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Le Mans-Nachrichtenarchiv 2003
Alle Neuigkeiten über die 24h von Le Mans,  werden ab sofort auf dieser Seite gesammelt.
24 Stunden von Le Mans 2003
15.12.03 LMES
DBA
Zieht die Aussicht auf die 1000km-Rennen nun doch die Prototypen wieder aus ihren Garagen hervor? Creation Autosportiv, das britische Team welches mit einem Lister Anfang des Jahres in die FIA-GT-Meisterschaft einstieg und nun dort sogar 2 Lister Storm einsetzt, hat von RN-Motorsport den DBA-Zytek-LMP675 erworben, mit dem Andy Wallace und Hyanari Shimoda in Oschersleben (Foto links) die diesjährige Runde der FIA-SWM-Meisterschaft gewonnen haben. Mitbesitzer John Nielsen hatte den Wagen, bei dem es sich um den letzten von Reynard entwickelten Prototypen handelt, wegen zu hoher Einsatzkosten veräussert. Creation Autosportiv plant ein Engagement im Rahmen der LMES-Serie und natürlich des Klassikers an der Sarthe, incl. eines Einsatzes bei den 12h von Sebring. Sein elegantes japanisches Design wird der Wagen wohl dabei lassen müssen, aber mit dem DBA kommt bei passender Fahrerbesetzung ein ernstzunehmender Audi-Jäger in die LMES - siehe Rennverlauf der diesjährigen 1000km von Spa.
Zudem hält sich hartnäckig das Gerücht daß auch Martin Short, Teamchef der diesjährigen
Mosler MT900-Meistermannschaft der britischen GT, in die Prototypenszene wechseln wird. Bei den 1000km von Le Mans war er ja schon im Goddard Reynard präsent. Angeblich plant Short einen der ex-Oreca-Dallara mit Judd/MG-Motor zu reaktivieren. Partner von Short würde in diesem Fall Joao Barbosa, sein Mosler-Teamkollege, werden.
HG
11.12.03 LeMans/LMES
WR & MG
Der ACO hat die endgültige Fassung der neuen LM-Reglements auf seiner Website veröffentlicht. Interessant ist neben der bereits vorab veröffentlichten Fassung der neuen Prototypenklassen LM1 und LM2 die Einstufung der bereits bestehenden Prototypen, die noch bis 2006 in der LMES und an der Sarthe zugelassen werden sollen.
Demnach werden Prototypen der Klassen LM-GTP, LMP 900 und LMP675 mit Carbonchassis (also z.B. der Ex-MG-Lola B160, der WR (das Bild links zeigt noch die 2001-Version) und der DBA-Zytek) in die LM1-Klasse eingestuft, während LMP675 mit Aluminiumchassis (z.B. Pilbeam, Lola B2K/40) bis 2006 als LM2 mitlaufen können. Dies gilt natürlich nicht für neue LMP675 wie den Courage C65 oder den Lola B04/40 die schon von vornherein als LM2 konstruiert worden sind. Zudem halten sich zur Zeit Gerüchte, daß auch vom DBA, der zur Zeit ein Einzelstück nach Vorgabe des alten LMP675-Reglements ist, Klone hergestellt werden sollen die nach den Spezifikationen des neuen LM2-Reglements gebaut werden.
Bis 2005 dürfen die Wagen mit gegenüber den LM1 um 10l kleinerem Tank und 20cm schmaleren Heckflügeln und minimalen Sicherheitsumbauten (Überrollbügel) mitlaufen. LMGTP-Wagen wie der Bentley müssen bei 14-Zoll-Reifen bleiben während geschlossene LM1 16-Zoll-Reifen fahren dürfen. Um die aerodynamisch beschnittenen LM1 und LM2 nicht zu benachteiligen werden 2006 zusätzlich Maßnahmen eingeführt, wie z.B.
− Erhöhung des Gewichts: 950 kg (LMP900), 720 kg (LMP675) ;
− Eine zusätzliche 10mm dicke Holzplatte im Unterboden
− Ein 5% kleinerer Restriktor
- sowie ggf. weitere Maßnahmen "sofern nötig"
HG
27.11.03 Le Mans/LMES/SCC2004
PRC LM2 - Modell
Die Vorarlberger Rennwagenfirma PRC hat Pläne für ein Le Mans-Engagement in der LM2-Klasse bekannt gegeben. Nach Aussagen von Walter Pedrazza plant man ein langfristiges Programm mit der Entwicklung eines Prototypen das 2004 eine Testsaison u.a. in der Sportscar Challenge vorsieht, 2005 eine Rennsaison u.a. in der LMES und mit dem man 2006 den Klassiker an der Sarthe in Angriff nehmen will. Dafür soll ein Chassis zum Einsatz kommen daß sich wesentlich von den bisherigen PRC-Chassis für die Sportscar Challenge unterscheidet und von dem schon erste Modelle existieren. Motorenmäßig hat man laut Pedrazza mehrere Möglichkeiten: "In der SCC werden wir zur Entwicklung des Chassis auf die bekannten BMW-Motoren vertrauen. Als Option haben wir auch einen älteren 3,4l Judd zur Verfügung. Daneben existiert auch die Option auf einer Zusammenarbeit mit dem Tuner Lehmann, der ja auch schon LeMans-Siege eingefahren hat."
Für die bis zum kompletten LM-Einsatz auf 1,5 Mio. Euro taxierten Entwicklungskosten hat man sich schon die Suche nach solventen Partnern und Sponsoren begeben. PRC will das Projekt als ein rein östereichisches Team mit einer inländischen Eigenkonstruktion und Östereichischen Piloten an den Strart bringen. Näheres will man bei der Jahresabschlußfeier der SCC 2003 am 6.12 in St.Anton bekannt geben.
HG
20.11.03 Le Mans/LMES/ALMS
Lola LM2
Als erster Rennwagenkonstrukteur hat die Firma Lola Bilder eines LM2-Prototypen veröffentlicht. Der neue B04/40 ist nach dem überarbeiteten, kombinierten ACO- und FIA-Reglement für die kleine Prototypenklasse  konstuiert und somit schon mal für mindestens 3 Meisterschaften (ALMS, LMES und FIA-SCC) sowie die 24h von Le Mans zugelassen. Mit der neuen Konstruktion gedenkt Lola den Erfolg bei den kleinen Prototypen fortzusetzen, wo man mit dem Lola B2K/40 und besonders dem B160 (vormals MG-Lola) sogar die Audis in diesem Jahr ärgern konnte.

Der  B04/40 ist um ein Karbonfasermonocoque konstruiert, welches als eines der ersten LM2-Konstruktionen demnächst durch die FIA-Crashtests geschickt wird. Lola überlegt sogar den Wagen als Basis für einen LM1 zu verwenden, sollte sich ein Hersteller finden der um 2005 herum dies finanziert. Auffälligste Änderung am Wagen ist der neue von der FIA vorgeschriebene doppelte Überrollbügel, der die Sicherheit der bisherigen breiten Version und die aerodynamischen Vorteile der schmalen Versionen ineinander vereinen soll. Interessanter Fakt: die Besitzer eines bisherigen Lola B2K/40 können sich ihren Wagen mit einem Umrüstkit, bestehend aus Monocoque und Chassisteilen, auf B04/40-Spezifikation umrüsten lassen. Das ist zwar umständlicher als ein konventionelles Upgrade-Kit, wo man um ein bestehendes Monocoque neue Teile anbringt, erlaubt den bisherigen Besitzern aber ihre Investitionen in die Wagenperipherie weitestgehend weiterzuverwenden. Das Team American Spirit Racing aus der ALMS wird in der kommenden Saison als eines der ersten Lola-Einsatzteams von dieser Option Gebrauch machen.

