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American Le Mans Series-Nachrichtenarchiv 2002
American Le Mans Series
18.12.02 ALMS
Der Traum von einer europäischen ALMS-Runde im kommenden Jahr ist ausgeträumt. Wie IMSA-Präsident Scott Atherton just in einem Communiqué bekannt gab, hat man nach dem Festklopfen des Kalenders für 2003 die Idee verworfen im nächsten Jahr wie geplant zwischen der Le Mans Vorqualifikation und Le Mans selber eine Runde der Serie in Europa abzuhalten.
"Obwohl es ein großes Interesse gab waren wir nicht in der Lage eine Vereinbarung mit einem Veranstalter oder einer geeigneten Strecke abzuschließen. Die Kombination der schwierigen finanziellen Lage vieler geeigneter Strecken und der augenblicklichen Lage der Sportwagenszene in Europa hat uns schließlich davon abgehalten eine akzeptable Lösung für die Serie und ihre Teilnehmer zu finden."
ALMS am Ring 2000
Damit scheitern auch im 3.Jahr nach den beiden vielversprechenden Rennen am Nürburgring (Foto oben) und in Silverstone die Bemühungen eine nach ACO-Reglement aufgebaute Serie oder entsprechende Rennen in Europa zu etablieren.
2.12.02 ALMS/Le Mans
Anbei ein paar Splitter von der Essen-Motorshow:
Audi glänzt auf der diesjährigen Show mit der Präsentation aller bisherigen Le Mans Siegerfahrzeuge. Von links nach rechts sind dies die Chassis 503 (2001), 601 (2002) und 404 (2000). Am Sonntag kamen die zahlreichen Besucher in den Genuß von Autogrammstunden mit den Piloten Tom Kristensen, Emanuele Pirro und Dindo Capello. Tom Kristensen äusserte dabei seine Zuversicht den ALMS-Titel 2002 im nächsten Jahr wieder verteidigen zu können. "Hoffentlich kann ich Dindo dabei als Teamkollegen behalten. Wir haben in der vergangenen Saison ein gutes Team gebildet. Außerdem wird es nächstes Jahr einfacher den Titel gemeinsam zu holen. Wir haben es dieses Jahr auch schon versucht indem wir immer abwechselnd die frischen Reifen im Qualifying aufgezogen haben. Trotzdem war das nie ganz perfekt hinzukriegen."
Le Mans Sieger-Audis
Zum Thema Teams, Programm und Fahrer 2003 gab es dagegen wenig Neues. Joest soll zwar auf Wunsch des US-Importeurs und Audis weiter in der ALMS aktiv sein, dem widerspricht aber die Bemerkung man würde rein auf Kundensport-Teams in der ALMS setzen. Den Kundenteams will man wohl die Unterstützung durch die  Werksfahrer-Mannschaft gestatten, während Joest dann wohl selbstständig mit neuen Piloten fahren würde (und wahrscheinlich die exklusive Ersatzteil-Versorgung übernehmen würde). Le Mans wird dagegen mit keiner Silbe erwähnt. Dort würden die R8 als einzige nennenswerte Konkurrenz den Bentleys gegenüberstehen. Fest steht dagegen wohl daß Frank Biela auch weiterhin dem Sportwagenprogramm erhalten bleibt und nicht in die DTM wechselt.
26.11.02
Nissan350Z
Ist dies der neue N-GT-Herausforderer für Porsche und Ferrari? Die Firma Nissan (Foto: Nissan-Website) hat ihr neues Sportcoupe 350Z schon vor einigen Monaten bei der FIA in der N-GT-Klasse homologieren lassen. Nun werden die Pläne für erste Renneinsätze im kommenden Jahr konkreter - allerdings nicht in der FIA-GT sondern in der ALMS.

Aktuellen Meldungen von MSa zufolge hat man das Team von Kevin Doran (zuletzt in der GrandAm-Serie mit dem Doran-Lista-Dallara erfolgreich) als Einsatzteam für die ALMS gewinnen können.

Erste Tests, die übrigens Nissan- & Audi-Werkspilot Michael Krumm in Japan durchführte, erbrachten konkurrenzfähige Zeiten. Als Reifenpartner für die ALMS hat man wohl Yokohama gewinnen können. Die GT-Klasse der ALMS dürfte damit noch einmal deutlich aufgewertet werden, zudem auch mehr 360 Modena 2003 in der Klasse erwartet werden - geht es Porsche nun an den Kragen?
23.10.02
Panoz LMP01
Die Traumehe ist geplatzt. Don Panoz hat sich mit dem Ende der Saison von seinen beiden Top-Fahrern Jan Magnussen und David Brabham getrennt. Offiziell will man der Zukunft der beiden Fahrer nicht im Wege stehen.
"Wir wissen daß der derzeitige Wagen nicht besonders wettbewerbsfähig und kaum mehr entwicklungsfähig ist", wird Don Panoz zitiert, "daher starten wir nächstes Jahr ein neues Programm. David und Jan mit dabei zu haben wäre hilfreich gewesen, aber gleichzeitig auch eine Verschwendung ihres unglaublichen Talentes. Gerade David ist scharf  darauf die 24h von Le Mans zu gewinnen und dies kann er mit einem anderen Hersteller sicherlich eher erreichen als mit uns."
Inoffiziell ist eher davon die Rede daß Panoz den Gürtel aus finanziellen Gründen im nächsten Jahr enger schnallen muß. Daher werden Gerüchte kolportiert, deren zufolge man die Konstruktion eines GTS-Wagens erwägt, statt sich in der Top-Klasse weiter mit LMP900-Fabrikanten vom Schlage Audi oder Cadillac vermöbeln zu lassen. Allerdings wird auch die GTS-Klasse mit Ferrari, Porsche oder GM auch nicht gerade von Pappe sein. Ob man es schafft einen weiteren Kult-Wagen wie weiland den Panoz-GTR aufzulegen wird trotzdem von den Fans mit Interesse beobachtet werden.
18.10.02 ALMS/Le Mans
Neues vom Hezeman-Projekt um den Pagani Zonda. Wahrscheinlich wird es nicht beim Einsatz in Le Mans bleiben. Toine Hezemans hat einen Einsatz in der ALMS fest im Blick. Und dort könnten dann bis zu 4 der italienischen Super-Boliden starten. Das bisherige American Viperracing Team ist wohl mit der bisherigen Performance ihrer Fahrzeuge unzufrieden und könnte der erste Abnehmer für von Hezemans aufgebaute Kundenchassis werden. Immerhin hat man in den letzten Rennen (u.a. PLM) schon Toines Sohn Mike Hezemans ans Steuer der AVR-Viper gelassen. 
Pagani Zonda
Damit würden im nächsten Jahr die Zondas gegen die Prodrive F550, die Saleen und die Corvettes, sowie einigen Vipern in der GTS-Klasse der ALMS und in Le Mans starten - eine aufregende Perspektive!
