7   GT3 Lamborghini Marco Mapelli (I) HB Racing WDS Bau �sterreich Lamborghini Huracán GT3 - -

1. Rennen

Samstagmittag in der Lausitz. Es ist gut 10 °C kälter, oder vielleicht sollte ich besser sagen kühler als gestern, der Himmel ist bewölkt, aber die Sonne schafft es hin und wieder sich durchzusetzen. Kenner der Gegend bestehen darauf, es wird nicht regnen. So mancher im Feld hofft dennoch ...

Startaufstellung R1

Die Fahrzeuge stellen sich zum Vorstart wieder in Le Mans Manier, wie wir es seit Oscherleben kennen, vor der imposanten Haupttribüne des EuroSpeedway Lausitz auf. Pünktlich geht es auf die Einführungsrunde, so dass die Ampel um 12:45 Uhr auf Grün wechseln kann und das Feld auf die einstündige Reise schickt.

Es hat im Vergleich zum Qualifyingergebnis von gestern Nachmittag eine kleine Änderung in der Startaufstellung gegeben. Der BWT Mücke Audi R8 mit der #25, das Auto von Mike David Ortmann und Frank Stippler, verliert aufgrund der wegen einer Kollision in Oschersleben verhängten Strafe, seinen 12. Startplatz und muss 10 Positionen weiter nach hinten auf Startplatz 22. Alle anderen, von P13 bis P22, rücken entsprechend eine Position vor.

Durch die erste Kurve geht noch alles gut, aber schon in T3 ist es soweit. Klaus Bachler im Schütz Porsche #36 berührt den kfzteile24 Mücke Audi #24 und dreht diesen um. Die beiden Fahrzeuge stehen sich wie zwei Kampfhähne gegenüber. Beide sind out! Klaus Bachler gibt später zu Protokoll, dass er seinerseits zuvor einen kräftigen Schubser vom Land Audi #2 mit Jeffrey Schmidt am Volant erhalten hat und dadurch in den Kontakt mit Filip Salaquarda gezwungen wurde.
Einige Meter weiter kommt es zum nächsten Gemenge. Patrick Assenheimer im HTP Mercedes #84 berührt Rahel Frey im YACO Audi #50. Frey dreht sich und verliert einige Positionen. Bevor das Safety Car rauskommt, schafft Robert Renauer im Herberth Porsche #99 den Sprung an Indy Dontje im zweiten HTP Mercedes #48 vorbei auf P2. Aber dann ist es soweit, das Rennen wird mittels Safety Car neutralisiert.
Am Ende von Runde drei kommt das Safety Car wieder herein und der Re-Start erfolgt. Nur eine Runde später gleich die nächste Action. Stefan Mücke im BWT Mücke Mercedes #26 kommt Rolf Ineichen im GRT Lamborghini #63 ins Gehege und schickt ihn in einen Dreher. Auf dem Zeitenmonitor erscheint: incident car #50 and car #84 under investigation und incident car #63 and car #26 under investigation.

Unterdessen kämpfen Indy Dontje und Sven Barth, der in der RWT Corvette #13 sitzt, um P3. Barth hatte ja gestern einen sensationellen Rang 4 im Qualifying erreicht.
Zwei Runden später entscheidet die Rennleitung auf "drive through penalty for car #63, pushing another car". Rolf Ineichens etwas zu harte Kampfeinlage gegen Stefan Mücke wird mit einer Durchfahrtsstrafe geahndet. Ganz nebenbei geht Connor De Phillippi im Land-Motorsport Audi mit der #1 an Mathieu Jaminet vorbei auf P10. In Runde sieben verbüßt Rolf Ineichen seine drive through und fährt mit Speedlimiter durch die Boxengasse.

Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Abstand zwischen dem Zweitplatzierten Robert Renauer und dem Dritten Indy Dontje bereits 3.684 Sekunden, während Renauer seinerseits einen Rückstand von nur 0.578 s Rückstand auf den Führenden Luca Stolz im Zakspeed Mercedes-AMG #21 hat. Zu Beginn von Runde acht, am Ende der Start- und Zielgeraden, greift Sven Barth den vor ihm fahrenden Indy Dontje an. Die Kollision zwischen Patrick Assenheimer und Rahel Frey wird unterdessen an die Stewards weitergeleitet.
Eine Runde später versucht es Barth erneut am Ende von Start und Ziel. Diesmal geht so ziemlich alles schief was nur schiefgehen kann. Barth wird weit hinaus in den Kies getragen und fällt vom vierten auf den 21. Platz zurück. Zumindest trägt er es später mit Humor. Er hat es wenigstens versucht. In Runde 12 kann Ricky Collard im Schnitzer BMW M6 sich an Mike David Ortmann vorbei auf Position 14 setzen. Zum selben Zeitpunkt ist der HB Racing Lamborghini mit der #7, das Auto von Marco Mapelli und Norbert Siedler, die wegen eines Motorwechsels an ihrem Fahrzeug das Qualifying verpasst hatten und von P28 ins Rennen gingen, bereits auf P16 vorgefahren! Eine Runde später verliert Ricky Collard seinen 14. Platz zunächst an Ortmann und wird dann auch noch von Mapelli im Huracán #7 überholt. Die Reihenfolge von Platz 14 lautet nun Ortmann, Mapelli, Collard. In Runde 14 erhält der Mercedes-AMG #20 der Zakspeed-Junioren die schwarz-orange Flagge von der Rennleitung gezeigt, das sogenannte Spiegelei, wegen eines technischen Defekts an ihrem Fahrzeug, den sie umgehend an der Box reparieren lassen müssen. Der Grund ist eine komplett lose Frontverkleidung am AMG GT3. Am Ende der Runde steuert der Däne Nicolai Sylvest das Auto an die Box und steigt aus. Das Ende einer Dienstfahrt!