Motorenseitig sind sowohl der bisher MG titulierte AER(Advanced Engine Research) 2-l 4-Zylinder Turbo als auch der 3,4l V8 für die ACO-Serien, als auch die 3l-Motoren von Nissan und der Mazda-Wankel als Treibsätze vorgesehen. Das neue Getriebe wird von den Weiterentwicklungen Lolas bei den LMP675 und den Champcars profitieren.
HG
14.11.03 Le Mans
Der ACO hat eine Liste der Fahrzeuge und Teams herausgegeben die sich aufgrund der Plazierungen und Erfolge bei der Ausgabe 2003, in der ALMS, beim Petit Le Mans und bei den 1000km von Le Mans für die 2004´er Ausgabe des Klassikers an der Sarthe qualifiziert haben. (In Klammern die Anzahl der Fahrzeuge)
LMP/GTP (6):
Team Bentley (2)
Infineon Team Joest (1)
Audi Sport Japan Team Goh (1)
Pescarolo Sport (1)
Champion Racing (1)
LMP675 (6):
Noel del Bello (1)
RN Motorsport (1)
Intersport Racing (2)
Dyson Racing Team (1)
Courage Competition (1)
LM GTS (7):
Veloqx Prodrive Racing (1)
Prodrive (1)
Care Racing (1)
Corvette Racing (2)
BMS Scuderia Italia (2)
LM GT (9):
Alex Job Racing (2)
Orbit Racing (1)
Risi Competition (1)
Freisinger Motorsport (2)
JMB Racing (1)
Cirtek Motorsport (1)
PK Sport (1)
Wenn man berücksichtigt, daß Bentley 2004 nicht mehr antritt (3-Jahresprogramm beendet), Joest voraussichtlich die DTM ins Auge fasst (fassen muß), RN Motorsport sein Engagement beendet hat und Prodrive als Team vorraussichtlich nicht mehr mit dem Ferrari antritt, bleiben von den genannten 28 Wagen immerhin 23 übrig. Interessant: mit Intersport und Dyson sind 3 Lola B160 qualifiziert, was dem Chamberlain-Lola die Tür für Le Mans öffnen dürfte (Hugh Chamberlain war als Teammitglied der Intersport-Mannschaft bei den 1000km in Le Mans vor Ort). Und Freisinger darf sogar 2 Porsche nach einem Jahr Abwesenheit im kommenden Jahr ins Feld schicken. Es dürfte nun interessant werden wie der ACO die verbleibenden 27 Startplätze belegen wird.
HG
19.06.03
T2M-Porsche
Auf Eurosport wurde T2M-Motorsport hartnäckig als japanisches Team gehandelt - und auf GT-Eins anfänglich als französisches Team. Natürlich alles Humbug! Die erst Anfang des Jahres formierte Newcomertruppe aus dem deutschen Calw war in diesem Jahr neben Konrad und der Seikel-Mannschaft das 3. deutsche Team an der Sarthe. Mit dem 9.Rang in der Klasse firmierte man zwar als offiziell letztes gewertetes Team (WR und der Spyker schafften nicht die 70% der Siegerdistanz) aber man schaffte damit im Debütjahr schon die hoch einzuschätzende Zielankunft in Le Mans.

Dabei hätte es durchaus noch mehr werden können. Ein schwerwiegender Kupplungsdefekt bei dessen Behebung man 3h verlor, kostete das Team mindestens 40 Runden - damit hätte man um Platz 3 mitkämpfen können. Bei einem Ölleck und einem Karosserieschaden kurz vor Schluß blieb weitere wertvolle Zeit liegen. Bei der Fahrerbesetzung hatte man jedoch ein glückliches Händchen bewiesen und eine hochinteressantes Trio an Bord genommen. Neben Roland Berville und Patrick Bourdais (Bruder des erfolgreichen Champcar- und Ex-Courage-Piloten Sebastian Bourdais) hatte man sich die belgische Rennamazone Vanina Icks ins Cockpit geholt. Ein Zug der dem Team nicht nur Publicity sondern auch eine Fahrerbesatzung mit gesunder Grundschnelligkeit sicherte.

Im Laufe der kommenden Saison will das Team noch mindestens die 24h in Spa sowie das PLM in Road Atlanta in Angriff nehmen. Gegründet wurde die Truppe übrigens vom ehemaligen Freisinger-Mitarbeiter Ietoshi Kaneko, dessen Erfahrung das Team bei den Langstreckeneinsätzen zu Gute kommt.

HG
18.06.03 Le Mans
Das Alex Job / Petersen Racing Team staubte in diesem Jahr den Klassensieg bei den LM-GT ab. Umso erstaunlicher, daß man dies trotz zweier längerer Reperaturpausen schaffte, bei denen die Kühlung Hauptsache des Übels war.
Das versammelte Porsche-Werksfahrer-Trio Sascha Maassen, Lucas Luhr und Emanuel Collard machte dies aber mit dem Speed und mit längeren Stints aufgrund eines Verbrauchsvorteils des AJR-Treibsatzes wieder wett. So hatte man am Ende 5 Stopps weniger als die 2.plazierte Orbit-Mannschaft zu Buche stehen. 9 Runden Vorsprung trotz einer um 15 min längeren Standzeit zeigen auf daß die Mannschaft bestimmt nicht trödelte. Entsprechend happy war man am Ende auch im AJR-Lager.

„Ich habe mir diesen Sieg gewünscht, seit ich das zweite Mal hier war." strahlte Sascha Maassen. "Es ist wirklich ein sehr spezielles Rennen für mich und auch das Team. Die Fahrt mit meinen Teamkollegen Lucas Luhr und Emmanuel Collard war perfekt.“ Ebenso glücklich war Teamchef Alex-Job: "Es ist wahnsinnig toll für uns das erste Mal hier zu sein und zu gewinnen. Dieser Sieg ist ein Traum für das Team und mich.“

Im 2.plazierten Orbit-Porsche hatte dagegen Marc Lieb Platz genommen der sich das Volant mit Peter Baron und Leo Hindrey teilte. Das ALMS-erfahrene Team hatte mehrfach in den Boxen mit der Kühlung zu kämpfen. Hinzu kam am Sonntag morgen noch ein Kühlerwechsel der aber in der erstaunlich kurzen Zeit von nur 8min vollzogen wurde, was in Le Mans 2 Runden entspricht. Zudem leisteten sich Leo Hindrey einen Dreher in der Schikane und Marc Lieb bei seinem Nachtturn 2 Ausrutscher, die aber weitestgehend ohne Folgen blieben.
Alex Job Petersen Racing
Orbit Porsche Lieb Hindrey und Baron
Zum Schluß war das Team aber angesichts des erreichten 2.Rangs im 7.Rennhimmel. Marc Lieb: „Ich bin sehr glücklich, Zweiter zu werden nach all den Problemen, die wir hatten.“ Leo Hindery stimmte zu: „Du kannst es nicht glauben. Es ist so viel Arbeit, solch eine Kombination von Intelligenz, Glück und Teamarbeit – alles muss zusammenkommen. Wenn das passiert, ist es unglaublich. Orbit auf dem zweiten Platz, in ihrem erst zweiten Jahr!" Übrigens stimmte die Truppe der Orbit Racing Fahrer vor dem Rennen zu, im Falle eines Podiums ein Tatoo zu kriegen. Nun bekommen sie es auf die Schulter gepiekst: "24 Heures du Mans, 2003, 2nd GT.“
HG&CF
17.06.03
Unter den deutschen Le Mans-Fans hatte das Team von Franz Konrad auch dieses Jahr wieder die Rolle des uneingeschränkten Sympathieträgers inne. Mit dem Saleen S7 rechnete man sich auch in diesem Jahr in der GTS-Klasse Aussenseiterchancen auf die F550 und die Corvettes aus, besonders nachdem der S7 nach Erfüllung der Homologationsstückzahl von 25 Wagen nun einiges an Ballastgewichten aus dem Auto räumen dürfte.