11.10.02 ALMS 
Die letzte freie Trainingsession zum PLM wurde heute vom Audi Nr.1 dominiert, der mit einer 1:12.666, erzielt von Frank Biela, die Liste anführt. Allerdings haben die Cadillac aufgeholt - Max Angelelli hält mit einer 1:13.022 Position 2 vor dem Dyson MG-Lola den James Weaver mit einer 1:14.022 auf Rang 3 pflanzte.
Allerdings kann davon ausgegangen werden daß die Audis noch nicht alles geboten haben, da die Wagen von Kristensen/Capello und Herbert/Johanssen gestern schon im niedrigen 1:12-1:11-Bereich waren. Das Qualifying welches gleich ablaufen wird dürfte da noch manche Überraschung bereit halten. 
Das Rennen startet übrigens am Samstag um 11:30 Eastern Time (dürfte halb sechs nachmittags bei uns sein) . Den Link für die Streckensprecher und den Zeitenmonitor findet ihr auf der IMSA-Website. Das Qualifying läuft ab ca. 18.45 Uhr MEZ.
10.10.02 ALMS
Der Saisonabschluß und gleichzeitig -höhepunkt steht unmittelbar bevor. Das Petit Le Mans - 1000km Rennen der ALMS wird am nächsten Samstag auf der Panoz-Hausstrecke von Road Atlanta über die Bühne gehen. Nicht weniger als 50 Wagen sind gemeldet worden. Nicht verwunderlich wenn man weiß daß bei diesem Rennen Wildcards für die 24 Stunden von Le Mans vergeben werden. Mithin sind die ALMS und das PLM die einzige Gelegenheit sich am ACO vorbei für den Klassiker zu qualifizieren.
Audi R8 Wie baut sich das Feld auf? 10 LMP900, 11 LMP675, 10 GTS und 18 GT werden am Samstag Nachmittag Ortszeit auf die Strecke geschickt. Bei den LMP900 gehen zum vorerst letzten Mal beide Cadillac auf Trophäenjagd. Schade da beim letzten Rennen in Miami man mit einem 2 Platz wieder die Konkurrenzfähigkeit des LMP02 bewiesen hat. Bemerkenswert ist hier das Debüt des französischen Norma-Chassis mit Ford V8-Motor, welches bisher in der GrandAm regelmäßig angetreten ist.

In der kleinen Klasse Gibt es 3 bemerkenswerte Debüts. Das Archangel-Team hat seine beiden Lola B2/40K-Nissan verkauft und tritt nun mit den Ex- Dick Barbour Reynard 01Q mit 3,4l-Motoren in der kleinen Prototypenklasse an. Und John Nielsen debütiert endlich mit dem ersten echten Reynard LMP675, dem 02S-Zytek, der kurz vor dem Konkurs der britischen Rennwagenschmiede noch aufs Kiel gelegt wurde. Nielsen tritt mit Co Casper Elgard in Road Atlanta an.

In der GTS-Klasse sind es mit 4 Saleen, und je 2 Corvettes, Ferraris und Vipers die bekannten Teilnehmer. Dagegen findet sich in der GT-Klasse eine bunte Mischung der bisherigen Teilnehmer. 
Neben der üblichen Porsche-Meute treten wieder die beiden BMW des Allegra-Teams, der Risi-Ferrari 360 Modena (u.a. mit Ralf Kelleners am Steuer) und der Ferrari F550-GT des amerikanischen XL-Racing-Teams an. Die beiden britischen Teams von P.K.Sport und Cirtek bessern nach dem Saisonschluß der britischen GT-Meisterschaft ebenfalls ihr Preisgeldkonto auf.

Wie sieht es in den Meisterschaftsständen aus? Hier ist vor dem letzten Rennen noch längst nicht alles entschieden. Eine reelle Chance auf den Fahrertitel in der LMP900 haben wie man sich denken kann nur noch die Audi-Werkspiloten. Hier führt Tom Kristensen (202 Punkte) vor Rinaldo Capello (198), Frank Biela (188) und Emanuele Pirro (186). Audi-Pilot Johnny Herbert präsentiert sich mit 179 Punkten schon deutlich abgeschlagen. Bei den LMP675 kommt es zum Duell der beiden amerikanischen Piloten John Field (183) im MG-Lola und Ben Devlin im Reynard (172).

In der GTS-Klasse ist Corvette-Pilot John Fellows wohl mit 24 Punkten Vorsprung schon durch. Dagegen sind in der GT-Klasse die beiden Teamkollegen Lucas Luhr (215) und Sascha Maassen (214) nur mit 1 Punkt getrennt.

GT-Klasse

Allerdings werden auch wenn beide auf dem selben Auto sitzen 3 Punkte individuell vergeben (Pole, schnellste Rennrunde und meiste gefahrene Runden) so daß mit etwas Arithmetik beide die schon vor Beginn der Saison heftigst umstrittene Regelung umgehen könnten.

2.10.02 ALMS
Chamberlain Dome
36 Wagen - je 10 LMP900, GTS und GT, sowie 6 LMP675 - starten am kommenden Wochenende zum verspätet stattfindenden Stadt-GP in den Strassen von Miami. Dieser sollte ja ursprünglich als 2. Lauf schon im März stattfinden, jedoch verhinderte damals eine Allianz aus der NASCAR-Szene, die den in der Nähe von Miami gelegenen Homestead-Komplex besitzt, in letzter Minute gerichtlich eine Austragung zum vereinbarten Zeitpunkt. Diese Hürden scheinen nun ausgeräumt. Zudem tritt die ALMS in Miami erstmals zusammen mit der CART-Serie an.
Bei den LMP900 starten neben den üblichen Verdächtigen beide Cadillac (die als Hauptsponsor der Veranstaltung auftreten) auch wieder der Chamberlain-DOME von Milka Duno (Bild links von der IMSA-Website) und Christian Vann sowie ein Werks-R&S (nicht der Dyson) mit Marc Goossens und Tony Ave. Bei den GTS sind diesmal 4 Saleen gemeldet - neben dem 2. Wagen von Franz Konrad startet nun das britische Meisterteam von GNM in die ALMS. Und bei den GT sind wieder die beiden BMW M3 von Allegra Motorsports gemeldet.
Das Rennen am Wochenende wird wieder online übertragen. Den Link für die Streckensprecher und den Zeitenmonitor findet ihr auf der IMSA-Website.
18.9.02 ALMS
33 Wagen - 9 LMP900, 7 LMP675, 7 GTS und 10 GT- werden zum Beginn des letzten Saisondrittels der ALMS in Laguna Seca auf dem Monterey-Raceway erwartet. Tom Kristensen und Rinaldo Capello im gelb-silbernen Audi R8 (Foto: Audi-Sportpresse) liegen im Augenblick mit 165 bzw. 162 Punkten in der Fahrerwertung vorn, gefolgt von den Teamkollegen Biela und Pirro.