Derweil kommt Florian Spengler im HB Racing Huracán #6, der auf einem hervorragenden achten Platz fährt, immer mehr unter Beschuss durch den Porsche Young Professional Mathieu Jaminet im Bernhard 911 #17. Am Ende von Runde 15 ist dann schließlich soweit. Jaminet erkämpft sich Platz 8. Der Abstand des Führenden Luca Stolz im Zakspeed AMG GT3 #21 auf den Herberth Porsche #99 von Robert Renauer beträgt in dem Augenblick 1.487 s.

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Am Ende der 17. Runde öffnet das Boxenstoppfenster. Als erster, beinahe sekundengenau, kommt der Land-Motorsport Audi #2 mit Jeffrey Schmidt an die Box. Er benötigt zusätzlich eine Reparatur an der linken Frontpartie seines Fahrzeugs. Spuren der diversen Kampfeinsätze des Schweizers ...
Dann kommt Collard im BMW #42, Jonathan Judek im Attempto Huracán #66, Patrick Assenheimer im HTP AMG #84 und Adrienne de Leener im KÜS Porsche #18. Er wird sechs Runden später erneut zur Box kommen und wegen eines technischen Defekts aufgeben.
Nach dem nächsten Umlauf sind es die #19, der Grasser Lamborghini von Ezequiel Perez Companc, Connor De Phillippi im Land Audi #1, das Schwesterauto mit der #3 von Aust Motorsport mit Markus Pommer am Steuer, der Molitor Nissan GT-R #22 mit Remo Lips und der R8 mit Mikaela Åhlin-Kottulinsky, Audi Sport racing academy #8, die an die Box kommen. Und das Land Auto #2 steht unter Beobachtung.

Jetzt kommt einer der Höhepunkte des Rennens. Je nach Sympathie wird der ein oder andere das Wörtchen "traurig" einfügen. An der Boxenausfahrt verliert Christopher Mies den Land Audi R8 #1 für einen kurzen Augenblick und fährt mit zwei Rädern über die Grasnarbe. Dummerweise kommt im selben Moment der Führende Luca Stolz um die erste Kurve. Mies berührt den Zakspeed Mercedes am linken Heck und schießt geradeaus ins Gras am Außenrand der Kurve. Auch Stolz findet sich nach einem Dreher im Gras wieder! Unfassbar, die Führung geht an Robert Renauer im Precote Herberth Porsche #99. Der Unfall wird von der Rennleitung untersucht.
Der Boxenstoppreigen geht indes weiter. Wir sind am Ende der 20. Runde. #21, der neue Zweite, #7, #77 und #4 kommen rein. In Runde 21 erhält Christopher Haase, der jetzt im R8 mit der #2 sitzt eine drive through für einen Verstoß gegen Art. 39.1 des Reglements. Der Boxenstopp seines Teamkollegen war wohl doch den Bruchteil einer Sekunde zu früh. Tough luck!
Das selbe Urteil, nur mit einer anderen Urteilsbegründung, erhält sein Teamkollege Christopher Mies in Auto #1 (pushing another car - in diesem Fall den Leader). Wolfgang Land sagt später, Mies habe wegen der Boxenmauer den heranstürmenden Stolz nicht sehen können. Als nächste kommen Florian Spengler, der bis auf P3 vorgefahren ist (!), im HB Lamborghini #6, #26, #25 und #9 zum Pflichtstopp. Ende der 22. Runde sind es dann der neue Führende, Robert Renauer #99, Rahel Frey im YACO Audi R8 #50, #48, #13, #44 und #63.

