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GT-Eins
2. Rennhälfte

Während das Gros des Feldes am SC vorbeigewunken wird - die Rennleitung möchte dem führenden HTP-Mercedes keinen unfairen Vorteil verschaffen und ihn wieder hinter dem SC einfangen - absolviert fast das gesamte Feld die dritte Runde der Boxenstopps unter der SC-Phase. 13 Minuten dauert es bis das SC den Führenden Black Falcon SLS #19 wieder eingefangen hat. Bei Black Falcon nutzte man den Wave-By des Safety Cars taktisch aus, man absolviert einen schnellen Stopp und schickt Hubert Haupt mit gebrauchten Reifen wieder auf die Strecke - und kann sich so an der Spitze halten.

Nach 15 Minuten kommt das SC rein - wir notieren beim Restart den folgenden Stand

Platz Nr Marke Klasse Team Land Runden
1 19 Mercedes PRO Black Falcon Deutschland 82 Rd.
2 84 Mercedes PRO HTP Motorsport Deutschland 2s
3 1 Audi PRO Belgian Audi Club Team WRT Belgien 3s
4 85 Mercedes PRO HTP Motorsport Deutschland 7s
5 99 McLaren PRO ART Grand Prix Gross-Britannien 9s
6 12 BMW PAM TDS Racing Frankreich 13s
7 38 Aston
                  Martin PAM MP Motorsport AMR Gross-Britannien 15s
8 90 Ferrari PAM Scuderia Villorba Corse Italien 20s
9 50 Ferrari PAM AF Corse Italien 23s
10 80 Nissan PAM Nissan GT Academy Team RJN Gross-Britannien 43s
11 18 Mercedes PAM Black Falcon Deutschland 44s
12 52 Ferrari PAM AF Corse Italien 81Rd.

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Erster Stopp aus der Spitze: Christopher Mies übergibt an Laurens Vanthoor, Florian Strauss verliert eine Runde im Kiesbett und wechselt auf Nick McMillen. Der Führende der Pro Am folgt eine Runde später, nach 104 Runden übergibt Nick Catsburg an Henry Hassid. Dieser nimmt auf P7 liegend seinen Stint auf. Nachdem auch die klasseninterne Konkurrenz ihren nächsten Stopp absolviert hat (bis zu 25 min nach dem BMW), liegt die TDS Racing-Crew wieder an der Spitze der Klasse.

Durch den Stopp von Mies übernimmt Hubert Haupt im Black Falcon-SLS die Führung, doch Laurens Vanthoor im WRT-Audi liegt nach dem Stopp nur 50 sek zurück und zeigt sofort schnelle Rundenzeiten im Bereich von 2:11 min. Haupt kommt 10 min nach Mies zum Fahrerwechsel in die Box; Abdulaziz Al Faisal übernimmt, Rang 2 steht nun zu Buche.

Mittlerweile hat der Regen aufgehört, die Scheibenwischer müssen nur noch die durch die Reifen aufgewirbelte Gischt verarbeiten. Die Ideallinie trocknet auch langsam ab, sodass die Piloten anfangen die naßen Stellen auf der Strecke zu suchen um ihre Reifen zu kühlen.

Durch die schwierigen Streckenverhältnisse sind immer wieder Fahrzeuge neben der Strecke zu beobachten, so auch der Führende in der GTR-Meisterschaft: Peter Mann.

Apropos GTR-Trophy: Die lange Führende Mannschaft Sport Garage #41 hat 4 Runden verloren, die deutsche Crew von GT Corse by Rinaldi liegt wieder auf P3 hinter dem Parker Racing Audi #22 und Kessel Racing.

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Laurens Vanthoor derweil legt eine schnellste Runde nach der anderen hin. Al Faisal und Afanasiev zeigen zwar schnellste Zeiten des jeweiligen Fahrzeuges - doch es fehlen 2s auf den WRT-Audi in jeder Runde. Der Vorsprung ist dank schnellem Stopp und Fabelrunden von Vanthoor auf 54s angewachsen. Al Faisal kann sich wieder etwas Luft verschaffen und hat 4s zwischen sich und Afanasiev erkämpft.

