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20. Petit Le Mans - Finale der Weather Tech USCC-Serie (7.10.2017)
von Stefan Volk & Harald Gallinnis
  Fotos: IMSA, Porsche, Corvette, Lexus, BMW, Audi, ESM, Action Express, Mark Windecker (Sportscar unleashed)

präsentiert von


Das Rennen

Start

Kurz vor dem Restart kommt es beim "wave-by" beinahe noch zum Crash als Cressoni an dem Prototypenfeld vorbei will. Da Cressoni nach seinem Crash in der Gelbphase bei noch geschlossener Box hinein kam, muss dieser nun zu einer 10-Sekunden Strafe an die Box.

An der Spitze gibt es aktuell mit den beiden Nissan DPi eine Doppelführung. Pipo Derani (#22 Tequila Patron ESM) führt dabei vor Brendon Hartley (#2 Tequila Patron ESM) sowie den beiden anderen Ligier's von Renger van der Zande (#90 VisitFlorida) und Olivier Pla (#52 PR1/Mathiasen).

Nach einer Stunde kommt es zum Führungswechsel als Derani (#22) an die Box geht und sein Teamkollegen Brendon Hartley (#2) die Spitze übernimmt bevor dann auch er eine Runde später an die Box kommt. Bei dem Stopp kommt es dann auch schon zum ersten Fahrerwechsel bei den Nissan-Team.

Corvette

Kurz danach fliegt auch Kenny Habul (#75 SunEnergy1 Mercedes) an der selben Stelle ohne Fremdeinwirkung von der Strecke und nimmt eine Werbetafel mit, die nach einigen Kurven auf der Strecke liegen bleibt und bei verbleibenden 8 Stunden und 45 Minuten die nächste Gelbphase einläutet.

Beim Stopp des #912 Porsche kommt es plötzlich zu einem Feuer. Auch einer der Crewmitglieder steht in Flammen. Scheinbar hat das Ventil beim Abziehen des Tankschlauches geklemmt, sodass es zu einer Selbstentzündung kam. Dank der Crew und der Streckenposten kann das Feuer sofort wieder gelöscht werden. Zur Sicherheit sprang auch Gianmaria Bruni aus dem Auto. Nach einem kurzen Check gibt die Crew den Wagen wieder frei und Bruni nimmt das Rennen wieder auf.

Nach etwas mehr als 1 1/2 Stunden kommt es dann schon wieder zu einer Gelbphase als plötzlich Jose Gutierrez mit seinem #52 PR1/Mathiasen Ligier mit der Nase nach oben Richtung Himmel Ausgangs von Turn 5 im Reifenstapel steckt. Mit Hilfe der Streckensicherung kann Gutierrez dann selbst aus dem Wrack entsteigen. Doch die Bergung und die Reparatur des Reifenstapel dürfte etwas länger dauern.

WTR-Cadillac

Wie schon im Warm-Up ist auch beim Start des Rennens die Strecke extrem Nass. Mit jede Menge Gischt startet das Rennen dennoch pünktlich. Doch bereits nach wenigen Runden trocknet sich die Strecke so schnell ab, dass das Feld nach gerade einmal 10 Minuten zum Reifenwechsel unter grüner Flagge an die Box kommt.

Nach etwas mehr als 15 Minuten kommt es dann zur ersten Gelbphase. Gerade als Helio Castroneves (#6 Penske Oreca) in der Anfahrt zu Turn 10a an Matteo Cressoni (#63 Scuderia Corsa Ferrari) vorbei will verliert der Ferrari-Pilot mit zwei Reifen auf dem Gras das Heck und rauscht Castroneves seitlich ins Heck.

Beide fliegen von der Strecke ab und landen im Kies, wo sie herausgezogen werden müssen. Mit defektem Bodywork kommen die beiden Cressoni direkt an die Box.

Während der Penske-Pilot mit seinem defekten Diffusor noch einmal eine Runden dreht und kommt bei nun geöffneter Boxengasse für eine neue Heckpartie zu seiner Crew. Das Teil will aber nicht sofort passen und so verliert das Team weiter Zeit und geht als Klassenletzter auf die Strecke zurück.

Karte

In den anderen Klassen haben James French (PC #38 Performance Tech), Antonio Garcia (GTLM #3 Corvette) und Andy Lally (GTD #93 M. Shank Acura) die Nase vorne.

Die drei Meisterschafts-führenden Cadillac's sind aktuell auf Platz 4 mit Eric Curran (#31 Whelen Engineering), Platz 5 mit Ricky Taylor (#10 Wayne Taylor) und Platz 7 mit Christian Fittipaldi (#5 Mustang Sampling) unterwegs.