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Vor den Boxenstopps

Platz Nr Auto Marke Team Land Wagen Runden

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Das Boxenstopfenster schliesst sich:

Platz Nr Auto Marke Team Land Wagen Runden

Als das Boxenstoppfenster am Ende der 24. Runde schließt, beträgt der Vorsprung von Sven Müller, der das Auto von Renauer übernommen hat, 2.178 Sekunden. In Runde 25 steht der Aust R8 #4 mit Patric Niederhauser nach einem vorangegangenen Kontakt mit Philip Geipel im YACO Audi, der wiederum davor vom rechten Pfad abgekommen war, im Infield neben der Fahrbahn. Er wird geborgen, ohne das das Safety Car bemüht werden muss. Derweil steht der KÜS Porsche #18 unter Beobachtung und wird an die Stewards gemeldet. Das Problem erledigt sich, wie bereits gesagt, durch Rückzug.
Ende der 26. Runde sehen die Abstände an der Spitze wie folgt aus: #99 (Müller) 2.818 s vor #21 (Ludwig), 5.180 s dahinter #48 (Kirchhöfer) und wiederum 2.118 s dahinter #77 (Keilwitz). In Runde 27 drängt sich Norbert Siedler im HB Lamborghini #7 etwas ungestüm aber erfolgreich an Philip Geipel vorbei. Der revanchiert sich am Ende der Runde und holt sich seine Position zurück. Chapeau! Allerdings hilft Siedler durch unterlassene Gegenwehr etwas nach. Er hat sich allerdings auch seine rechte Frontpartie ein wenig ramponiert. Kurz darauf wirft er sehr telegen seinen rechten Scheinwerfer beim Anbremsen der ersten Kurve am Ende der Zielgeraden von sich.

In Runde 30 lautet die Reihenfolge #99, #21, #48, #19, #77, #3, #17, #6, #26 und #25 auf P10. Dann #42, #13, #50, #7, #9, #2, #63, #84, #66 und #1 auf P20.
Plötzlich steht der Schnitzer BMW #42 mit Philipp Eng am Steuer unter Beobachtung und erhält ziemlich unmittelbar eine Durchfahrtsstrafe wegen eines Verstoßes gegen Art. 39.1 der festgelegten (Spiel)Regeln.
Am Ende derselben Runde (Runde 33), knöpft ein stark fahrender Mirko Bortolotti im Grasser Huracán #19, Marvin Kirchhöfer im HTP Mercedes-AMG #48 Position drei ab. Und ein weiteres GRT Auto, nämlich der Huracán #63 mit Christian Engelhart im Cockpit, macht durch die schnellsten Rundenzeiten auf sich aufmerksam. In Runde 35 kommt Eng mit Speedlimiter durch die Boxengasse und büßt seine Strafe ab. In der nächsten Runde macht sich ein wieder hervorragend aufgelegter Kelvin van der Linde, der dieses Jahr extrem motiviert erscheint, an dem vor ihm fahrenden Daniel Keilwitz in der Callaway Corvette #77 zu schaffen. Am Ende dieser Runde führt Sven Müller mit 2.381 s vor Luca Ludwig, der seinerseits beruhigende 8.415 s Vorsprung auf Mirko Bortolotti hat. Eine Runde später greift sich Christian Engelhart einen wehrlosen Elia Erhart im Audi #9 und geht auf P15. Unmittelbar danach tut es ihm Maxi Götz im HTP Mercedes #84 gleich. Damit fällt Erhart auf P17 zurück.

Nun folgt eine selten dämliche Aktion von Christopher Mies im Land Audi #1, die auf gehöriges Frustpotential schließen lässt. Er fährt auf P20 (!) dem vor ihm auf P19 liegenden Lamborghini des Attempto Teams mit Emil Lindholm am Steuer ins rechte Heck. Eine höchst überflüssige und völlig sinnfreie Tat! Folge ist ein Karosserie- und daraus resultierend, Reifenschaden am Huracán #66. Mies kassiert dafür eine Verwarnung der Rennleitung in Form einer schwarz-weißen Flagge.
Dann kommt scheinbar noch einmal Bewegung in die ganze Angelegenheit. Der Vorsprung von Sven Müller im Herberth Porsche #99 beträgt Ende der 41. Runde nur noch 1.364 s und reduziert sich eine Runde später gar auf 1.107 s. Die Zeit von einer Stunde ist abgelaufen und es folgt die letzte Runde, Runde 43. Müller hat den Überrundeten Patrick Huisman im Nissan von MRS GT-Racing vor sich. Dadurch kann Ludwig noch weiter aufschließen.
Im Ziel bleibt die Reihenfolge aber unverändert. Müller rettet den Sieg für die Mannschaft um Alfred Renauer und erklärt später im Gespräch, dass er bei nachlassenden Reifen dennoch alles unter Kontrolle hatte. Gratulation!
Toller Zweiter, aber dennoch mit einer gehörigen Portion Bitterkeit bei Familie Zakowski, werden Luca Stolz und Luca Ludwig im Mercedes-AMG, letztlich doch mit 1.535 s Rückstand. Ein schöner Erfolg auch für die Grasser Mannschaft mit dem Lamborghini #19, Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti, die als Dritte aufs Podium fahren.
Auf Platz vier Indy Dontje und Marvin Kirchhöfer im HTP Mercedes #48, ebenfalls ein schöner Erfolg sehr zur Freude von Teamchef Norbert Brückner. Fünfte schließlich Jules Gounon und Andreas Keilwitz in der Callaway Competition Corvette. Noch heute morgen hatte Giovanni Ciccone erklärt, dass er sofort für einen fünften Platz unterschreiben würde. Eine messerscharfe Einschätzung der Lage. Der Mann hat Ahnung! ;-)
Verdiente Punkte auch für Markus Pommer und Kelvin van der Linde im Aust Audi. Aust Motorsport macht bisher einen wirklich tollen Job! Und auch die Piloten und das schließt auch die Pechvögel Dennis Marschall und Patric Niederhauser ein, sind bis in die Haarspitzen motiviert. Auf Sieben schließlich der Team75 Bernhard Porsche #17 mit Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller mit einer soliden Leistung.