Die Besonderheiten in der Nennliste sind schnell aufgezählt bei den LMP900 soll erstmals ein Dome des Chamberlain-Teams in der ALMS debütieren. Allerdings ist hier bislang noch keine Fahrerbesatzung genannt. Bei den LMP675 tritt der Tegernseer Privatpilot Pierre Ehret auf einem Bucknum-Pilbeam an. Und in der GT-Klasse tritt auf dem Risi-Ferrari 360 Modena Ralf Kelleners mit Co Anthony Lazarro der Porsche Streitmacht entgegen.
Audis
Das Rennen am Wochenende wird wieder online im ALMS-Web übertragen. Den Link für die Streckensprecher und den Zeitenmonitor findet ihr auf der IMSA-Website.
16.8.02 ALMS
8 LMP900, 6 LMP675, 6 GTS und 7 GT, also 27 Wagen sind für die ALMS-Runde in Mosport gemeldet. Auch die beiden Werks-Cadillacs sind wieder dabei. Das Rennen am Wochenende wird wieder online übertragen. Den Link für die Streckensprecher und den Zeitenmonitor findet ihr auf der IMSA-Website.
18.7.02 ALMS
Washington DC
36 Wagen, 10 LMP900, 5 LMP675, 6 GTS und 14GT, werden am kommenden Wochenende das erste Stadtrennen der ALMS auf dem amerikanischen Kontinent bestreiten. Der Begriff Stadtrennen stimmt allerdings nicht ganz - Parkplatzrennen trifft die Situation schon eher. Auf einem nur 1,7 Meilen langen Kurs der auf dem Parkplatzgelände des JFK-Stadiums in Washington angelegt worden ist werden die Top-Prototypen um die Wette rennen. Bei dieser Länge könnte es durchaus vorkommen daß die Audis ähnlich wie in Le Mans 20 Runden Vorsprung am Ende zu Buche stehen haben.
Sportlich tut sich einiges in W.D.C.: BMW kehrt zurück - allerdings nicht die M3-GTR sondern einige ältere M3 mit Reihen-6-Zylinder, die von einem amerikanischen Team in die Schlacht geschickt werden. Ob man den Porsches allerdings damit Paroli bieten kann? 
In der Top-Klasse kehrt Cadillac (die auch die Veranstaltung sponsorn) mit seinen 2 Prototypen in die Meisterschaft zurück. Man hat just eine Erweiterung des Rennprogramms beschlossen um weitere Entwicklungsarbeit betreiben  und Stammfahrer J.J.Letho bei der Stange halten zu können.
Ob man allerdings schon um den Sieg mitfahren kann dürfte angesichts der Bombenform der Audis bezweifelt werden. Wenigstens fährt man gegen Panoz, R&S und dem amerikanischen Intersport-Lola-Team die inoffizielle amerikanische Prototypenmeisterschaft aus...
4.7.02 ALMS
31 Wagen starten am kommenden Wochenende in Road America zum ersten Auftritt der ALMS auf der Traditionsrennstrecke. Neben den schon in Mid Ohio angetretenen Teams will auch ein neues amerikanisches Team mit einem nach GT-Spezifikation konstruierten Ferrari F550 Maranello antreten. Ob man es damit bis auf die Rennstrecke schafft?
26.6.02 ALMS
31 Wagen (9 LMP900, 6 LMP675, 6 GTS und 10 GT) werden am kommenden Wochenende den 4. Saisonlauf der ALMS auf dem Mid-Ohio-Kurs bestreiten. Die aktuellen Siegerwagen von Audi sind nach dem Marathon an der Sarthe bis auf die kleinste Schraube auseinander genommen und wieder zusammengesetzt worden und werden versuchen die Vormachtstellung im Rennen um den Titel zu beweisen. Dabei gibt es allerdings werksinterne Konkurrenz. Zwar hat Johnny Herbert beim turbulenten Finish des letzten Laufs in Sears Point seinen R8 medienwirksam auf der Ziellinie in die Mauer gestopft, jedoch führt er trotz dieses Stunts die Fahrer-Wertung der LMP900-Klasse mit seinem Champion-Team an. Stefan Johansson - selbst 2-facher Le Mans Sieger- wird Herbert von nun an beim Kampf um den Titel adjustieren. Die Teams von Panoz, MDB, Dyson und Intersport treten weiterhin in der Klasse an, wobei aber nur die Panoz-Werksmannschaft wirklich Podiumschancen hat.
In der LMP675-Klasse muß das Team von Knight-Hawk den alten LolaB40/10 wieder entstauben nachdem man in Le Mans den MG in der Nacht abgefackelt hat. Die Konkurrenz von Intersport ist somit der einzige MG am Start, so daß hier die Favoritenrolle klar vergeben ist. 1 MG, 3 Lola und 2 Pilbeams lautet hier die Liste.
Franz Konrad gibt in der GTS-Klasse als einziges deutsches Team seinem weiterhin restriktierten Saleen die Sporen. Zwar gelten die Corvettes hier wieder als Favoriten, allerdings dürfte es wieder interessant sein dem Rafanelli-Ferrari zu folgen, der schon beim letzten Lauf gut auftrumpfen konnte.
In der GT-klasse werden die Porsche-Werkspiloten Luhr, Maassen, Bergmeister und Bernhard im Alex-Job-Team wieder ohne Konkurrenz sein. Schade daß hier wieder nur ein Porsche-Einheitsbrei antritt. 
Das Rennen wird wieder über Radio Le Mans live übertragen. Den Link dazu gibt's auf der IMSA-Website.
19.6.02 ELMS/ALMS
Die ALMS kommt zurück nach Europa. Am Rande der 24h von LM verlängerte Don Panoz seinen Vertrag mit dem ACO um weitere 5 Jahre bis 2008. Zusätzlich wurde vereinbart daß für 2003 ein und ab 2004 mindestens 2 Rennen in Europa auf prestigeträchtigen Kursen ausgetragen werden. Die Rennen sollen eine zusätzliche Bedeutung bekommen, indem bei ihnen ähnlich wie beim PLM Wildcards für den Marathon an der Sarthe vergeben werden.
Anders als noch zur Zeit der "alten" ELMS wird nicht die Organisation von Don Panoz sondern der ACO selbst die Organisation der Rennen übernehmen. Damit steht im Grunde genommen eine Konkurrenz des ACO mit der FIA ins Haus, die die Mangoletsi-FIA-SWM in die selbe Richtung entwickelt und als Sportwagen-Weltmeisterschaft mit längeren Rennen etablieren will.
ALMS Nürburgring 2000
Möglich, daß auch der Nürburgring als Veranstaltungsort in Frage kommt. Die Runde 2000 (Foto) war jedenfalls trotz widrigster Rahmenbedingungen ein guter Publikumserfolg - und Don Panoz´s seinerzeitiger Sieg als Teamchef dürfte ihm den Ring in guter Erinnerung behalten haben.