Daß es am Ende wieder nichts mit einer Zielankunft wurde lag diesmal nicht an einem der in der FIA-GT so gehäuft auftretenden Getriebeschäden, sondern an einem schnöden Antriebswellenbruch, mit dem Walter Brun um 23.15 Uhr an der Tertre Rouge strandete, just nachdem er einige Minuten im Kies der Dunlop-Schikane gestanden hatte. Zuvor hatte das bis dato in der Klasse 6.plazierte Team in der Box beim Aufspüren eines Getriebeölverlustes eine halbe Stunde verloren.

Das in Verl beheimatete Team von Franz Konrad dürfte eines der ersten Teilnehmer am neuen Le Mans Tournament im nächsten Jahr sein. Zudem stellt man in der FIA-GT mit Jean Marc Gounon am Steuer regelmäßig die Grundschnelligkeit des gelben Boliden unter Beweis. Bei sicherlich eintretender Zuverlässigkeit dürfte auch der erste Sieg nur eine Frage der Zeit sein.
Konrad-Saleen
HG
03.06.03
Lister Storm LMP LS1 Kurzfristige Änderung im Line-Up des von Lister Racing eingesetzten Lister Storm LMP: Der Schweizer Jean-Marie Deletraz wird ersetzt durch den 31 jährigen Belgier Vincent Vosse. In den vergangenen drei Jahren war Vincent Vosse immer Gegner der Lister Truppe in der FIA-GT. Zwei Jahre mit Belmondo Racing und im vergangenen Jahr mit Larbre Competitionen mit denen er auch die 24 Stunden von Spa gewinnen konnte.
Vincent Vosse gilt als ausgemachter 24 Stunden Spezialist (letztes Wochenende im Porsche am Nürburgring): Er konnte bereits zwei Mal die 24 Stunden von Enna gewinnen.

Seine LeMans Erfahrung bezieht er aus seinen Einsätzen 1999, 2001 und 2002. Im vergangenen Jahr konnte er in einer GTS ORECA Chrysler Viper GTS-R einen vierten Platz einfahren.

Die Langstreckenerfahrung von Vincent Vosse wird den beiden LeMans Rookies Jamie Campbell-Walter und Nathan Kinch sicherlich zu gute kommen.
In Tests seit dem Testtag Anfang Mai hat man sich bei der Lister-Truppe um Laurence Pearce weiter konsequent auf das Rennen an der Sarthe vorbereitet. Sofern man während des Rennens wieder nur einen Transponder als Defekt zu melden hat, kann man sicherlich eine vordere Platzierung erwarten.
MB.

13.05.03
Don Panoz
Ehre für Don Panoz - der Pharmamagnat und Gründer der ALMS ist vom ACO als Ehrenstarter der diesjährigen 71.ten Ausgabe der 24h von Le Mans ernannt worden.

"Don Panoz hat die erste Serie mit dem Le Mans Namen geschaffen und diese nach den Regeln des ACO ausgetragen.  Damit hat er den Langstreckensport inAmerika  auf ein Level gehoben das nie zuvor erreicht worden ist.  Die ALMS ist in sportlicher, kommerzieller und medialer Sicht eine erfolgreiche Serie geworden. Damit hat er das Prestige der vom ACO veranstalteten 24h von Le Mans gefördert."

In einer ersten Reaktion zeigte sich Don Panoz, links abgebildet bei einer Promotionfahrt mit dem nach ihm benannten Sportprototypen, gerührt "Eine große Ehre für mich! Ich freue mich schon erwartungsvoll auf den nächsten Monat. Die letzten Jahre war es ein großes Vergnügen mit dem ACO zusammenarbeiten und wir wollen diese erfolgreiche Beziehung in den kommenden Jahren mit der ALMS und dem ACO weiterführen."

21 Wagen aus der von Panoz unterstützten ALMS werden bei der diesjährigen Ausgabe des Klassikers am Start stehen. Damit stellt man fast die Hälfte des 50 Wagen starken Feldes. Sollte im nächsten Jahr wie angekündigt das ACO Tournament hinzukommen dann wird auch die weitere Startplatzvergabe bedeutend transparenter als noch in diesem Jahr werden. Dazu laufen im Moment schon intersive Gespräche von FIA-GT und -SCC-Organisator Stefan Ratel, die auf eine Einbindung der dahinschwächelnden FIA-SWM in diese GT und Prototypenserie hinzielen.
HG

11.05.03
Erfolgreich gestaltete sich das Debüt der Partnerschaft zwischen Alex  Job Racing und Petersen Motorsports in Le Mans. Neben Fahrzeugbesitzer Mike Petersen, wechselten sich noch Emmanuel Collard und Sascha Maassen am Steuer ab. In der Vormittagssession fuhr man beständig die schnellsten Runden, bis das brandneue Auto durch eine Kollision im Bereich der Porsche Kurven „entjungfert“ wurde. Die anschließende Reparatur kostete 3 volle Stunden Testzeit.
Der ganze Zeitplan wurde so durcheinandergebracht, dass man neben der Erforschung eines 24h Setups gar nicht mehr zum Test der speziellen Michelin Qualifyers kam. Trotzdem reichte es am Ende mit einer Runde von 4.11,316 Minuten noch zur zweitschnellsten GT Zeit bei den Vortests.
„Sascha ist einige sehr schnelle Rundenzeiten gefahren, was wäre erst mit den Qualifyers drin gewesen?“, diese Frage quälte Teamchef Alex Job, „aber diese Sessions sind ja schließlich zum austesten da, also was solls. Ich fühle, dass wir in einer guten Position sind und ich bin sehr optimistisch für unsere Rückkehr nächsten Monat“.
Bis dahin hat die gemischte Crew noch viel Hektik und Reisekilometer vor sich.
Unmittelbar nach dem Testtag reiste man nach Deutschland, um dort eine Woche am Porsche zu arbeiten und alles fürs Rennen vorzubereiten. Danach fliegt der AJR Teil zurück in die USA, um dort in Sebring Testfahrten für die reguläre ALMS Saison zu fahren
            CF
10.05.03
Überaschender Fahrerwechsel im Team Nasamax Reynard-Cosworth. Der Amerikaner Brian Herta wird durch den 27-jährigen Südafrikaner Werner Lupberger -bekannt aus dem Ascari- ersetzt. Die Entscheidung fiel gemeinschaftlich zwischen Team Nasamax und Brian Herta, der derzeit in der US-CART Serie als "Race by Race" Ersatz für Dario Franchitti im Team  Green unterwegs ist. Die Pikes Peak Runde der US-CART Serie überschneidet sich mit dem Langstreckenklassiker in LeMans.
 MB
02.05.03 LeMans
Der LeMans Testtag wirft seine Schatten voraus. Die Lister-Truppe hat nun die offizielle Mannschaft für den Einsatz des Lister Storm LMP bekannt gegeben: Neben Jamie- Campbell-Walter und Nathan Kinch wird Jean-Marie Deletraz Platz nehmen. Während es für JCW und Nathan Kinch der erste Auftritt an der Sarthe ist, war Jean Marie Deletraz bereits sechs Mal in LeMans und konnte 2001 und 2002 die LMP675 Klasse gewinnen. Bei Testfahrten in der vergangenen Woche in Magny-Cours fuhr der Wagen drei Tage und Nächte ohne Probleme. Die beiden Newcomer müssen als Rookies jeweils 10 Runden absolvieren um für die 24h qualifiziert zu sein. Der Storm LMP ist der einzige neue LMP900 welcher dieses Jahr in LeMans an den Start geht - nach dem letzten Werkseinsatz 1997.