Auf Platz acht gibt es ebenfalls noch einmal Dramatik. Christopher Zanella im HB Racing Lamborghini #6, der sich das Auto mit Florian Spengler teilt, muss sich auf dem Zielstrich doch noch Sebastian Asch geschlagen geben. Der Mücke Pilot schiebt seinen Vorderwagen ganze 4/1000 s (in Worten vier Tausendstel) vor Zanella ins Ziel. Der zunächst untröstliche Schweizer ist womöglich Opfer der Mies-Lindholm-Affäre geworden. Dem jungen ADAC-Piloten hat sein sich auflösender rechter Hinterreifen möglicherweise eine Beschädigung im Heck beschert, sodass Zanella auf Öl oder Wasser seines Markenkollegen ausrutschte und seinen knappen Vorsprung auf Asch noch einbüßte. Insgesamt herrschte aber auch bei Teamkollege Spengler die Meinung vor, dass auch ein neunter Platz in einem solchen Rennen und nach einer Durststrecke endlich einmal wieder ein versöhnliches Ergebnis darstellt. Dem stimme ich zu!
Zehnte werden Mike David Ortmann und Frank Stippler im BWT Mücke Audi #25, immerhin wegen der grid penalty nur von P22 gestartet. Eine gute Leistung. Knapp ausserhalb der Punkte landen Rahel Frey und Philip Geipel im YACO Audi #50 und die vom letzten Platz gestarteten Marco Mapelli und Norbert Siedler im HB Lamborghini #7. Auch dafür Applaus!

Sieger der Junior-Wertung wird Luca Stolz im Zakspeed AMG GT3. Die Trophy-Wertung geht an Sven Barth, zumindest ein kleiner Trost. Die schnellste Runde geht, wie erwähnt, an Christian Engelhart im GRT Huracán mit einer 1:22.974 min. in Runde 32.

Dann hagelte es noch jede Menge Strafen. Jeffrey Schmidt wird morgen mit seinem R8 mit der #2 10 Plätze weiter hinten antreten müssen (Decision 41), wegen seines Fouls an Klaus Bachler zu Beginn des Rennens, der dann den armen Filip Salaquarda abräumte. Wir hoffen, die Schütz-Mannschaft kann den Schaden am Porsche #36 beheben, sodass das Team morgen überhaupt starten kann.
Auch Patrick Assenheimer erhielt noch eine drive through penalty wegen seiner Aktion gegen Rahel Frey, die nachträglich in eine 30 Sekunden Zeitstrafe umgewandelt wurde und ihn und Maxi Götz von P14 auf final P19 abrutschen lässt. Schwamm drüber!

Und zu guter Letzt noch eine BoP Anpassung. Die Audi R8 LMS dürfen morgen 10 kg BoP-Ballast aus dem Auto nehmen.

Morgen früh um 8 Uhr Ortszeit (Autsch!) steht das zweite Qualifying des Wochenendes auf dem Programm. The story continues ...