26.3.02
Panoze 20 Teams mit insgesamt 29 Wagen haben sich bis jetzt fest in die laufende ALMS-Saison eingeschrieben. Darunter befinden sich 8 LMP900, immerhin 6 LMP675, 7 GTS und 8 GT-Wagen. Die IMSA rechnet noch damit daß sich weitere Teams in den kommenden Wochen einschreiben werden, zudem regulär eingeschriebene Privat-Teams nun durch einen gut gefüllten Preisgeldtopf, dessen Inhalte unmittelbar nach den Rennen ausgeschüttet werden, in die Serie gelockt werden.

Die bislang eingeschriebenen Teams sind Audi Sport North America, Panoz Motor Sports, MBD-Sportscar (mit den Panoz LMP07), Champion Racing, Gunnar Racing, Team Bucknum (Lolas), KnightHawk, Kyser Racing, Intersport, Porschehaus,  Corvette Racing, American Viperacing, Konrad Motorsport, 

Park Place, Team Rafanelli, Alex Job Racing, Orbit, Racer's Group, Seikel Motorsport und J3 Racing.
19.3.02
3. im abschließenden Qualifying, zu Beginn des Rennens lange auf Platz 3-5 und die 5.schnellste Runde des Rennens hinter den Audis und den Cadillacs. Der MG-Lola des amerikanischen Knight-Hawk-Teams bewies, daß die LMP675 der 3.Generation nun endgültig zu den Sieges-Kandidaten in Le Mans gehören könnten. Könnten - denn ob es dieses Jahr einen professionell vorbereiteten Einsatz der MG´s an der Sarthe geben wird ist noch offen. MG hat sich mit Chassisfabrikant Lola überworfen und Hugh Chamberlain wird statt des Werkseinsatzes für die Briten einen Dome an den Start bringen. Ohne eine durch und durch professionelle Werksfahrerbesatzung, die konstant schnelle Zeiten fahren kann, sinkt allerdings die Chance das Tempo der mit Top-Fahrern ausgestatteten Werksteams mitgehen zu können.
Während das Knight-Hawk-Team zudem nach einer Kollision und 2 Getriebeschäden um den Lohn der Mühen gebracht wurde und in den Tiefen des Feldes versank, konnte der 2. MG des Intersport-Teams nach einer konstanten Fahrt am Ende des Rennens den 8.Gesamtrang verbuchen. Und dies obwohl die Fahrer die Rundenzeiten von Knight-Hawk-Top-Pilot Jonny Kane nicht annähernd erreichen konnten. 
Knight-Hawk MG-Lola
Seit letztem Wochenende ist bewiesen, daß ein professioneller LMP675-Einsatz selbst die Audis ärgern könnte. Dabei stellt der in den Lolas aktive MG-2l-Turbo sicher nicht das Ende der Fahnenstange dar. Gerüchte haben in der Vergangenheit schon Porsche mit dieser Klasse liiert. Die Schwaben wären sicher dazu in der Lage einen konkurrenzfähigen Wagen zu bauen - daß man ein geeignetes Werksfahrerkontingent besitzt bewies man jedenfalls in der GT-Klasse.
19.3.02
Eurosport bringt auch in diesem Jahr Zusammenfassungen der ALMS-Läufe. Diese werden allerdings nicht live ausgestrahlt werden, sondern eine Woche nach Renntermin zeitversetzt gesendet werden - dann allerdings zur Primetime am Sonntag abend 20Uhr in der "American Zone". Den Beginn macht man am kommenden Sonntag mit der Zusammenfassung des Sebring-Rennens. Also: Video-Recorder scharfschalten!
18.3.02 ALMS
Panoz
Die 50.te Ausgabe der 12h von Sebring hatte den Fans alles zu bieten: Sommerliche Temperaturen (>30°C) die sogar den Asphalt aufbrechen liessen, über 100.000 Fans, eines der größten Felder der letzten Jahre (59 Starter), Kämpfe in allen Klassen und teilweise Entscheidungen die erst in der letzten Rennstunde fielen. Daß der Audi von Biela/Pirro und Kristensen einen für die Joest-Truppe völlig unüblichen Lenkungsdefekt hinnehmen musste und eine halbe Stunde und 8 Plätze verlor, war zwar ärgerlich für die deutsch Truppe, hauchte dem Rennen aber zusätzliche Spannung ein. Den vakanten Podiumsplatz belegte schließlich der mit Panoz-Power befeuerte Matthews R&S-Elan, der u.a. vom britischen F3-Ass Guy Smith bewegt wurde.
Die Berichterstatter vor Ort hatten übrigens mit gravierenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Ein unangekündigter Stromausfall ließ einige Rechner ihre Lebensgeister aushauchen. Auch die Mannschaft von DailySportscar befand sich unter den Opfern dieses technischen Zwischenfalls.
Daher sind Bilder aus Sebring zur Zeit immer noch Mangelware. Den kompletten Rennbericht incl. aller Ergebnisse könnt ihr mittlerweile auf der Berichte-Seite von GT-Eins bekommen.
14.3.02
Cadillac LMP02
Avanciert der neue Cadillac (Foto: Tim Crete von der ALMS-Website) nun doch zum Audi-Schreck? Nach der 2. offiziellen Trainingssession liegen beide Caddys auf den Plätzen 3 und 4 hinter den Joest-Audis. Frank Biela hat mit dem führenden Audi mit einer 1:4.632 eine neue Rekord Pole-Zeit in den Asphalt gebrannt. Der Wagen von Rinaldo Capello und Kollegen folgt mit 0.7s Abstand. Nur 1.5s dahinter und damit noch unter der 1:50-Grenze belegt der Letho-Caddy Rang 3. Der 2.LMP02 liegt knapp dahinter immerhin eine halbe Sekunde vor dem Champion-Audi, der wiederum gerade einmal eine Zehntelsekunde vor dem nur auf Rang 6 geführten besten Panoz liegt. Und der Crew um Brabham/Magnussen hängt mit gerade einmal 0,2s Abstand mit dem Knight-Hawk-Lola schon der beste der LMP675 im Nacken. Der kleine Flitzer wird auf dem sensationellen 7.Gesamtrang geführt. Hat das Gefährt etwa Aussichten auf einen Gesamt-Podiumsrang?
In der GTS ist der Wettbewerb nach Aussagen von Fachleuten dadurch verzerrt worden daß die Saleens einseitig ein homologationsbedingtes Strafgewicht, sowie kleinere Restriktoren verschrieben bekommen haben. Franz Konrads Saleens müssen sich daher hinten anstellen. Die GTS-Liste beginnt ab Gesamtrang 19 mit den beiden Corvettes, die von der Carsport-Viper und dem Prodrive-Ferrari gefolgt werden. Sascha Maassens Alex-Job Porsche belegt die provisorische GT-Pole, nach wie vor vor den 996 von PK-Sport und Freisinger. Der JMB-Modena ist hier weiterhin 5. der Klasse. 
55 Wagen haben bislang Zeiten auf dem Monitor hinterlassen, dagegen sind schon 3 weitere Teams abgereist: die Brookspeed-Viper, ein Lola-Mazda, sowie der Norma sind raus aus dem Feld. Mit den Reserve-Startern werden trotzdem noch genügend Wagen übrig bleiben um die 60 Startplätze für den Samstag voll zu bekommen.