Bei Veloqx Prodrive hat man zusammen mit XTrac die Pronleme im getriebebereich analysiert und die Schwachstellen nnach eigener EInschätzung ausgemerzt. Ziel des Teams ist es den LeMans Rookies in den -im Besitz von CARE befindlichen- F550 Maranello Erfahrungen in LeMans zu sammeln. Man ist jedoch davon überzeugt mit diesen Fahrzeugen und den starken Fahrerbesetzungen ganz oben auf der Zeitenliste zu erscheinen.

Die Truppe um Luc Alphand, den ehemaligen französischen Skistart setzt ebenfalls einen im Besitz von CARE Racing Developments befindlichen Ferrari F550 Maranello ein. Luc Alphand teilt sich das Fahrzeug (das letztjährige Prodrive LeMans Fahrzeug) mit Jerome Pilcand und dem Gründer von Care Racing Development Frederic Dor. Zusammen mit Prodrive absolvierte man einen Dauertest in Paul Ricard mit allen drei Fahrern. Auch im Hinblick auf die Anpassung des F550 an das Reglement der FFSA-GT Serie war dieses Zusammentreffen zwischen Solution F (der Einsatztruppe des F550) und Prodrive sehr fruchtbar.
25.04.03 Le Mans
Am 04. Mai 2003 bekommen die Teams 80 Jahre nach den ersten 24 Stunden von LeMans zum ersten und einzigen Mal in diesem Jahr vor dem Rennen die Gelegenheit auf der kompletten Strecke zu testen.

In den verschiedenen Klassen gibt es dieses Jahr einige neue Fahrzeuge: Reynard Cosworth, Lister Storm LMP in der LMP900, Couirage C65, DBA in der LMP675, Pagani Zonda in der GTS und TVR in der GT Kategorie.
Zum ersten Mal gibt es dieses Jahr einen neuen Trainingsmodus der den Testtag wieder mehr Trainingscharakter verleiht. Zwei der drei Fahrer die im Rennen starten müssen anwesend sein, Fahrer ohne LeMans Erfahrung müssen –quasi als Rookie-Test- an dem Testtag antreten. Anhand der Ergebnisse der letzten Jahre hat der ACO eine Liste der Fahrer erstellt welche nicht unter die Kategorie Rookie fallen erstellt. Für das Training und Quali im Juni hat dieser Tag keine Bedeutung, ausser eben einem Test für die bestätigten Teilnehmer und Reserveteams auf der kompletten Strecke.
Die technische Abnahme beginnt am Freitag um 09.00 mit dem Riley & Scott MkIIIC und endet am Samstag um 12:20 mit dem Spyker. Die Trainingssitzungen finden am Sonntag von 09.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 statt.  
  MB
22.04.03 LeMans
Mit zahlreichen Änderung von Cosworth im Gepäck bereitet sich das Team Nasamax mit dem "Bio-Reynard" auf Testfahrten auf dem Circuit Bugatti in LeMans am 30. April 2003 vor. Bryan Herta teilt sich das Fahrzeug erneut mit Romain Dumas und Robbie Sterling. Bruce Wood, der Chefentwickler der Cosworth Performance Engineering Group erläutert "Sebring sehen wir als kritischen Test für LeMans. Aufgrund der äusseren Bedingungen und Startschwierigkeiten bei der Entwicklung des XDE  Motors mussten wir bereits nach dem ersten Boxenstopp aufgeben. Dies stützt die These das der beste Test immer noch ein Renneinsatz ist. Wir haben die Probleme -ein zu schmalles Drehzahlband und schlechtes Ansprechverhalten. Mit letzerem haben wir gerechnet da wir mit geringerem Ladedruck gestartet sind."

Cosworth hat seit Sebring einige Weiterentwicklung eingebracht, wie zum Beispiel eine neu gestalten Auspuffanlage. Die Leistungskurve für die LeMans Spezifikation hat sich dadurch erheblich verbessert.
Gleichzeitig wurde die Aerodynamik an die Anforderungen von LeMans angepasst. Das Gesamtpaket soll bei den Tests nun mit den Zeiten aus dem Februartest verglichen werden.
MB
Nasamax
20.04.03 LeMans
Nachfolgende Sendezeiten wurden nun von Eurosport für die Übertragung der 24 Stunden von LeMans veröffentlicht (Stand: 20.04.03). Als Kommentator agiert Stefan Heinrich, was Garant für eine informative Übertragung sein sollte.

Freitag, 09. Mai 2003
23.45 - 00.15
Bericht vom Vortest am 04.05.2003
Freitag, 06. Juni 2003
22.30 - 23.30
LeMans Legenden - Höhepunkte aus vergangenen Rennen
Freitag, 13. Juni 2003
23.15 - 00.15
LeMans Training  - Aufzeichung vom 11. und 12. Juni
Samstag, 14. Juni 2003
09.00 - 10.00
Warm Up LIVE
10.00 - 11.00
LeMans Legenden - Höhepunkte aus vergangenen Rennen
11.00 - 11.15
Vorberichte zum Langstreckenklassiker
11.15 - 12.15
LeMans Training - Aufzeichung vom 11. und 12. Juni
12.15 - 12.45
Vorberichte zum Langstreckenklassiker
15.15 - 17.00
Der Start des Langstreckenklassikers LIVE
18.00 - 18.15
Zwischen-Einstieg in den Langstreckenklassiker LIVE
20.15 - 20.30
Zwischen-Einstieg in den Langstreckenklassiker LIVE
21.30 - 22.00
Zwischen-Einstieg in den Langstreckenklassiker LIVE
23.00 - 23.15
Zwischen-Einstieg in den Langstreckenklassiker LIVE
Sonntag, 15. Juni 2003
00.30 - 00.45
Zwischen-Einstieg in den Langstreckenklassiker LIVE
08.30 - 10.00
Zwischen-Einstieg in den Langstreckenklassiker LIVE
15.15 - 16.30
Zieleinlauf des Langstreckenklassikers LIVE
Freitag, 20. Juni 2003
23.30 - 00.30
Zusammenfassung des Langstreckenklassikers
                                                                                                                                                                                                                                               MB
18.04.03
David Saleans
Der belgische Formel 3000 Pilot David Saelens unterzeichnte einen Vertrag beim JML Team Panoz für die 24 Stunden von LeMans und die ALMS.
David Saelens testete den Panoz LMP-01 in Road Atlanta und wird zusammen mit dem jungen Schweiter Benjamin Leuenberger und dem Kanadier Scott Maxwell den #12 Panoz in LeMans steuern. Der #11 Panoz wird in LeMans vom jungen Amerikaner Gunnar Jaenette, dem Monegassen Olivier Beretta und dem Italiener Max Papis pilotiert.
In dieser Konstellation werden die Fahrer auch für Panoz beim LeMans Vortest am 04. Mai 2003 an der Sarthe antreten.
Nach einigen ausgewählten F3000 Rennen und dem Job als Minardi Testfahrer in 2002 freut sich David Saelens über seinen Job beim JML Team Panoz: "Ich bin sehr erfreut über diese Möglichkeit weil es für mich eine völlig neue Perspektiven eröffnet in den USA zu starten. Es war eine große Erfahrung den Panoz das erste Mal zu fahren. Ich war sehr überascht wir gut sich der Wagen anfühlt.
Für David Saelens wird es der erste Auftritt bei den 24 Stunden von LeMans sein, er kann jedoch zusammen mit Eric van de Poele und Tomas Enge auf einen zweiten Startplatz bei den 12 Stunden von Sebring 1999 blicken. Damals startete er im Riley&Scott MkIII Judd (#014) des Team Rafanelli.
Von LeMans dürfte ihm der Cicuit Bugatti aus seiner Zeit in der französischen F3 Meisterschaft in bester Erinnerung sein: 1998 gewann er in Frankreich 14 von 18 Rennen.
Den Deutschen dürfte er noch als Mercedes Werksfahrer aus der DTM-Saison 2001 bekannt sein.         
MB
18.04.03
Veloqx Prodrive Racing, der Zusammenschluss aus CARE Raceing Development, Prodrive und Veloqx Motorsport beendete am 16.04.2003 einen wichtigen Test im Hinblick auf die legendären 24 Stunden von LeMans im Juni. Man hielt sich drei Tage auf dem südfranzösischen Paul Ricard Cicuit auf. Ziel waren Reifentest in Zusammenarbeit mit Michelin und ein 24 Stunden Test.