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Galerie Lauf 1

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Ergebnis Rennen 1

Platz Nr Klasse Auto Marke Fahrercrew Team Land Wagen Zeit Runden Abstand schnellste Startpos,
1 99   GT3 Porsche Robert Renauer (D), Sven Müller (D) Precote Herberth Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:02:04.066 43   1:23.075 3
2 21 Junior GT3 Mercedes Luca Stolz (D), Luca Ludwig (D) Mercedes-AMG Team Zakspeed Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:02:05.601 43 1.535 1:22.995 1
3 19 Junior GT3 Lamborghini Ezequiel Perez Companc (ARG), Mirko Bortolotti (I) GRT Grasser-Racing-Team �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:02:15.417 43 9.816 1:23.070 6
4 48 Junior GT3 Mercedes Indy Dontje (NL), Marvin Kirchhöfer (D) Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:02:17.324 43 1.907 1:23.143 2
5 77 Junior GT3 Corvette Jules Gounon (F), Daniel Keilwitz (D) Callaway Competition Deutschland Corvette C7 GT3-R 1:02:21.597 43 4.273 1:23.318 5
6 3   GT3 Audi Markus Pommer (D), Kelvin van der Linde (SAF) Aust Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:02:23.732 43 2.135 1:23.443 9
7 17   GT3 Porsche Mathieu Jaminet (F), Michael Ammermüller (D) KÜS TEAM75 Bernhard Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:02:26.772 43 3.040 1:23.081 16
8 26   GT3 Mercedes Stefan Mücke (D), Sebastian Asch (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:02:34.674 43 7.902 1:23.400 8
9 6   GT3 Lamborghini Florian Spengler (D), Christopher Zanella (CH) HB Racing WDS Bau �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:02:34.678 43 0.004 1:23.537 17
10 25 Junior GT3 Audi Mike David Ortmann (D), Frank Stippler (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:02:41.208 43 6.530 1:23.344 12
11 50   GT3 Audi Rahel Frey (CH), Philip Geipel (D) YACO Racing Deutschland Audi R8 LMS 1:02:45.297 43 4.089 1:23.464 15
12 7   GT3 Lamborghini Marco Mapelli (I), Norbert Siedler (A) HB Racing WDS Bau �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:02:47.825 43 2.528 1:23.372 28
13 2 Junior GT3 Audi Jeffrey Schmidt (CH), Christopher Haase (D) Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:02:47.902 43 0.077 1:23.399 13
14 13 Trophy GT3 Corvette Sven Barth (D), Maximilian Hackländer (D) RWT Racing Deutschland Corvette C7 GT3-R 1:02:49.544 43 1.642 1:23.335 4
15 63 Trophy GT3 Lamborghini Rolf Ineichen (CH), Christian Engelhart (D) GRT Grasser-Racing-Team �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:02:50.486 43 0.942 1:22.974 7
16 84 Junior GT3 Mercedes Patrick Assenheimer (D), Maximilian Götz (D) Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:02:50.897 43 0.411 1:23.295 18
17 9 Junior GT3 Audi Christopher Höher (A), Elia Erhart (D) Audi Sport racing academy Deutschland Audi R8 LMS 1:02:59.696 43 8.799 1:23.568 20
18 42 Junior GT3 BMW Ricky Collard (GB), Philipp Eng (A) BMW Team Schnitzer Deutschland BMW M6 GT3 1:03:00.064 43 0.368 1:23.731 22
19 1   GT3 Audi Connor De Phillippi (USA), Christopher Mies (D) Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:03:10.784 43 10.720 1:23.550 14
20 8 Junior GT3 Audi Mikaela Åhlin-Kottulinsky (S), Ricardo Feller (CH) Audi Sport racing academy Deutschland Audi R8 LMS 1:03:24.171 43 13.387 1:24.254 25
21 22 Trophy GT3 Nissan Remo Lips (CH), Patrick Huisman (NL) MRS GT-Racing Deutschland Nissan GT-R NISMO GT3 1:02:06.469 42 1 Rd. 1:24.395 26
22 44   GT3 Audi Dennis Busch (D), Marc Busch (D) Twin Busch Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:02:19.229 42 12.760 1:24.240 23
23 66 Junior GT3 Lamborghini Jonathan Judek (D), Emil Lindholm (D) ADAC NSA Attempto Racing Team Deutschland Lamborghini Huracán GT3 1:02:21.256 42 2.027 1:24.035 27
Ausfälle










24 4 Junior GT3 Audi Dennis Marschall (D), Patric Niederhauser (CH) Aust Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 0:36:04.465 24 18 Rd. 1:23.721 21
25 18 Junior GT3 Porsche Adrien de Leener (B), Christopher Friedrich (D) KÜS TEAM75 Bernhard Deutschland Porsche 911 GT3 R 0:35:05.386 23 1 Rd. 1:24.021 24
26 20 Junior GT3 Mercedes Nicolai Sylvest (DK), Nikolaj Rogivue (CH) Mercedes-AMG Team Zakspeed Deutschland Mercedes-AMG GT3 0:21:05.260 14 9 Rd. 1:23.824 19
27 36   GT3 Porsche Klaus Bachler (D) , Alex MacDowall (GB) Schütz Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R     -   10
28 24   GT3 Audi Filip Salaquarda (CZ), Markus Winkelhock (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi R8 LMS     -   11

Statistiken Rennen 1

Top 10

Topspeed Rennen 1

Qualifying 2

Sonntagmorgen, 8 Uhr. 28 GT3-Autos treten zum zweiten Qualifying des Wochenendes an. Allerdings hat ein Fahrzeug Probleme. Wie bereits gestern berichtet, ist der Schaden am Schütz Porsche #36 von Alex MacDowall doch größer als angenommen. Die Mannschaft von Christian Schütz arbeitet fieberhaft und kann das Fahrzeug noch rechtzeitig zum Rennen reparieren.

Das was sich gestern bereits angedeutet hatte, wird heute zur Realität. Mit einer 1:21.533 min. stellt Mirko Bortolotti den GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini #19 auf die Pole position. Und es kommt noch besser. Die erste Reihe wird vom Schwesterauto mit der #63 und Christian Engelhart (1:21.713 min.) komplettiert. In England nennt man das einen Front row lock out für die Truppe von Gottfried Grasser aus Knittelfeld, einen Steinwurf vom Red Bull Ring entfernt, unserer nächsten Station in drei Wochen. Nur 13 Tausendstel hinter Engelhart kommt der erste Audi, die #2 unter Christopher Haase. Allerdings wird wegen der gestern verhängten Strafe gegen Jeffrey Schmidt daraus P13. Ergo besetzt Markus Winkelhock im kfzteile24 Mücke Audi #24, der nur 34 Tausendstel langsamer war, die dritte Position in der Startaufstellung, vor dem zweiten Land-Motorsport R8 #1 mit Christopher Mies.
Reihe drei geht an Kelvin van der Linde im Aust Motorsport R8 #3 und Philipp Eng im Schnitzer BMW M6 #42, dem ersten Fahrzeug, dass nicht aus dem VW Konzern kommt. Reihe vier besteht aus Frank Stippler im BWT Mücke R8 #25 und Michael Ammermüller im KÜS Team75 Bernhard Porsche #17. Und schließlich Reihe fünf mit Maximilian Götz im HTP Mercedes-AMG #84 und Sven Müller im Precote Herberth Porsche #99.