Andy Soucek wechselt als erstes Fahrzeug 1:15h vor Rennende auf Slicks. Aufgrund eines Slow-Punctures muss man den letzten Stopp vorziehen und geht direkt das Risiko der Slicks ein.

Ausgangs der Mercedes-Arena dreht er sich sofort mangels Grip, auf dem nassen Gras, gibt es kein Halten und der McLaren schlägt leicht in die Reifenstapel ein. Beim Versuch sich zu befreien verliert er mehr als eine Runde. Estre bleibt dennoch auf der Strecke und zeigt direkt im Anschluss gute Sektorzeiten. Im ersten Sektor verliert er Zeit, im zweiten und dritten ist er schnellster, kann den Zeitverlust aus S1 aber noch nicht ganz aufholen.
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8 Fahrzeuge erhalten eine Durchfahrtsstrafe, weil man die Sektorzeiten unter Gelb verbessert hat. Bestplatzierter Betroffener ist Alasdair McCaig im Ecurie Ecosse-BMW auf P9.

In der Gentleman-Trophy hat man bei GT Corse by Rinaldi pünktlich zu Frank Schmickler und auf Slicks gewechselt, nach P4-5 in der ersten Rennhälfte liegt nun P2 an, Schmickler holt auf Julian Westwood im Parker-Audi.
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30 min vor Rennende hat sich die Situation beruhigt, längst sind alle Fahrzeuge auf Slicks unterwegs. Nur bei der Anfahrt zum Schumacher-S fließt noch Wasser über die Strecke. Es kommt sogar die Sonne raus!

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Bei der Anfahrt der Ford-Kurve wird der auf P12 geführte Castellacci vom Bentley in den Kies eingangs der Ford-Kurve bugsiert. Mies geht im WRT Audi an Primats Mercedes vorbei. Der Pro-Am-Titelkandidat verliert eine Runde und 8 Positionen. Primat fällt unterdessen weiter zurück.

Hubert Haupt und Christopher Mies liefern sich in der Folge ein Duell der Extraklasse um die Führung. Teilweise sind beide eine halbe Runde nebeneinander auf der Strecke unterwegs. In Runde 87 kann Mies Haupt auf der Aussenlinie in der Mercedes-Arena knacken. Primat setzt derweil den weit zurückgefallenen HTP-Mercedes in der Coca-Cola-Kurve in den Kies. Das Auto von Schneider & Co ist raus im Kampf um den Sieg und verliert 3 Runden.

Der Bentley #7 und der #82 GT-Russian SLS von Marko Asmer bekommen wegen Speedings eine Durchfahrtsstrafe. Um P3 setzt sich McLaren-Pilot Soucek in der #99 gegen den #84 HTP-SLS von Afanasiev durch. Nicky Catsburg hat derweil die Führung in der Pro-Am Klasse übernommen. Hier hat Florian Strauss nun im Nissan einen guten Rythmus gefunden ist aber auf P4 der Klasse zurück gefallen. Die GTR-Klasse führen die beiden Sport-Garage Ferrari (#41 vor #42) an.

Catsburg kann sogar den drittplazierten McLaren von Soucek in Runde 92 in der Mercedes-Arena überholen. Audi, Mercedes und BMW führen 140 Minuten vor dem Rennende das 1000km Rennen am Nürburgring an.

Auch HTP-Pilot Afanasiev geht wieder am McLaren vorbei. Derweil geraten Strauss und der Black Falcon SLS #18 von Devon Model auf der Strecke im Kampf um P7 aneinander.

Soucek wird im McLaren immer langsamer - das Team zieht einen Stop vor um das Problem zu beheben.