Der Wagen lief 27 Stunden problemlos bevor der Test wegen Getriebeproblemen unterbrochen werden musste. Der von Prodrive entwickelte Motor lief insgesamt 4.800km, das Getriebe sogar 5.400km.

Alle sechs Fahrer, Kelvin Burt, Anthony Davidson, Jamie Davies, Tomas Enge, Peter Kox und Darren Turner waren anwesend und bewegten einen der beiden Ferrari 550 Maranello GTS jeweils für rund 4-5 Stunden.

Der Montag stand im Zeichen der Reifentests - Michelin hatte neues Material geliefert - und Abstimmungsarbeiten im Hinblick auf den anstehenden Langstreckentest. Zusammen mit einem Bentley schickte man am Dienstag um 12.30 die Truppe Burt, Davidson, Turner auf die Reise. Um 04.00 am Mittwoch morgen übernahmen Davies, Enge und Kox den Wagen.

Teammanager George Howard-Chappel kommentierte den Test: "Wir sind natürlich erfreut über diesen Longrun, aber auch ein wenig entäuscht das wir 30 Minuten vor unserem geplanten Zeitpunkt aufgeben mussten. In Zusammenarbeit mit XTrac werden wir nun intensiv an der Lösung arbeiten und in bester Verfassung zu den LeMans Tests am 04. Mai anreisen."                                                                                                                                          
   MB
2.04.03 Le Mans/FIA-SWM/Span.GT
Fermin Velez Drei Tage vor seinem 44. Geburtstag hat Fermin Velez in Barcelona seinen Kampf gegen den Krebs verloen. Fermin Velez war FIA WSC C2 Champion 1987 und 1989, sowie IMSA World Sports Car Cchampion 1995 und 1997. In seinen 58 IMSA Rennen zwischen 1990 und 1998 konnte er 34 mal aufs Podium steigen, darunter 1995 auf die oberste Stufe bei den 12 Stunden von Sebring (Ferrari 333SP #003) . Insgesamt konnte er seinem Konto 11 Siege (5 IMSA lights, 6 IMSA WSC) gutschreiben. 

Sein letzter sportlicher Erfolg war der Gewinn der GTB Klasse in der spanischen GT 2000. Neben den Sportwagen versuchte Fermin Velez mit Scandia Racing sein Glück in der IRL und Indianapolis, leider mit wenig Erfolg. Mit dem Scandia Racing Team von Andy Evans konnte er jedoch weiterhin in einem Ferrari 333SP Erfolge sammeln, wie den zweiten Platz bei den 24 Stunden von Daytona 1997 (Ferrari 333SP #003). In diesem Fahrzeug startete er 1996 bei den 24 Stunden von LeMans, wo er jedoch nach 31 Runden aufgeben musste. Erfolgreicher war sein Auftritt in LeMans mit dem Doyle/Risi Ferrari 333SP (#018) 1998 wo er zusammen mit Wayne Taylor und Eric van den Poele die LMP1 Klasse gewann.

Fermin Velez beendete die Spanische Formel SEAT 1977 als vierter, bevor er für 2 Jahre in der britischen Formel 3 unterwegs war.Anfang der 80er war Fermin Velez in der spanischen Bergmeisterschaft auf einem LolaT292-BMW unterwegs, die er 1985 gewann. Sein Debut in der Sportwagen Weltmeisterschaft gab er 1986 im John Fitzpatrick Racing Porsche 956B (#115).
MB
31.03.03 LeMans
Der ACO hat in der vergangenen Woche die entgültige Liste der eingeladenen Teams an der Sarthe bekanntgegeben. Demnach darf mit folgenden Teams gerechnet werden:

LMP900: 

 
RILEY & SCOTT-RACING / USA / R&S Mark IIIc
AUDI TEAM GOH / J / Audi R8
CHAMPION RACING  / USA / Audi R8
KONDO RACING / J / Dome-Judd
ARENA MOTORSPORT/GB / Audi R8
JML TEAM PANOZ / USA / Panoz-Elan
JML TEAM PANOZ / USA / Panoz-Elan
COURAGE COMPETITION / F / C60-Judd
TEAM NASAMAX / GB / Reynard-Cosworth
RACING FOR HOLLAND / NL / Dome-Judd
RACING FOR HOLLAND / NL / Dome-Judd
PESCAROLO SPORT / F / C60-Peugeot
PESCAROLO SPORT / F / C60-Peugeot
AUTOMOTIVE DURANGO / I / GMS-Judd
LISTER RACING / GB / ListerLMP-Chev.
EDOUARD SEZIONALE / F / Norma-Ford

LM-GTP: 
TEAM BENTLEY / GB / Speed 8
TEAM BENTLEY / GB / Speed 8
LMP675:

 
TEAM BUCKNUM / USA / Pilbeam-JPX
RACHEL WELTER / F / WR-Peugeot
GERARD WELTER / F / WR-Peugeot
RN MOTORSPORT / DK / DBA-Zytek
INTERSPORT RACING / USA / MG-Lola
NOEL DEL BELLO / F / Reynard-Lehmann
COURAGE COMPETITION / F / C65-JPX

LM-GTS:

CORVETTE RACING/ USA / Corvette C5
CORVETTE RACING/ USA / Corvette C5


CARSPORT AMERICA / USA / Pagani Zonda
GRAHAM NASH MOTORSPORT / GB / Saleen S7
KONRAD MOTORSPORT / D / Saleen S7
SCORP MOTORSPORT COMMUNICATION / F / Chrysler-Viper
LUC ALPHAND AVENTURES / F / Ferrari F550
VELOQX PRODRIVE RACING / GB / Ferrari F550
LARBRE COMPETITION / F / Chrysler-Viper
VELOQX PRODRIVE RACING / GB / Ferrari-F550

LM-GT:
 

JMB RACING / F / Ferrari F360
THIERRY PERRIER / F / Ferrari F360
TEAM TAISAN ADVAN / J / Porsche GT3RS
PK SPORT LTD / GB / Porsche GT3-RS
THE RACERS GROUP/ USA / Porsche GT3 RS
SEIKEL MOTORSPORT / D / Porsche GT3 RS
T2M - MOTORSPORT / F / Porsche GT3 RS
SPYKER AUTOMOBIELEN BV / NL / Spyker Double12
ORBIT / USA / Porsche GT3 RS
DEWALT-RACESPORTS SALISBURY / GB / TVR
DEWALT-RACESPORTS SALISBURY / GB / TVR
ALEX JOB RACING / USA / Porsche GT3-RS
RISI COMPETIZIONE/GUISEPPE RISI / USA / F360
RISI COMPETIZIONE/GUISEPPE RISI / USA / F360
XL RACING / F / F550
Die 6 Reserve-Nennungen, die im Falle des Rückzuges eines der oben angegebenen Wagen herangezogen werden sind:
Der Taurus-Lola,
der 2. Konrad-Saleen,
der 2. Racers-Group-Porsche,
der 2.GNM-Saleen, 
der 2. PK-Sport-Porsche
sowie der Luc Alphand-Porsche.