Die Callaway Competition Corvette #77 mit Daniel Keilwitz startet von P11, daneben der zweite Aust Audi #4 und Patric Niederhauser. Die restlichen Platzierungen sowie die Zeiten können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Wichtig noch, dass der zweite KÜS Porsche #18 mit Christopher Friedrich in Q2 disqualifiziert wurde (Decision 47), weil einer der vier Reifen nicht für Q2 vorgesehen war. Er und Adrien de Leener verlieren P21, dürfen aber vom Ende des Feldes starten.

Wir haben heute 16 Autos innerhalb einer Sekunde. Start ist um 13:08 Uhr.




Qualifyingergebnis 2

Platz Nr Klasse Auto Marke Fahrer 1 Team Land Wagen Qualifying Abstand
1 19 Junior GT3 Lamborghini Mirko Bortolotti (I) GRT Grasser-Racing-Team �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:21.533  
2 63 Trophy GT3 Lamborghini Christian Engelhart (D) GRT Grasser-Racing-Team �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:21.713 0.180
3 2 Junior GT3 Audi Christopher Haase (D) Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:21.726 0.013
4 24   GT3 Audi Markus Winkelhock (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:21.760 0.034
5 1   GT3 Audi Christopher Mies (D) Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:21.940 0.180
6 3   GT3 Audi Kelvin van der Linde (SAF) Aust Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:22.031 0.091
7 42 Junior GT3 BMW Philipp Eng (A) BMW Team Schnitzer Deutschland BMW M6 GT3 1:22.083 0.052
8 25 Junior GT3 Audi Frank Stippler (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:22.108 0.025
9 17   GT3 Porsche Michael Ammermüller (D) KÜS TEAM75 Bernhard Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:22.148 0.040
10 84 Junior GT3 Mercedes Maximilian Götz (D) Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.162 0.014
11 99   GT3 Porsche Sven Müller (D) Precote Herberth Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:22.237 0.075
12 77 Junior GT3 Corvette Daniel Keilwitz (D) Callaway Competition Deutschland Corvette C7 GT3-R 1:22.292 0.055
13 4 Junior GT3 Audi Patric Niederhauser (CH) Aust Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:22.304 0.012
14 48 Junior GT3 Mercedes Marvin Kirchhöfer (D) Mercedes-AMG Team HTP Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.339 0.035
15 26   GT3 Mercedes Sebastian Asch (D) BWT Mücke Motorsport Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.443 0.104
16 6   GT3 Lamborghini Christopher Zanella (CH) HB Racing WDS Bau �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:22.504 0.061
17 21 Junior GT3 Mercedes Luca Ludwig (D) Mercedes-AMG Team Zakspeed Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.628 0.124
18 7   GT3 Lamborghini Norbert Siedler (A) HB Racing WDS Bau �sterreich Lamborghini Huracán GT3 1:22.646 0.018
19 8 Junior GT3 Audi Ricardo Feller (CH) Audi Sport racing academy Deutschland Audi R8 LMS 1:22.726 0.080
20 50   GT3 Audi Philip Geipel (D) YACO Racing Deutschland Audi R8 LMS 1:22.749 0.023
21 18 Junior GT3 Porsche Christopher Friedrich (D) KÜS TEAM75 Bernhard Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:22.765 0.016
22 9 Junior GT3 Audi Elia Erhart (D) Audi Sport racing academy Deutschland Audi R8 LMS 1:22.821 0.056
23 20 Junior GT3 Mercedes Nikolaj Rogivue (CH) Mercedes-AMG Team Zakspeed Deutschland Mercedes-AMG GT3 1:22.870 0.049
24 13 Trophy GT3 Corvette Maximilian Hackländer (D) RWT Racing Deutschland Corvette C7 GT3-R 1:22.915 0.045
25 22 Trophy GT3 Nissan Patrick Huisman (NL) MRS GT-Racing Deutschland Nissan GT-R NISMO GT3 1:23.001 0.086
26 44   GT3 Audi Marc Busch (D) Twin Busch Motorsport Deutschland Audi R8 LMS 1:23.206 0.205
27 66 Junior GT3 Lamborghini Emil Lindholm (D) ADAC NSA Attempto Racing Team Deutschland Lamborghini Huracán GT3 1:23.789 0.583
28 36   GT3 Porsche Alex MacDowall (GB) Schütz Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R - -

Rennen 2

Der Wettergott meint es auch am Sonntag gut mit der Renngemeinde. Die für das Wochenende vorhergesagten Gewitter sind Gott sei Dank ausgeblieben. Auch wenn einige im Fahrerlager zu ihren Gunsten darauf gehofft hatten. Die Lufttemperatur beträgt 24,3 °C und der Asphalt ist 35,8 °C warm.