Mies baut den Vorsprung an der Spitze sukzessive auf über 10s aus. Catsburg fehlen wiederum knapp vor der 2h-Marke nur 15s auf den Mercedes. Das meisterschaftsführende #51 Auto von AF Corse muss derweil ein weiteres Off notieren lassen, liegt aber dennoch weiter auf P6 der Klasse und damit auf Meisterschaftskurs.

Kurz vor der 2h-Marke versenkt Strauss den Nissan in der Ford-Kurve im Kies. Der Stand zur 4h-Marke lautet wie folgt:

Platz Nr Marke Klasse Team Land Runden
1 1 Audi PRO Belgian Audi Club Team WRT Belgien 101 Rd.
2 19 Mercedes PRO Black Falcon Deutschland 13s
3 12 BMW PAM TDS Racing Frankreich 25s
4 85 Mercedes PRO HTP Motorsport Deutschland 35s
5 38 Aston
                  Martin PAM MP Motorsport AMR Gross-Britannien 52s
6 99 McLaren PRO ART Grand Prix Gross-Britannien 83s
7 80 Nissan PAM Nissan GT Academy Team RJN Gross-Britannien 110s
8 18 Mercedes PAM Black Falcon Deutschland 119s
9 90 Ferrari PAM Scuderia Villorba Corse Italien 119s
10 35 Nissan PAM Nissan GT Academy Team RJN Gross-Britannien 100 Rd.
11 79 BMW PAM Ecurie Ecosse Gross-Britannien 22s
12 41 Ferrari GTR Sport Garage Frankreich 35s

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Nebel Ford
1:32h vor Rennende in Runde 114 knackt Laurens Vanthoor Buncombe´s Bestzeit aus Umlauf 43: 2:10,444 gilt es nun zu schlagen. Da die Bedingungen immer besser werden, verbuchen wieder eine Reihe Fahrzeuge ihre persönlich schnellste Rennrunde. Vor den Boxen liegen schon vereinzelt Slicks bereit.

Zwischen den beiden Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Al Faisal und Afanasiev wird es spannend: Der HTP-Pilot holt auf das Black Falcon-Pendant auf, man kämpft mitten im Verkehr um Platz 2.

Unterdessen steuert der Nissan #80 mit McMillen am Steuer zum 6. Mal die Boxen an. Nach starken 2 Anfangsstunden von Alex Buncombe können seine Fahrerkollegen nicht an diese Leistung anknüpfen. Auch die Drive Through wegen überhöhter Geschwindigekti in der Boxengasse hilft da nicht weiter.

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Claude-Yves Gosselin im Sainteloc-Audi #25 dreht sich eingangs Mercedes-Arena und schlägt hart in die Reifenstapel ein. Der Franzose lag auf der letzten Position in der Klasse - für seine Mannschaft ist das Rennen damit beendet.

Während es kurz vor Beginn der letzten Rennstunde wieder zu regnen beginnt fährt Kevin Estre mit 2:05,504 eine überlegene schnellste Rennrunde, die Konkurrenz fährt mind 5 sek langsamer.

Pünktlich zur 5-Stunden-Marke kommt auch Sergei Afanasiev an die Box und wechselt auf Slicks. Estre fährt weiterhin mit Slicks schnelle Rundenzeiten. 5 min später folgt auch die direkte Konkurrenz an der Spitze mit Laurens Vanthoor, auch hier werden die Trockenreifen aufgefasst. Das gesamte Feld kommt langsam an die Box zum Reifenwechsel. Estre kann seine auf Betriebstemperatur erwärmten Reifen nutzen und fährt wie in einer anderen Welt. Doch die 1-4 sek/Runde helfen nicht, die verlorene Runde aufgrund des Drehers aufzuholen. Als letzter stoppt Al Faisal.