Bitter für die Fans: Das Fernbleiben der Werks-MG-Lola, die zwar eine Nennung abgegeben hatten aber deren Ignoranz jeglicher weiterer Wettbewerbe (Stichwort 12h von Sebring) vom ACO durch Nichtbeachtung abgestraft wurde. Damit wird dem Rennen Pfeffer entzogen da die MG  durchaus in der ersten Rennhälfte den großen Teams immer Paroli bieten konnten. Ob das nun auf die Kappe des ACO oder von MG selbst geht möge jeder selbst entscheiden.

Amsonsten finden sich die regelmäßigen Teilnehmer von ALMS und FIA-SWM ausreichend berücksichtigt. Selbst die Mannschaft von Norma wird durch ihr rührendes US-Engagement endlich mit der Teilnahme am Klassiker geadelt. Dagegen werden die FIA-GT-Teams scheinbar weniger berücksichtigt - oder warum hat das N-GT-Meisterteam Freisinger diesmal keinen Wagen durchbekommen?

Einige weitere Fakten: 
- In der Liste der teilnehmenden Nationen stellen Frankreich und die USA mit jeweils 14 Teams und GB mit 11 Wagen die Speerspitze. Die Rekordsiegernation Deutschland ist mit nur 2 Teams (Konrad und Seikel - in der offiziellen Liste ist sogar RfH noch als deutsches Team genannt!) dieses Mal auffallend schwach vertreten. 
- Porsche (8 Wagen) und Ferrari (7) sind die am zahlreichsten vertretenen Marken. 3. ist ... Courage (!) mit 4 Wagen vor Audi und Dome mit 3.
- Die Zahl der Hersteller in den einzelnen Klassen: 10/6/5/4
- Natürlich führend bei den Motorenherstellern: Porsche und Ferrari. Erstaunlich dagegen die Anzahl: 22 Motorenfabrikate wetteifern um die Klassensiege.

Wenngleich der Kampf um den Gesamtsieg Audis vs. Bentleys lauten dürfte: In den einzelnen Klassen sind die Sieger dieses Jahr schwerer denn je vorauszusagen. Das spannendste Le Mans seit 3 Jahren?

26.03.03 LeMans
Eine interessante Nennung steht in der GT Klasse zu Buche. Die rivalisierenden ALMS Teams Alex Job Racing und Petersen Motorsports / White Lightning Racing spannen für den 24 Stunden Klassiker zusammen. Unter der Nennung von AJR wird ein brandneuer Porsche 996 GT3-RS, welcher  Petersen/White Lightning gehört, an die Sarthe gebracht. Die Mannschaft wird zu gleichen Teilen von beiden Teams gebildet. Als Piloten stehen bereits Lucas Luhr und Sascha Maassen fest. Fahrer Nr. 3 hofft man bald bekanntgeben zu können. 
Ein starker Favorit für den GT Sieg und eine Top 10 Platzierung?
CF
14.03.03 Le Mans
Erleben wir bald die Wiedergeburt der ELMS?

Laut einigen französischen Quellen plant der ACO für 2004 die Ausrichtung einer 4-6 Rennen umfassenden Mini-Serie bei denen die Teilnehmer mit Wildcards für die 24h von Le Mans geködert werden sollen. Bei den Rennen, die als 4h-Langstreckenevents geplant sind, sollen offene Prototypen und GT´s jeweils in einem Feld antreten. Darüber hinaus wird ebenfalls daran gedacht diese Serie in Zukunft bis nach Asien auszudehnen um die dortigen Hersteller für eine Teilnahme an den 24h zu gewinnen.
Damit geht der ACO auf Konfrontationskurs zur FIA, die just eine gut laufende GT-Serie hat und eine neuerworbene Prototypenserie reetablieren will. Terminüberschneidungen mit der ALMS will man dagegen fürs Erste vermeiden.

5.03.03
Am Wochenende erlebte der LMP675-Prototyp der Firma Courage seinen Roll-Out. Der C65 genannte Bolide war mit einem AER-Triebwerk ausgerüstet und wurde vom französischen Fahrer David Hallyday, potentieller Partner von Phillipe Alliot, auf seine ersten Runden geschickt.

Wars das Wetter oder die mangelnde Prototypenerfahrung des Fahrers? Die ersten Runden bei kalter nass-feuchter Witterung verliefen noch sehr langsam. Mit zunehmender Erfahrung steigerte sich das Tempo, was zunächst in 2 Drehern bei einsetzendem Regen resultierte. Am Nachmittag dann klebte der nagelneue Wagen dann nach einem Ausrutscher in der Chicane du Chemin sehr unsanft in der Mauer.  Hallyday kam wohl mit dem Schrecken davon - was man von dem Gefährt nicht unbedingt sagen konnte.

Die Truppe von Yves Courage hat den modern gestalteten C65 als Kundensport-Modell des großen C60 entworfen. Allerdings hält sich die Zahl der Abnehmer zur Zeit noch in Grenzen. Für die 24h von Le Mans hat man einen Wagen unter eigener Nennung eingeschrieben. Der 2. derzeit auf Kiel gelegte C65 soll im Gegensatz zum ersten Modell mit einem IES-Treibsatz ausgerüstet werden.

Bei den 24h will das Courage-Werksteam neben dem C65 auch den großen C60 mit an den Start bringen. 2 weitere C60 sollen vom Pescarolo-Team genannt worden sein.
Courage C65

4.03.03 Le Mans
72 Nennungen sind nach Informationen des ACO nun wirklich für den Marathon an der Sarthe eingegangen. Demnach sind 17 LMP, 2 LM-GTP, 12 LMP675, 14 GTS und 27 GT genannt worden. Der ACO ist überzeugt, für jede Klasse (außer vielleicht der Bentley-exklusiven LM-GTP) mindestens 5 Hersteller pro Klasse im Rennen zulassen zu können.
Nach den 12h von Sebring will man die 50 zugelassenen Teilnehmer für die Trainingssession und eine Reserveliste mit 6 zusätzlichen Teams benennen - der Rest dürfte leer ausgehen.
27.02.03 Le Mans / FIA-GT
Diesen Anblick werden wir wohl leider 2003 nicht wieder an der Sarthe erleben: Oreca plant den Rückzug von sämtlichen Le Mans-Aktivitäten für dieses Jahr. Sowohl die beiden Dallara als auch ein eigenes Viper-Team werden in Insiderkreisen ausgeschlossen. Für die Dallara (letztes Jahr beste Wagen hinter den Audis und dem Bentley) hatte Oreca zwar noch Privatiers für den Le Mans-Einsatz gesucht, aber keine gefunden. Daher wurde wohl auch keine Nennung für die Wagen beim ACO eingereicht. Ob man die Dallara mit Judd-MG-X-Motoren dafür dieses Jahr in der FIA-SWM sieht, ist genauso offen wie die Unterstützung einer evtl. unter dem Logo der FFSA startenden Viper an der Sarthe.