13.3.02
Audi R8 2002
Nach den ersten beiden inoffiziellen Trainingssessions in Sebring herrscht vorerst Mal das gewohnte Bild: an der Spitze der Zeitenlisten tummeln sich die 3 Audis - der Rest hält sich noch brav dahinter. Allerdings trügt das Bild ein wenig: der Panoz von David Brabham und Jan Magnussen war am vergangenen Dienstag ohne Transponder unterwegs. Insider wollen den Wagen von Hand mit der 2. oder 3. besten Zeit gestoppt haben, das würde der Jagd an der Spitze wenigstens etwas von der dringend benötigten Würze einhauchen. Beste Crew ist die Joest-Besatzung des links abgebildeten Audis von Pirro/Biela/Kristensen vor dem Schwesterauto von Capello/Pescatori/Herbert, während der Champion-Audi von Wallace/Lammers und Johansson auf Rang 3 geführt wird.
Nur eine halbe Sekunde dahinter wird der beste Cadillac von Letho/Bernard/Collard vor dem Doran-Dallara, seines Zeichens Daytona-Sieger, geführt. Dahinter folgt der Matthews-R&S von Smith/Matthews/Goossens vor dem 2.Panoz von Donohue/Auberleen und Herta, denen schon satte 5s auf die schnellste Zeit des Audis an der Spitze (1:49.5´´) fehlen.
Schnellster LMP675 ist der KnightHawk MG-Lola auf Rang 14, knapp vor dem ROC-Reynard-VW von Noel del Bello-Racing. Von den MG-Lolas sind übrigens 2 unterwegs: das Intersport-Team hat sich ebenfalls ein Kundenfahrzeug zugelegt und setzt dieses neben seinem LMP900-Lola-Judd ein. Schnellster GTS ist zur Zeit eine Corvette auf Gesamtrang 17 die von einer ganzen Meute Saleens und Vipern gejagt wird. Franz Konrads Saleens liegen auf den Klassenrängen 6&7. Dagegen kommt der Prodrive Ferrari in dieser Klasse erst mühsam in Fahrt.
Die GT-Pole belegt erwartungsgemäß der AJR-Porsche von Lucas Luhr und Sascha Maassen. 2. schnellste sind hier vorerst die britische PK-Sports-Mannschaft vor der Seikel-Crew. Der Spyker hat eine erste, allerdings noch nicht aussagefähige Rundenzeit in der Zeitenliste hinterlassen, ebenso wie der MSB-Ferrari Modena von Ralf Kelleners. Allerdings wird vorerst noch der JMB-Ferrari 360 als 6. der Klasse als bester Nicht-Porsche geführt.
12.3.02
Die 50.ten 12 Stunden von Sebring werden am kommenden Samstag um 16Uhr MEZ gestartet. 60 Wagen werden vermutlich am Start stehen. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die deutschsprachigen Teams.
In der LMP900-Klasse gelten die Joest-Audis, die unter der Nennung von Audi Sport North Amerika an den Start gehen als die großen Favoriten. Frank Biela, Tom Kristensen und Emanuele Pirro, sowie Rinaldo Capello, Christian Pescatori und Johnny Herbert im Schwesterfahrzeug werden sich, falls nichts beim Überrunden schiefgeht, wahrscheinlich auf dem Podium wiederfinden. Als Gegner gelten bei Joest übrigens nicht so sehr die Panoz-Wagen, sondern eher die neuen Cadillacs, die u.a. von J.J.Letho als Entwicklungsfahrer zur Zeit auf Zuverlässigkeit und Speed getrimmt werden. 
Panoz LMP1 & LMP07
Ferner noch in der großen Klasse unterwegs: der Schweizer Freddy Lienhardt mit dem Daytona-Siegerteam von Doran und dem Dallara-Judd.
In der LMP675-Klasse ist im amerikanischen Bucknum-Team der Deutsch-Amerikaner Pierre Ehret auf einem Pilbeam-Nissan gemeldet, sonst ist diese Klasse mit Ausnahme der Teams von Noel del Bello (ROC-Reynard) und Welter (WR) fest in amerikanischer Hand.
In der GTS-Klasse hat Franz Konrad nach der Absage des Brookspeed-Teams nun doch seine beiden Saleens untergebracht. Zusammen mit dem Schweizer Toni Seiler und Charley Slater fährt Konrad den ersten Wagen, auf dem 2. soll der bei Panoz wieder freigesetzte Terry Borcheler zusammen mit dem Briten Gary Pickering und einem weiteren amerikanischem Piloten antreten.
In der GT-Klasse startet das größte deutschsprachige Kontingent. Unter dem Banner von Alex Job Racing ist die gesamte Porsche-Werksfahrer-Kollektion am Start. Sascha Maassen, Lucas Luhr, Timo Bernhardt, Jörg Bergmeister und Marc Lieb starten hier. Ralf Kelleners wird zusammen mit Marino Franchitti, Bruder von Dario Franchitti, den britischen MSB-Ferrari an den Start bringen. Im Gegensatz zum ersten Test-Auftritt beim PLM sieht das Team Sebring als den ersten Renneinsatz an. Im Freisinger Motorsport Porsche ist ferner noch der Münchner Hans Fertl am Start.
Unter der Bezeichung Squadron Spyker absolviert das Team von Reiter Engineering das Debut des Spyker Double12, dessen Sebring-Fahrt allerdings eher als Test verbucht werden will. Und der Porsche des Seikel-Teams ist ebenfalls genannt, u.a. mit Luca Riccitelli als Fahrer.
11.3.02
Audis & Frank Biela
Beruflich fährt er den Audi R8 - nun versucht er sich privat als Autoverkäufer... - Scherz beiseite! Frank Biela (Foto: Audi Sportpresse) und sein Partner Emanuele Pirro werden am kommenden Wochenende als eindeutige Favoriten beim 12 Stunden-Rennen von Sebring starten. Die Freude über die aktuelle Version des erfolgreichsten LMP aller Zeiten wird dabei allerdings ein wenig von den neuesten Reglementsänderungen der IMSA getrübt.
In der vergangenen Saison gewann Pirro im Alleingang den Fahrertitel, da er mehr Pole-Positionen und schnellste Rennrunden als Biela verbuchte. Um den Teamgeist mehr in den Vordergrund zu rücken schob der italienische Champion uneigennützig eine Initiative inklusive Unterschriftenaktion an, die die Abschaffung der einseitigen Punktevergabe forderte. Obwohl sich fast das gesamte Feld seiner Meinung anschloß, führte die IMSA nun just weitere Sonderpunkte für das Qualifying, die zurückgelegte Renndistanz und weitere Faktoren ein, die einem Fahrer nun die Möglichkeit geben maximal 5 Punkte pro Veranstaltung mehr einzufahren als sein Teamkollege.