Das Klassement nach den letzten Stopps:

Platz Nr Marke Klasse Team Land Runden
1 1 Audi PRO Belgian Audi Club Team WRT Belgien 137 Rd.
2 19 Mercedes PRO Black Falcon Deutschland 70s
3 85 Mercedes PRO HTP Motorsport Deutschland 76s
4 12 BMW PAM TDS Racing Frankreich 85s
5 90 Ferrari PAM Scuderia Villorba Corse Italien 136 Rd.
6 99 McLaren PRO ART Grand Prix Gross-Britannien 9s
7 18 Mercedes PAM Black Falcon Deutschland 23s
8 79 BMW PAM Ecurie Ecosse Gross-Britannien 135s
9 888 BMW PRO Triple 888 Racing Gross-Britannien 20s
10 7 Bentley PRO M-Sport Bentley Gross-Britannien 26s
11 38 Aston Martin PAM MP Motorsport AMR Gross-Britannien 41s
12 32 Aston Martin PAM Leonard Motorsport Gross-Britannien 42s

Mit Bestzeiten von 1:58 fährt das Feld nun teils starke Rundenzeiten, Kevin Estre hat sich trotz verlorener Runde nach Dreher wieder auf P5 vorgekämpft. Der Führende im Pro Am-Cup, Henry Hassid, liegt 1:10 min vor dem heißesten Meisterschaftsanwärter der Klasse: #90 Scuderia Villorba Corse mit Kemenater/Gai/Rizzoli. Just in diesem Moment bekommt Kemenater eine Drive Through, weil man während des Boxenstopps die Reifen zu unachtsam umhergeworfen hat.

Der zwölftplatzierte MP Motorsport-Aston Martin dreht sich eingangs Mercedes-Arena und berührt leicht die Reifenstapel, kann das Rennen jedoch problemlos fortsetzen.



(c) GT-Eins
Dennis Andersen, der schon in der Anfangsphase immer wieder neben der Strecke vermeldet wurde steht 15 min vor Schluss im Kiesbett in der Coca Cola-Kurve, es scheint eine Kollision mit dem RJN-Nissan #35 von Miguel Faisal gegeben zu haben. Die Nissan-Mannschaft bekommt eine Zeitstrafe nach dem Rennen.

Vanthoor führt mit mehr als einer Runde Vorsprung auf Stef Dusseldorp, Al Faisal folgt 6 sek dahinter. Kevin Estre ist weiterhin der schnellste Mann auf der Strecke, liegt 16 sek hinter dem Pro Am-Führenden TDS-BMW. Nun, da es wieder trocken ist, zeigen auch die Bentley eine gute Pace.

11 Minuten vor Schluss kommt ART-Pilot Estre zum Splash&Dash an die Box, aufgrund des vorgezogenen Stopps wegen Reifenproblemen muss kurz vor Rennende noch nachgetankt werden.


(c) GT-EinsLaurens Vanthoor fährt den WRT Audi R8 LMS Ultra #1 nach einem Start-Ziel-Sieg nach Hause und sichert sich damit die Fahrermeisterschaft im Jahr 2014. Platz 2 geht schlussendlich an HTP Motorsport, auf Rang 3 läuft das in Meuspath beheimatete Team Black Falcon ins Ziel.

Von P12 in der Pro Am-Klasse kommend geht der Sieg hier an Thiriet by TDS Racing, mit P2 sichert sich Black Falcon einen weiteren Podestplatz vor den Gewinnern der Meisterschaft Scuderia Villorba Corse. Der Titel geht hier an Stefano Gai und Andrea Rizzoli, unterstützt durch Thomas Kemenater.

In der Gentleman-Trophy sichert sich Parker Racing im Audi R8 LMS Ultra den ersten Saisonsieg, P2 geht an die dreifachen Saisonsieger von GT Corse by Rinaldi. Den letzten Podestplatz sichert sich Kessel Racing. Die Meisterschaftssieger aus dieser Klasse - Peter Mann und Francisco Guedes, unterstützt durch Filipe Abrreiros - sehen die Zielflagge auf Platz 7 liegend.


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