Dafür konzentriert man sich bei Oreca auf die Weiterentwicklung der GT-Viper für die kommende FIA-GT-Saison. Letzte Woche wurde in Dijon ein Testträger gesichtet, der neben einem verbesserten Frontsplitter und neuen Aufhängungen eine weiter aufgewertete Bremsanlage mit neuen Scheiben und veränderter Bremsbelüftung eingebaut hatte. Offensichtlich gedenkt man bei Oreca mit der Chassisnummer C48 noch lange nicht Schluß zu machen.
Oreca-Viper

Allerdings wird die "french connection" in der FIA-GT auch sonst deutlich zurückgefahren. Labre wird mit Titelverteidiger Christoph Bouchut nur mit einem Wagen antreten und über dem Engagement der Belmondo-Mannschaft steht noch ein ganz großes Fragezeichen. Die Force-One-Mannschaft hat mit Carsport zusammengespannt und setzt ihre Viper in Kooperation mit dem Hezemans-Team ein. Und auch die Fortsetzung des Einsatzes der wild lackierten ART-Viper von Jean-Pierre Jarrier ist noch nicht fixiert.
24.02.03
Nennschluß für den Marathon an der Sarthe. Gerüchten zufolge sind mehr als 85 Nennungen beim ACO angekommen, von denen man etwa 55 akzeptieren wird. Nur wenige Details zu den Nennungen sickerten durch. So sollen insgesamt 4 Courage genannt worden sein: 2 C60 von Pescarolo und 1C60 und 1 C65 von Courage Competition. Die angedachten C65 von Alliot/Halliday (stattdessen Durango) und Alphand (F550) haben sich leider aus Kostengründen erledigt. 3 japanische Wagen könnten am Start sein. Neben dem Goh-Audi sind der Kondo-Dome und ein GT-Vemac im Gespräch.
20.02.03
WR-Peugeot 2003
An der Sarthe sind die ersten Testtage auf dem Circuit Bugatti gelaufen, bei denen nicht der Schneepflug die Rundenbestzeit auf dem Circuit Bugatti setzen konnte. Mehrere Prototypenteams nutzten die Gelegenheit um dort erste Runden zu drehen. Dabei wurden einige Neuigkeiten bekannt.

Nicht dabei war die Truppe von Welter Racing. Die haben dafür als eine der Ersten ihre neue Kreation vorgestellt. Der 2003´er WR soll im Gegensatz zum letzten Jahr nicht von einem 2l 4-Zyl. Turbo-Motor sondern von einem 3l V6 betrieben werden. Wie auf dem Foto links (von der WR-Website) zu sehen, wurde die Frontaerodynamik verändert. Die riesigen Kühlöffnungen an der Front sind passé.  Angeblich hat das WR-Team keine anderen Rennen als Le Mans geplant. Dafür werden dort 2 Wagen - der neue und ein Vorjahreschassis - an den Start gebracht. Da der Japaner Yojiro Tereda mit im Team (u.a. fährt dort Stephane Daodi) genannt hat dürfte sich das Engagement mit dem Autoexe-Mazda-WR erledigt haben. Dafür hat Tereda einen neuen Job bekommen. Er ist vom ACO als Administrator ernannt worden und soll den Verband in Japan vertreten.

Auf dem Circuit Bugatti testete das Team Pescarolo mit einer neuen, im Prinzip zurückgebauten, Heckaerodynamik. Während Jean-Cristophe Boullion und Stephane Sarrazin im Wagen saß wurde Eric Hillary als weiterer möglicher Fahrer  kolportiert. Während Pescarolo in Le Mans mit 2 Wagen starten könnte, will man sich in der FIA-SCC wahrscheinlich nur auf ein Auto konzentrieren. Courage selber wird dagegen einen C60 als Werkswagen zum Marathon an der Sarthe an den Start bringen.

Darüber hinaus wurde bekannt daß Jan Lammers wieder 2 Dome für den Marathon an der Sarthe nennen wird. Der 2. Wagen soll eine rein französische Besatzung bekommen - wahrscheinlich um die Nennung zu sichern. Die Besatzungen sollen innerhalb der nächsten Woche fixiert werden.

Das Team von Noel del Bello testete ebenfalls in Le Mans. Die LMP675-Klassensieger von 2002 haben aus der Konkursmasse von ROC die beiden Reynard erworben. Der 2.Reynard wird allerdings nur als rollendes Ersatzteillager ausgeschlachtet. Allerdings muß erst noch die Annahme der Nennung abgewartet werden, da der ACO nur dem Sieger der LMP-Klasse, also den Joest-Audis (die  nicht antreten werden!), eine Nennung garantiert, und dabei nicht zwischen 675- und 900er-Klasse unterscheidet.

Das Team Nasamax testete mit dem grünen, ethanol-befeuerten Reynard-Cosworth ebenfalls an der Sarthe. Dabei war man nur geringfügig langsamer als der Pescarolo-Courage. Reifentests mit dem Wagen fielen allerdings aufgrund der arktischen Temperaturen im Prinzip aus.

Darüber hinaus wurde von Courage mittlerweile der erste C65-LMP675-Wagen verkauft. Das Team von Luc Alphand Adventures peilt neben einem Einsatz an der Sarthe mindestens 2 Einsätze in der FIA-SWM an - wahrscheinlich bei den 1000km von Spa und in Monza - sowie 2 ALMS-Rennen am Ende der Saison (PLM). Verhandlungen von Courage mit Phillip Alliot über den Verkauf eines 2. Wagens laufen.
13.02.03
Audi UK R8
Der Finne Mika Salo hat am Montag in Snetterton (England) erste Testfahrten im Audi R8 absolviert. Für das Team von Audi Sport UK bestreitet der ehemalige Formel 1-Pilot das 12-Stunden-Rennen in Sebring und die 24 Stunden von Le Mans. „Ich war vor 13 Jahren zum letzten Mal in Snetterton, es war kalt und nass, und ich fuhr erstmals einen Sportwagen – das waren keine einfachen Bedingungen“, meinte Salo. „Trotzdem ist mein erster Eindruck vom Audi R8 sehr positiv. Das Auto scheint einfach zu fahren zu sein.“

Der ehemalige Toyota-Pilot Salo (sitzend im R8) wird zusammen mit seinen Teamkollegen Perry McCarthy und Johnny Kane (von links - Foto: Audi Sportpresse) in diesem Jahr einen "britischen" Audi an der Sarthe pilotieren, was die Chancen auf einen britischen Sieg an der Sarthe noch weiter steigert. Mit Bentley, MG und dem Audi Sport UK-Team als Siegeskandidaten werden die Union-Jacks noch höher wie gewohnt im Wind stehen.

Sein erstes Rennen im Audi R8 bestreitet Mika Salo am 15. März in Sebring. Beim Saisonauftakt der American Le Mans-Serie (ALMS) starten insgesamt drei Audi R8. Im Team Audi Sport UK fährt Salo gemeinsam mit Jonny Kane und Perry McCarthy. Für das Team ADT Champion Racing treten JJ Lehto, Stefan Johansson und Emanuele Pirro an. Den Audi R8 des Infineon Team Joest pilotieren Frank Biela, Philipp Peter und Marco Werner.

