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Konstante Runden in der GTE Pro, auch beim Aston Martin #97 mit Doppelstints auf den Reifen. Teamkollege Darryl O’Young muss James Calado in Runde 87 passieren lassen; vier Runden später geht auch der Porsche-Pilot Patrick Pilet vorbei. Zwischen Runde 97 und 102 erledigt das gesamte Feld seinen vierten Stopp, überall werden die Reifen gewechselt. Verlierer zu diesem Zeitpunkt ist MacDowall im Aston Martin #99, er fällt von P3 auf P5 zurück. Auch in der GTE Am verliert ein Aston Martin nach den Boxenstopps Positionen: Paul Dalla Lana fällt von der Führungsposition auf P3 zurück

Bei Manthey ist Ernüchterung eingekehrt. "Wir haben mit der #92 einmal einen Doppelstint versucht, dabei sind uns die Rundenzeiten aber zu sehr eingebrochen." Die 25 Zusatzkilos nach dem Sieg in Silverstone sind bei Porsche unpopulär angekommen. 

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Beide Astons und der #71 Ferrari sind ohne Reifenwechsel ausgekommen. Sollte sich das für den ferrari nicht ausgehen, dann könnte Porsche hier noch P2 erzielen, denn die Astons müssen wahrscheinlich noch mal für einen Splsh & Dash herein kommen.

Die 3. Boxenstoprunde bei den GTE ist beendet:

Platz Nr Auto Klasse Team Land Marke Abstand
14 51 GT3 GTE-Pro AF Corse Italien Ferrari 79 Rd.
15 97 GT3 GTE-Pro Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 6s
16 99 GT3 GTE-Pro Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 11s
17 71 GT3 GTE-Pro AF Corse Italien Ferrari 21s
18 91 GT3 GTE-Pro Porsche AG Team Manthey Deutschland Porsche 39s
19 92 GT3 GTE-Pro Porsche AG Team Manthey Deutschland Porsche 61s
20 98 GT3 GTE-Am Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 121s
21 95 GT3 GTE-Am YD-Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 78 Rd,
22 61 GT3 GTE-Am AF Corse Italien Ferrari 22s
23 88 GT3 GTE-Am Proton Competition Deutschland Porsche 131s
24 81 GT3 GTE-Am AF Corse Italien Ferrari 77 Rd.

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An der Spitze der GTE-Pro kreuzt die #51 von Gianmaria Bruni mit einem Vorsprung von 18s vor dem Aston von Turner. Ein Stopp steht noch an. Sollte Ferrari seine Reifen nicht doppelstinten können dann wird das Rennen noch mal interessant .

Ins gleiche Horn stösst Christian Ried von Proton. "Wir haben auch versucht zu doppelstinten und sind dann von den Rundenzeiten her massiv eingebrochen. Die 25 Strafkilo nach Silverstone haben wir auch in den wagen bekommen was uns hier doppelt auf die Füsse gefallen ist. Denn neben dem Reifennachteil fahren wir als Am-Crew mit 2 Amateuren hier gegen Gegnerteams die zum Teil 2 Profifahrer auf dem Auto haben. Die Fahrereinstufung ist teilweise ein Witz. Wenn wir weiter nur um maximal vierte Plätze fahren können, dann muss man sich fragen ob es noch Sinn macht hier weiter anzutreten."

Der Prospeed Porsche von Perrodo verzeichnet einen massiven Dreher nach Pouhon. kommt aber mit dem Schrecken davon.

Turner stoppt als erster im GTE-Pro-Feld zum 5.Mal und tankt lediglich. Allerdings wird er bei 70 Minuten Restfahrzeiit noch einmal für einen Splash & Dash reinkommen müssen. Marco Holzer muss vor seiner Übernahme des #92 Manthey-Porsches noch einen Zusatzservice in der Box verzeichnen der ihn 5 zusätzliche Minuten kostet.

40 Minuten vor dem Rennende sieht es wie folgt aus:

Platz Nr Auto Klasse Team Land Marke Runden Stopps
13 51 GT3 GTE-Pro AF Corse Italien Ferrari 134 Rd. 5
14 71 GT3 GTE-Pro AF Corse Italien Ferrari 19s 5
15 91 GT3 GTE-Pro Porsche AG Team Manthey Deutschland Porsche 28s 5
16 97 GT3 GTE-Pro Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 69s 6
17 99 GT3 GTE-Pro Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 90s 5
18 61 GT3 GTE-Am AF Corse Italien Ferrari 132 Rd. 5
19 98 GT3 GTE-Am Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 29s 5
20 95 GT3 GTE-Am YD-Aston Martin Racing Gross-Britannien Aston Martin 55s 6
21 92 GT3 GTE-Pro Porsche AG Team Manthey Deutschland Porsche 131 Rd. 5
22 88 GT3 GTE-Am Proton Competition Deutschland Porsche 44s 5
23 81 GT3 GTE-Am AF Corse Italien Ferrari 120s 5
24 75 GT3 GTE-Am Prospeed Competition Belgien Porsche 129 Rd. 5

(c) GT-EinsIn Runde 140 ist der Kampf von Pilet im Porsche gegen den 2.plazierten Ferrari von Rigon nach Pilets schnellster Runde eröffnet.  Eine Runde setzt der Porsche Pilot den Ferrari vor sich unter Druck ehe dieser in Bruxelles auf den mittlerweile abgefahrenen Doppelgestinteten Reifen etwas zu weit rausrutscht und  die Tür aufmachen muss. P2 hat Porsche übernommen, aber Bruni hat 20 Minuten vor dem Rennende 20s Vorsprung.

Am Ende holt Ferrari mit dem Sieg der #51 durch Bruni/Vilander den Klassensieg vor dem Porsche von Pilet/Bergmeister. Für Rigon/Calado zahlt sich der Reifenpoker dennoch aus. Das 2. AF-Corse Duo klettert noch auf den letzten Podiumsplatz weil der Aston von Mücke/Turner doch noch einen Splsh & Dash einlegen muss.

Die GTE-Am-Wertung gewinnt das AF Corse Trio  Perez-Companc/Cioci/Venturi in der #61. Der YD-AMR-Aston von Stanaway/Poulsen/Heinemeier-Hansson wird 32s dahinter zweiter. Trotz eines Splash & Dash in der letzten Runde rettet der Craft-AMR-Bamboo-Aston noch den letzten Podiumsrang da der Abstand auf den Proton-Porsche mit über einer Runde hinreichend gross ist.    


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