Die 28 GT3 reihen sich direkt vor der mächtigen Haupttribüne schräg in Le Mans Startposition auf. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten scheinbar für die Zuschauer zum Greifen nah. Die Idee kommt an.

Der Start erfolgt auch heute pünktlich, wie im Zeitplan der Veranstaltung vorgesehen, um 13:08 Uhr. Die beiden Grasser Lamborghini stürmen aus der ersten Reihe los. Aber nur Mirko Bortolotti in der #19 rettet seine Pole position in die erste Kurve. Engelhart im Schwesterauto #63 von P2 gestartet, fällt gleich Philipp Eng im BMW #42 und Christopher Mies im Audi R8 #1 zum Opfer und muss sich auf P4 einreihen.
Zwei Kurven weiter gibt es dann genau wie gestern, den ersten Zwischenfall. Maximilian Götz lässt den HTP Mercedes #84 etwas zu breit werden und räumt Sven Müller im gestern noch siegreichen Herberth Porsche #99 ab. Alfred Renauer in der Box starrt ungläubig auf den Fernsehschirm. Und auch der orange Mücke Audi R8 #24 mit Markus Winkelhock im Cockpit muss über die Klinge springen. Wir haben das erste Safety Car.
Nach Runde zwei kommt das Safety Car bereits wieder rein. Beim Re-Start lautet die Reihenfolge so: #19, #42, #1, #63, #84, #3, #17, #77, #25 und #4 auf P10. Es folgen #48, #2, #6, #50, #21, #7, #26, #9, #8 sowie #13 (P20). Nur zur Info, der Schütz Porsche #36 ist Letzter und fährt auf P26.
In der nächsten Runde steht der Grasser Lamborghini #63 mit Christian Engelhart unter Beobachtung. Und gleich darauf erhält er eine 5 Sekunden Zeitstrafe beim Boxenstopp, wegen einer inkorrekten Position beim Start. Das heißt seine Crew darf erst 5 Sekunden nach dem Stillstand des Fahrzeugs mit der Arbeit beginnen. Währenddessen macht ein entfesselt fahrender Philipp Eng im Schnitzer BMW immer mehr Druck auf den Führenden Mirko Bortolotti. Am Ende der fünften Runde kommt Sven Müller an die Box und steigt aus. Die Rennleitung erklärt, dass der Zwischenfall mit dem Sieger des gestrigen Rennens untersucht wird. Als Konsequenz erhält Christopher Haase im Land Audi #2 die gelbe Karte in Form der schwarz-weißen Flagge von der Rennleitung. Drei Runden später kommt auch Winkelhock rein um aufzugeben. Wieder eine Runde später kommt die Meldung "no further action #99". Ende der 10. Runde ringt Daniel Keilwitz nach pausenlosen Versuchen endlich den vor ihm fahrenden Michael Ammermüller nieder und übernimmt P7. Ammermüller wird dabei etwas weit rausgetragen und kommt direkt vor Frank Stippler wieder zurück. Dieser kann nur dank eines mörderisch schnellen Reflexes den Auffahrunfall vermeiden, schafft es aber nicht, an Ammermüller vorbei.

In Runde 12 sieht man den vorderen linken Kotflügel an Christian Engelharts Huracán im Fahrtwind flattern. In dieser Runde alleine macht Keilwitz 0.8 s auf Maxi Götz im HTP Mercedes #84 auf P6 gut. Unterdessen fährt Engelhart die bis dahin schnellste Runde des Rennens mit einer 1:22.702 min. Am Ende der 13. Runde krallt Daniel Keilwitz sich Maxi Götz, der fair anerkennt, dass der Corvette-Pilot zu diesem Zeitpunkt klar schneller ist als er und zuviel Gegenwehr nur die Reifen zerstören würde. Das Rennen ist schließlich gerade mal etwa ein Viertel der Distanz alt. In Runde 14 steht der Zakspeed Mercedes #21 mit Luca Ludwig am Steuer unter Beobachtung. Der Abstand der beiden Führenden beträgt im Augenblick (am Ende der 15. Runde) 1.579 s. Schließlich gelingt es auch einem stark fahrenden Frank Stippler im BWT Mücke R8, an Ammermüller vorbeizugehen und sich auf P8 zu setzen. Der ebenfalls gut aufgelegte Patric Niederhauser im Aust Audi #4 tut es ihm gleich und übernimmt P9. Michael Ammermüller findet sich auf P10 wieder.