5.02.03
Bentley 2003
Bentley 2002
Auf einen Blick: links oben die neue radikalisierte Variante des Bentley EXP Speed8 (Foto von Mulsannes Corner) und rechts der Wagen der 2002 an der Sarthe antrat und als bester Nicht-Audi das Ziel passierte.
Die Aerodynamik hat hier das Diktat geführt. Formelähnlicher Bug, veränderte Heckflügelbefestigung, veränderte Kühlluftkanäle und ein kleineres Cockpit, das den ein oder anderen potentiellen Piloten ob seiner Größe vorselektierte, sprechen eine eindeutige Sprache.  Hier will jemand mit einem das Reglement auslotenden Wagen den Sieg einfahren. Zudem hat man den Siegermotor des letzten Jahres an Bord - den 4l FSI-Audi Biturbo.
Der Wagen wird schon mit dem radikalen Peugeot-Gruppe C verglichen, ob man auch genauso Erfolg hat wird das Rennen im Juni zeigen.

4.02.03 Le Mans / ALMS
Infinion Audi
Nun ist es endlich offiziell: die Fahrerbesatzungen der Top-Wagen sowohl für den Saisonauftakt der ALMS in Sebring als auch für die 24h von Le Mans sind entgültig von Audi und Bentley festgelegt worden. Damit enden alle Spekulationen über die Copckpits der 4 Audis und 2 Bentleys.

Marco Werner steigt neu in die Riege der Audi-Werksfahrer auf. Der deutsche Pilot, der schon letztes Jahr in Le Mans den 3. Audi an der Seite von Phillip Peter und Michael Krumm bewegen dürfte und es mit den beiden promt aufs Podium schaffte, wird in Sebring zusammen mit Frank Biela den Infineon-Joest-Audi pilotieren. Insgesamt sieht die Besatzung der Audis in Sebring und Le Mans wie folgt aus:

Audi Teams in der American Le Mans Serie 2003 (ALMS):
Infineon Team Joest: Frank Biela (D) / Marco Werner (D)
Team ADT Champion Racing: Johnny Herbert (GB) / JJ Lehto (FIN)
Audi Teams beim 12-Stunden-Rennen in Sebring:
Audi Sport UK: Jonny Kane (GB) / Perry McCarthy (GB) / Mika Salo (FIN)
Infineon Team Joest: Frank Biela (D) / Marco Werner (D) / NN
Team ADT Champion Racing: Stefan Johansson (S) / JJ Lehto (FIN) / Emanuele Pirro (I)

Audi Teams bei den 24 Stunden von Le Mans:
Audi Sport Japan Team Goh: Seiji Ara (J) / Jan Magnussen (DK) / Marco Werner (D)
Audi Sport UK: Frank Biela (D) / Perry McCarthy (GB) / Mika Salo (FIN)
Team ADT Champion Racing: Stefan Johansson (S) / JJ Lehto (FIN) / Emanuele Pirro (I)

Sportwagenfans wird die Rückkehr von J.J.Letho in den Champion-Audi sicher viel Freude bereiten. Zusammen mit Jörg Müller hatte Letho schon im BMW den Audis im ersten ALMS-Jahr eingeheizt ehe dies ihren Dauerdurchmarsch begannen. Dann wechselte er zum Cadillac-Team, wo er allerdings eher fürs Nicht-Fahren bezahlt wurde. Diese Phase dürfte nun vorbei sein. Spektakulär auch die Verpflichtung des Ex-Toyota-F1-Piloten Mika Salo, der im Audi Sport UK-R8 erste Top-Sportwagenerfahrungen sammeln dürfte.

Und auch Bentley hat parallel die Katze aus dem Sack gelassen: man hat für den zweiten Wagen 3 Ex-F1-Piloten ins Cockpit geholt. Johnny Herbert, Mark Blundell und Ex-Panoz-Pilot David Brabham werden den spektakulär umgebauten britischen Boliden (von denen es leider noch keine offiziellen Fotos gibt) in Sebring und an der Sarthe bewegen. Tom Kristensen, Dindo Capello und Guy Smith waren zuvor schon als Besatzung des ersten Wagens genannt worden. Damit sind 3 der 6 Sitze in den Bentleys für Audi-Werkspiloten reserviert worden.
Marco Werner

23.01.03 Le Mans/FIA-SCC
MG-Lola
Lola hat hochfliegende Pläne. Wie die britische Rennwagenmanufaktur nun verlauten ließ, will sie den Sportwagenbereich massiv ausbauen. So wird im Augenblick auf dem Sportwagensektor in 4 Richtungen entwickelt. Auf der Autosport International hatte man schon den Bau eines eigenen GTP nach dem kommenden Sportwagenreglement für 2004 angekündigt. Dort wurde verlautbart daß man dafür noch einen Serienhersteller als Partner suche. Nun verdichten sich die Gerüchte daß der langjährige Partner MG auch für die geschlossenen Supersportwagen Pate stehen könnte.
Parallel wird an der Entwicklung sowohl eines LMP900 als auch eines LMP675 nach dem neuen Reglement gearbeitet, die in Le Mans und der ALMS Furore machen sollen. Der MG-Lola gilt hier in der kleinen Klasse ja als quasi Standard. Und für die FIA-SCC-Meisterschaft läuft die Weiterentwicklung des B40/10 weiter auf Hochtouren.
Nebenbei peilt man auf dem Formelsektor, wo man dank CART und F3000 über ein sicheres Standbein verfügt, die Rückkehr in die F3 an und fordert dabei Dallara heraus. Scheinbar erfreut sich die Firma also bester Gesundheit.
7.1.03 Le Mans
Das Engagement von Bentley (Danke für das Foto aus Le Mans an Horst Bernhardt!) in Sebring und in Le Mans nimmt Formen an. Von Audi hat man die beiden Werkspiloten Tom Kristensen, 3-facher LM-Sieger und amtierender ALMS-Champion, und Dindo Capello zur Verfügung gestellt bekommen. Darüber hinaus wurde weiterhin Guy Smith als Fahrer bestätigt. Gerüchte bringen außerdem Johnny Herbert mit den Grünen in Kontakt, da Bentley angeblich ein britisches F1-Trio für einen der Wagen verpflichten will.

Zudem hat man die Bereifung auf Michelins umgestellt, die speziell für den LMGTP-Boliden zugeschnitten werden - die Rede ist von noch breiteren Vorderreifen die der ACO Bentley erlauben könnte. Ganz nebenbei hat man auch einen Hauptsponsor an Land gezogen - die Schweizer Uhrenfirma Breitling wird auf den Boliden präsent sein.
Bentley und Audi
6.1.03 Le Mans
Zumindest ein Audi R8 steht nun als offizieller Teilnehmer für die 24h von Le Mans als Bentley-Konkurrent fest. Das britische Team von Arena-Motorsport, hinter der Audi Sport UK steht, wird einen der 2002´er R8 an der Sarthe einsetzen. Die selbe Mannschaft setzte schon 2001 der Gulf-Audi für Stefan Johansson erfolgreich in der ELMS ein. Der Wagen soll auch schon bei den 12h von Sebring antreten, darüber hinaus aber keine Rennen mehr bestreiten. Neben Arena sind auch die Teams von Goh und Champion für einen Start an der Sarthe im Gespräch. Als Fahrer könnten Arena durchaus die Audi Werks-Piloten zur Seite gestellt werden, da Audi solch einen Service den Kundenteams in Aussicht gestellt hat.

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