"In anderen Sportarten wie zum Beispiel Basketball werden herausragende Spieler auch ausgezeichnet wenn sie besonders viele Rebounds oder Körbe erzielen" wandte IMSA-Präsident Dennis Huth ein, wohlwissend daß diese Spieler allerdings nicht alleinig die Meisterschaft einstreichen, während der Rest des Teams leer ausgeht....
8.3.02
Den allgemeinen amerikanischen Trend zu mehr öffentlich bekundetem Patriotismus kann sich in diesem Jahr auch das Panoz-Team nicht verschließen, zudem man neuerdings 4 Amerikaner im Team hat. Dem ist nun auch mit einem neuen Design der Wagen Rechnung getragen worden. Das rote Einheitsdesign ist passé - die Wagen kommen für die Saison 2002 im "Spirit of America"-Stars & Stripes-Design daher. Damit will Panoz die Fans auf seine Seite ziehen. Zusätzlich ist die Wagenaerodynamik auch überarbeitet worden - den neuen Panoz ziert eine angedeutete Hochnase im Formeldesign.
Auf der Fahrerseite hat es eine Umbesetzung gegeben. Terry Borcheler hat das Team wieder verlassen, nachdem er sich mit der Cockpit-Position im Panoz nicht anfreunden konnte.
Panoz-Design 2002
Statt seiner sitzt jetzt David Donohue zusammen mit Brian Hertha im Wagen. Zusammen mit den beiden Testfahrern Gunnar Jeanette und Bill Auberleen (Ex-PTG-BMW) werden die beiden Nicht-Amerikaner Jan Magnussen und David Brabham wohl weiter die Speerspitze des Teams bilden.
5.3.02
Groß wurde in den vergangenen Wochen die Wiederbelebung des Miami-Downtown-Rennens im kommenden Monat angekündigt. Jedoch haben die ehrgeizigen Pläne von Don Panoz wieder einmal einen herben Dämpfer erfahren. Erst wurde das Miami-Rennen just auf den 5-6.Oktober verlegt und mit dem CART-Event an gleicher Stelle zusammengelegt, was zwar für die Zuschauer einen attraktiven Doppelevent geboten hätte, für die teilnehmenden Teams einen ziemlichen Terminstress bezüglich des Saisonendes bedeutet hätte. Allerdings wurde heute diese brandneue Meldung durch eine noch heißere quasi ad absurdum geführt.
Die bei Miami gelegene und dem konkurrierenden NASCAR-Imperium zugehörige Strecke von Homestead hatte sich bei der langfristigen Vergabe des Rennens an einen neuen Veranstalter übergangen gefühlt und ein gerichtliches Verfahren angestrengt. Anscheinend hat man im Verfahren beim Richter ein offenes Ohr gefunden, denn der erklärte den auf 15 Jahre ausgelegten Vertrag zwischen dem Veranstalter Raceworks und der Stadt Miami für Null und nichtig, was aufgrund der anstehenden Neuverhandlungen das Rennen vorerst so gut wie begräbt.
Panoz in Adelaide
Don Panoz scheint mit seinen Straßenrennen kein Glück zu haben. Mehrere Versuche sind in der Vergangenheit schon gescheitert. Die einzige erfolgreiche Ausnahme, der wiederbelebte Ex-F1-Adelaide GP, wurde aus politischen Gründen nur wenige Monate später dauerhaft zu Grabe getragen. Für dieses Jahr waren Stadtrennen in Miami, Washington DC und Trois Rivieres geplant. Mal sehen welches dieser Rennen überhaupt ausgetragen wird.
27.2.02 ALMS
Die IMSA hat unter den 66 eingegangenen Nennungen für die 12 Stunden von Sebring die 60 eingeladenen Teilnehmer ausgewählt. Und zu den vorerst wieder ausgeladenen Equipen gehören auch 2 deutsche Teams: Freisinger-Motorsport mit einem Porsche und der 2. Konrad-Saleen sind auf der aktualisierten Liste nicht mehr vertreten. Dies ist zumindest im Fall des Konrad-Teams (letztes Jahr Sieger bei den GTS) ziemlich fraglich. Allerdings fällt auf das unter den 6 ausgeladenen Teams 5 europäische sind. Dagegen befinden sich noch einige amerikanische Teams in der Liste, die bis dato noch nicht ihre Piloten aussortiert haben. 
Konrad-Saleen
Reissen hier bei der IMSA nun die selben Unsitten ein wie beim ACO?
26.2.02 ALMS
66 Wagen sind jetzt nach Schließung der offiziellen Nennliste, für den Saisonauftakt der ALMS, die 12 h von Sebring eingeschrieben. 19 LMP900, 10 LMP675, 13GTS und 24GT versprechen bei der 50.ten
Start 12h von Sebring 2001
Jubiläumsauflage des Klassikers ein gigantisches Feld und ein nicht minder gigantisches Rennen. Damit wird man trotz der ein oder anderen sicherlich noch fälligen Absage auf jeden Fall das Feld vom vergangenen Jahr (siehe links) schlagen können, als gerade einmal 39 Wagen (9/2/5/25) zum Rennen starteten.

Bei den LMP900 sind 5 Panoz, 3 Audis, 3 R&S, 2 Cadillacs, 2 Ascaris, 2 Lola und je ein Dallara (Daytona-Sieger Doran) und ein Norma genannt. Bei den LMP675, die zum ersten Mal seit Le Mans in richtiger Feld-Stärke daherkommen, starten 3 Lola, 2 Reynards, 2 Pilbeams und 2 WR-Prototypen. Die GTS-Klasse wird den Kampf von 5 Vipern, 4 Saleens, 2 Corvettes und 2 Ferraris erleben. 

Und in der GT-Klasse kann die obligatorische Übermacht von 20 Porsches sich mit 3 Ferrari Modena 360 und einem Spyker herumschlagen.
Mehr Details zu den deutschsprachigen Teams und Fahrern in den kommenden Tagen.
26.2.02 Le Mans/ALMS
Mittlerweile gibt es Neuigkeiten vom österreichischen Altschach-Team, das seine Pläne für den Lotus Elise GTP überarbeitet hat. Demnach ist Le Mans in diesem Jahr vorerst kein Thema mehr. Dagegen wird die ALMS nach wie vor fix angepeilt.
Altschach-Lotus
"Wir sind noch mitten in den Vorbereitungsarbeiten für die Saison und haben als Ziel die Erstteilnahme an der ALMS in Miami." teilte uns Klaus Altschach, Teamchef der Waidhofener Crew, mit. "Bis zu diesem Rennen sollte das Auto bereits einen guten Level haben und die Motoren auf einem guten Entwicklungsstand sein. Wir werden mit leicht veränderter Front und stärker abgeflachtem Heck sowie einigen Modifikationen unter der Haut debütieren. Auch sind derzeit noch Gespräche mit der ALMS im Gange unser Auto mit diesen 6l Motoren wie die Saleen etc. in die GTS-Klasse einzustufen, was durchaus Sinn macht und fair wäre.