In Runde 16 steht der Zakspeed-Junior Nikolaj Rogivue unter Beobachtung. Apropos Michael Ammermüller, er wird jetzt auch von Marvin Kirchhöfer im zweiten HTP Mercedes-AMG #48 angegriffen. Die Aktion endet mit einem Reifenschaden hinten links für Ammermüller. Er humpelt noch eine ganze Runde bis zur Box, wo er das Fahrzeug vor der weißen Linie links im Gras abstellt. Mathieu Jaminet darf sich umziehen gehen ...
Am Ende der Runde (Runde 17), öffnet das Pit stop window. Die #44, das der Auto der Busch-Twins, Marc sitzt hinter dem Lenkrad, kommt als erstes rein und stellt ab. Ihm folgen #2, #21, #7, #13 und #36. Eine Runde später #48, #3, #9 und #20. Die #48 erhält eine Verwarnung (schwarz-weiße Flagge) von der Rennleitung. Danach kommen #1, #26, #4 und #50, während der Lamborghini #7 unter Beobachtung steht. Dann der Audi Sport racing academy R8 #8. Wieder eine Runde später der BMW #42, die Huracán #63 und #66. Dann #77 und #25, während der Lamborghini #7 von HB Racing eine drive through wegen unterschreiten der Boxenstoppzeit erhält. Die gleiche Strafe ereilt Luca Stolz, der von Luca Ludwig übernommen hat. Aber Stolz büßt für seinen Teamkollegen, der unter dem Safety Car verbotenerweise überholt hatte.

Am Ende der 24. Runde kommen der ersten Drei, Mirko Bortolotti #19 sowie Maxi Götz #84 und Christopher Zanella #6 (!) zum Pflichtstopp rein. Kurz darauf schließt das Pit stop window.

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Vor den Boxenstopps

Platz Nr Auto Marke Team Land Wagen Runden

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Das Boxenstopfenster schliesst sich:

Platz Nr Auto Marke Team Land Wagen Runden

Am Ende der 27. Runde werden der Molitor Nissan GT-R #22 und der Twin-Busch Audi #44 (er parkt bereits an der Box) untersucht. Anschließend werden "car #18, #20, #22 and #44 will be referred to the stewards". In Runde 28 hängt Jules Gounon im Heck von Rolf Ineichen und Connor De Phillippi in dem von Ricky Collard.
Am Ende der Runde überholt Stefan Mücke im BWT Mercedes-AMG #26 Florian Spengler im HB Lamborghini #6. Dabei kommt es zum Kontakt und Spengler wird nach außen getrieben. Das eröffnet Sven Barth in der RWT Corvette #13 die Möglichkeit, sich ebenfalls an Spengler vorbeizumogeln, der damit auf P15 durchgereicht wird. Runde 29 bringt den lange erwarteten Positionswechsel zwischen Connor De Phillippi und Ricky Collard auf P2. In folgenden Runde erhält der MRS GT-Racing Nissan GT-R #22 mit Remo Lips eine drive through wegen eines Verstoßes gegen Art. 39.1. Am Ende der 33. Runde kommt Sven Barth an die Box und gibt auf.
Die beiden Streithähne Ineichen und Gounon trennen nur noch 0.333 s (Ende Runde 35). Sie kämpfen um Platz vier. Am Ende von Runde 38 schnappt sich Christopher Höher im racing academy Audi #9 Florian Spengler und geht vor auf P14. In der nächsten Runde ist es Klaus Bachler im Schütz Porsche #36, der förmlich über Spengler herfällt. Spengler erklärt später, dass sein Fahrzeug super nervös auf der Hinterhand war.
Wir schreiben die 41. Runde und Rolf Ineichen schnappt sich Ricky Collard im BMW M6 GT3 und besetzt den letzten Podestplatz. Und kurz darauf gerät Collard auch noch von Gounon unter Druck. In Runde 43 ist die Uhr abgelaufen, es kommt die letzte Runde (Nummer 44). Mike David Ortmann, der den BWT Mücke Audi von Routinier Frank Stippler übernommen hat, kommt vom rechten Weg ab und vergibt eine Platzierung in den Punkten (P9) und rutscht auf P14 ab.
Und Gounon schafft nach einem Verbremser von Collard tatsächlich noch den Vorstoß auf P4. So bleibt für die Schnitzer Truppe am Ende nur ein undankbarer fünfter Platz. Und zu guter Letzt dreht sich Christopher Höher im racing academy Audi R8 mit der #9 auf P14 liegend und muss aufgeben.

Das Rennen endet also mit einer eindruckvollen Machtdemonstration des GRT Grasser-Racing-Teams, das beide Fahrzeuge aufs Podest bringt (P1 und P3). Und das just vor dem Heimrennen in drei Wochen in Spielberg. Zweiter wird die Montaplast by Land-Motorsport Paarung Connor De Phillippi und Christopher Mies, die amtierenden Meister im Audi #1.

Die Junior-Wertung geht an den Gesamtsieger Ezeqiel Perez Companc vor Jules Gounon und Ricky Collard.
Die Trophy-Wertung sichert sich Rolf Ineichen vor Remo Lips und Patrick Huisman.
Die schnellste Runde geht ebenfalls an GRT. Mirko Bortolotti legt in der 14. Runde eine 1:22.640 min. in die Bahn des EuroSpeedways Lausitz.

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Galerie Lauf 2

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