Wir werden 2002 noch nicht in LM antreten und so dem Wunsch einiger Förderer und Gönner bzw. der Hauptsponsoren nachkommen. Wir sollen in der erforderlichen Ruhe und Professionalität die Autos vorbereiten, wollen schon ab Juli den Rest der ALMS fahren und Step by Step die Entwicklungen und Modifikationen einbringen. Auch wird in der Zwischenzeit bei einem sehr namhaften Motorenfirma gleichzeitig entwickelt und das Chassis in mehreren Punkten verbessert.
Wir sind zuversichtlich damit den richtigen Weg eingeschlagen zu haben für eine fundierte Basis und Zukunft und wollen unseren Fans schon bald ein wirklich konkurrenzfähiges und spektakuläres Auto bieten. Diese Vorgangsweise sichert uns zudem die für ein Motorsportteam lebensnotwendige Sponsorenunterstützung auf Basis von mehrjährigen Verträgen und nicht nur ein kurzes Gastspiel in der ALMS.
Zudem wird mit dieser Vorgangsweise Rücksicht auf unser ganzjähriges Engagement mit dem Honda NSX in der VLN und bei den 24h vom Nürburgring und vielleicht auch Spa sowie einem weiteren Langstreckenrennen am A1-Ring genommen. Diese Saison wird vermutlich auch die vorläufig letzte für den NSX sein, da unsere Priorität dann Lotus ist - d.h. dieser schöne und schnelle Honda mit Fahrgestellnummer 000001 ist dann auch zu verkaufen mit allem Zubehör."
13.2.02 ALMS
Bislang waren die Auftritte der skurrilen, kleinen Welter-Racing-Peugeot Sportprototypen nur auf Le Mans beschränkt. Dies wird sich im kommenden Jahr ändern. WR-Pilot Yojiro Terada, der im letzten Jahr die kleine französische Enthusiasten-Truppe aus Le Mans unterstützte, hat eines der Chassis gekauft und will dieses mit seinem Team Autoexe-Racing schon beim Serien-Debut in der LMP675-Klasse an den Start bringen. Als Fahrer ist neben Tereda auch Sebring-Veteran Jim Downing mit im Boot. Bemerkenswert ist auch der Motor: man hat einen Mazda-Wankel-Motor in das Chassis verfrachtet, mit dem erstmalig nun ein LMP675 angetrieben wird. In der LMP675-Klasse wird man sich mit den MG-Lola von Knight-Racing und diversen Lola-SR2 herumschlagen müssen. 
WR-Peugeot
10.2.02 ALMS
In der kommenden Saison wird die ALMS während der Rennen an den Strecken ein neues technisches System zum Einsatz bringen das eines der grundsätzlichen Probleme bei Langstreckenrennen für die Zuschauer lösen soll. Grundsätzlich verliert man schon nach wenigen Runden die Übersicht wer im Rennen vorne liegt, besonders wenn mehrere Klassen unterwegs sind. Nun werden vor der Hinterachse an jedem Wagen drei Lichter installiert werden. Je nachdem ob der betreffende Wagen 1. 2. oder 3. der Klasse ist werden nun 1, 2 oder 3.Lampen zum Leuchten gebracht. Zusätzlich werden die Klassen nach unterschiedlichen Farben der Lichter unterschieden werden können. So werden in Zukunft nicht nur die Insider an der Strecke wissen wer gerade in der entsprechenden Klasse vorne liegt und wer gerade um die Top-Positionen kämpft. Eine sinnvolle technische Neuerung ganz gemäß der ALMS-Motto "for the Fans"!
Außerdem hat nun das erste Team in der Meisterschaft den Einsatz eines privaten MG-Lolas bestätigt. Das Knight-Hawk-Team hat die Zusammenarbeit mit Roock-Racing aufgekündigt und ist vom SR2-Lola auf das LMP675-Chassis umgestiegen. Damit dürfte eines der Favoritenteams für die kommende Saison schon feststehen.
25.1.02 ALMS
Rafanelli Ferrari Maranello 550 Gabriele Rafanellis Ferraris sind zurück - allerdings nicht in der FIA-GT. Die 550 Maranellos die er im letzten Jahr bis etwa zur Saisonmitte in der FIA-Meisterschaft einsetzte werden in der kommenden Saison die GTS-Klasse in der ALMS bereichern. Damit steigt hier die Markenvielfalt deutlich: Viper gegen Corvette gegen Saleen gegen Ferrari lautet hier der Vierkampf - nur Porsche fehlt hier noch - aber der neue Carrera GTS lauert schon im Hintergrund für die Saison 2003.
Rafanelli könnte nicht das einzige Ferrari-Team bleiben. Prodrive hat zwar mit seiner deutlich radikaleren Interpretation der F550 einen potentiellen Leistungsvorteil, konnte diesen aber beim bisher einzigen Auftritt beim PLM noch nicht gewinnbringend ausnutzen. Zudem ist noch nicht ausgewürfelt ob die Briten die ganze Saison über an der ALMS teilnehmen.
Rafanelli kann dagegen für die kommende Saison auf die Unterstützung seines bisherigen amerikanischen Sponsors Olive Garden vertrauen, die ja schon 2000 den Lola-Judd des Teams sponsorten. Dieser garantiert den Einsatz in der ALMS, während Rafanelli im vergangenen Jahr trotz vorzeigbarer Erfolge keinen Sponsor für die FIA-GT finden und schließlich in der Mitte der Saison zusperren mußte. Die Stammpiloten Mimmo Schiattarella und Emanuele Naspetti sind auf einem der maximal 2 550 des Teams genannt. Daß diese zumindest mit den Vipern mithalten können hat man bei den 24h von Spa 2001 schon bewiesen. Der Verlust von BMW dürfte mit dem Einstieg von Ferrari somit fast getilgt sein.
Bezüglich BMW haben sich Don Panoz und die IMSA allerdings noch nicht ganz abgefunden. In einer offiziellen Erklärung lobte man das beispielhafte Engagement der Bayern und unterstrich die Hoffnung daß die weiß-blauen 2003 wieder zurückkommen könnten. Panoz und die IMSA hatten bis zuletzt an einem Kompromißvorschlag bezüglich des Handicaps für BMW gearbeitet, den der ACO aber schließlich nicht akzeptierte.
22.1.02 ALMS
BMW M3 GTR
Aus für den BMW-M3 GTR! Nun ist es offiziell. BMW wird nicht in der kommenden ALMS-Saison teilnehmen. Auch das PTG-Team lässt seine Boliden in der Garage stehen. Statt dessen steigt Schnitzer mit dem BMW E46 in die Tourenwagen-EM (die im Rahmen der Eurosport- Superracing- Weekends läuft) ein. Jörg Müller, Dirk Müller und Frederik Ekblom werden sich dort von den 400PS des GTR auf 280PS der DTC-Konfiguration umstellen müssen. Am meisten kann einem Jörg Müller leid tun, der vor einem Jahr noch im BMW-LMP-Prototypen unterwegs war. Seinen Teamkollegen J.J.Letho ist er jedenfalls schon los. Dieser hat bei Cadillac angedockt und will im neuen LMP02 den Audis einheizen.
BMW wurde zum Verhängnis, daß man als Großserienhersteller einen GT-Prototypen in Kleinserie auflegen wollte. Nun müssten, um den Vertrieb auf 2 Kontinenten zu gewährleisten, wie vom ACO zwecks Handicapgewichtabbau gefordert, sämtliche BMW-Werkstätten auf den Service des GTR geschult werden. Bei einer Auflage von 30 Wagen pro Jahr ein nicht zu unterschätzender Aufwand.
Böse Zungen ätzen, daß der Sieg von Porsche am grünen Tisch im kommenden Jahr negativ auf diese zurückfallen würde. Alex Job Racing, bisher inoffizielles Werksteam von Porsche in der ALMS, befürchtet daß Porsche die Unterstützung für sie zurückfährt, da der GT-Titel ja so oder so auf ein Porsche-Team fallen würde. Und dies würde ausgerechnet den wenigen GT-Konkurrenten in die Hände spielen. Der Ferrari 360 Modena des MSB-Teams (Fahrer u.A. ein gewisser Ralf Kelleners) hat jedenfalls nicht die Mankos die einen BMW zum Zusatzgewicht verdonnern. Daß der 360 zu einem ernstzunehmenden Endurance-Wagen gemacht werden kann hat schon das JMB-Team in der FIA-GT-Meisterschaft bewiesen. Und Spyker macht BMW vor, daß man sich der Zusatzgewichte nicht schämen braucht. Trotz gleichen Voraussetzungen (noch keine Strassenversion im Handel, nur auf einem Kontinent erhältlich, keine 1000 identischen Motorblöcke, mehr Renn- als Strassenwagen) packt man einfach die Kilos rein, (Hans Reiter rechnet mit etwa 60 Kilo Ballast) schraubt sich die Kiste halt ein wenig schneller und sieht ansonsten zu daß man die Zulassungskriterien mit der Zeit erfüllt.
16.1.02 ALMS/Le Mans
Cadillac LMP 02
Dies sind die ersten offiziellen Aufnahmen des neuen Audi-Herausforderers von Cadillac. Der in Zusammenarbeit der Cadillac-Ingenieure mit einem britischen Konstruktionsbüro unter der Leitung des erfahrenen Konstrukteurs Nigel Stroud entstandene Northstar LMP 02 wird bei der ersten ALMS-Runde in Sebring debütieren und soll die unscheinbaren Auftritte des Vorgängermodells, das noch aus der R&S-Schmiede stammte, vergessen machen. Angetrieben wird der LMP900-Wagen nach wie vor vom 4l-Biturbo-Northstar-V8, der seine hinreichende Zuverlässigkeit bisher bei den Auftritten in Le Mans und in der ALMS bewiesen hat. Als Werksfahrer sind wiederum Wayne Taylor, Max Angelelli, Eric Bernard und Emanuel Collard benannt worden, die wohl auch die vereinzelten Einsätze in der ALMS bestreiten werden. 
Für die Einsätze in Le Mans werden dagegen noch dritte Fahrer gesucht. Einen ausführlichen Bericht über die Vorstellung des Wagens angesichts der Testtage in Sebring könnt ihr auf der Seite von Tim Crete finden. 
16.1.02 ALMS
Aus für den BMW M3 GTR. Nach dem Rückzug von Schnitzer mehren sich die Zeichen daß nun auch  das PTG-Team in der kommenden Saison nicht mit den bayrischen GT in der ALMS antreten wird. Dies hat Tom Millner, Teamchef der Truppe, in der letztes Jahr auch Striezel Stuck ins Lenkrad griff, nun durchblicken lassen. Allerdings hat er angedeutet daß sich dies für 2003 wieder ändern könnte. 
Damit dürfte der Markentitel in der GT-Klasse im nächsten Jahr erneut an Porsche fallen. Es sei denn die britische MSB-Truppe schlägt mit ihrem selbst aufgebauten Ferrari 360 Modena granatenmäßig ein. Damit man auf der Fahrerseite keine Schwachstellen zeigt, haben die Briten sich bereits für Sebring des Supports von Ralf Kellners am Lenkrad versichert. 
15.1.02 ALMS
Panoz-Team
Dies ist das neue Panoz-Fahrerlineup für 2002. Neben den mittlerweile inventarisierten Piloten David Brabham und Jan Magnussen (von rechts nach links) werden die beiden Amerikaner Bryan Herta und Teddy Borcheller  für das Team von Don Panoz im 2. Wagen ins Lenkrad greifen. Dabei sorgt die Verpflichtung des Ex-Champcar Piloten Bryan Herta für reichlich Publicity. Panoz hofft mit einem rein amerikanisch besetzten Wagen seine Serie in den Staaten noch populärer zu machen.
Für Bryan Herta ist der Wechsel zu Panoz eine einmalige Chance am 24h-Rennen von Le Mans teilzunehmen: " Zweifelsohne ist dies eines der größten Rennen in der Welt, an dem jeder Fahrer einmal teilnehmen möchte. Und in der ALMS werde ich eine Reihe der mir schon bekannten Kurse wie Laguna Seca, Elkhart Lake und Mid-Ohio, die ich noch aus Champcar-Tagen kenne, wiedersehen."
Teddy Borcheler (links) war im vergangenen Jahr im Saleen von Franz Konrad in der ALMS unterwegs und holte im deutschen Team den Fahrertitel in der GTS-Klasse. Mit der Verpflichtung der beiden neuen Piloten ist allerdings wohl offensichtlich der bisherige deutsche Werksfahrer Klaus Graf aussen vor.
10.1.02 ALMS
Hat das nebenstehend abgebildete Traumpaar noch Bestand? Hans-Joachim Stuck und Boris Said III (Foto: Stucks Website) waren in der vergangenen Saison nicht nur im BMW M3 GTR, sondern auch neben der Strecke ein Herz und eine Seele. Doch laut einem Gerücht auf Dailysportcarsoll das PTG-Team in der kommenden Saison auf Stucks Dienste verzichten. Stattdessen soll man sich wohl aus Sponsor-strategischen Überlegungen ein All-American Fahrerteam verpflichtet haben. Neben Boris und Bill Auberleen sind demnach die aus der Formel Ford stammenden Nachwuchspiloten Danika Patrik und Patrik Long verpflichtet worden.
Da eine offizielle Bestätigung dieser Meldung noch aussteht, darf nun über den Verbleib Stucks spekuliert werden: 24h Spa und -Nordschleife im Schnitzer-BMW? DTM? Tourenwagen-EM? Alles wäre möglich, wobei die erste Option wegen Striezels Endurance-Erfahrung die logischste wäre.
Boris Said und Hans Stuck
Dagegen hat das Alex-Job-Team (letzte Saison das Semi-Werks-Team von Porsche in der ALMS) nun eine rein deutsche Besatzung bekommen. Neben Lucas Luhr und Sascha Maassen sollen Timo Bernhard und Jörg Bergmeister für das AJR-Team ins Lenkrad greifen.

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