Schon seit etlichen Runden duellieren sich kurz hinter dem #96 Turner BMW von Jesse Krohn die beiden Audi-Piloten Sheldon van der Linde (#29 Land) und Andrew Davis (#57 Stevenson).

Im Zweikampf mit Jeroen Mul (#16 Change Lamborghini) muss Oz Negri (#86 M. Shank Acura) in Turn 1 über die kurvenäußere Wiese - behält den Wagen aber in Fahrtrichtung und kann das Rennen fortsetzen.

Porsche-Feuer

9 Minuten vor der 2-Stunden-Marke kommt es dann zum Restart. Noch immer ist der Unfallhergang von Gutierrez unklar. In den "Esses" kommt es dann zum Kontakt zwischen Richard Westbrook (#67 Ford) und Tommy Milner (#4 Corvette). Milner muss dabei über die Wiese und dreht sich auf die Strecke zurück wo er noch beinahe von einem der beiden Acura's erwischt wird.

Nur durch den Boxenstopp des Führungs-Duo's mit Bruno Senna (#22) und Ryan Dalziel (#2) geht nach einem Viertel des Rennens Ryan Hunter-Reay (#10 Wayne Taylor Cadillac) an die Spitze des Feldes. Als dann auch Hunter-Reay seinen Stopp absolviert liegen die beiden Nissan DPi's wieder vorne. Platz drei hält aktuell Michael Conway (#31 Whelen Engineering Cadillac) vor Stephen Simpson (#85 JDC-Miller Oreca) und Marc Goossens (#90) inne.

Leader in der PC ist weiterhin mit Patricio O'Ward der #38 Performance Tech Oreca, während in der GTLM Bill Auberlen (#25 BMW) und in der GTD Connor de Phillippi (#29 Land Audi) das Feld anführen.

Pünktlich zur 2 1/2-h-Marke rollt plötzlich der #10 Wayne Taylor Cadillac ausgangs Turn 10b aus und rollt den Berg hinunter an die Box. Unter dem Auto tropft es im Motorbereich. Ganz unerwartet sank der Öldruck bis auf Null. Es sieht nach dem ersten Motorplatzer eines Cadillac-Triebwerkes aus und dürfte das Aus für das Team bedeuten.

Sieger

Bei einer Überrundung muss dann eine Runde nach dem Restart Christopher Mies (#29 Land Audi) Ausgangs Turn 1 durch die Wiese und kehrt am Kurvenausgang wieder auf die Strecke zurück. Auch Lawson Aschenbach (#57 Stevenson Audi) muss nach einem Kontakt mit Jörg Bergmeister (#73 Park Place Porsche) kurz danach durch die selbe Wiese. Bei dem Kontakt bricht die hintere Aufhängung am den Audi und Aschenbach muss den Wagen bei dem letzten Rennen des Teams um die gesamte Strecke schleppen.

Auch Oliver Gavin (#4 Corvette) dreht sich in Turn 4 auf der Strecke und entkommt einem Crash mit einem Kontrahenten nur knapp.

An der Spitze kommt es unterdessen zu einem packenden Zweikampf zwischen Stephen Simpson (#85) und Bruno Senna (#22). Immer wieder kann sich Senna neben Simpson zeigen, doch der macht sich breit und hält Senna hinter sich.

Bei der Anfahrt zu Turn 10a ist er dann aber etwas unachtsam und verliert etwas an Speed. Dies gibt Senna die Chance Ausgangs Turn 10b sich neben ihn zu setzen und übernimmt wieder die Führung. Nach Senna gerät Simpson nun durch die beiden Action Express Cadillac's unter Druck.

#912

Bei Wayne Taylor Racing scheint man das Rennen auch noch nicht ganz aufgegeben zu haben und arbeitet an ihrem Fahrzeug. Da bislang nur Ricky Taylor und Ryan Hunter-Reay am Steuer saßen fehlt Jordan Taylor die notwendige Drivetime. Auch am #52 PR1/Mathiasen Ligier sieht man wieder Leute am Arbeiten, während WeatherTech Racing ihren #50 Porsche mit einem Getriebeschaden aufgegeben hat.

Sieger GTLM

 Kurz danach kommt es wieder zu einer Gelbphase nachdem sich Austin Cindric (#15 3GT Lexus) in der letzten Kurve bei der Überrundung durch den #6 Penske Oreca den Rasen vor Start/Ziel mäht und dabei eine weitere Werbetafel auf die Strecke befördert.

In der Gelbphase geht dann Bruno Senna (#22) nach seinem Stopp etwas zu heftig aufs Gaspedal und dreht sich beinahe in der Box und muss durch eine der Nachbarboxen. Beim letzten "wave-by" verpasste Newcomer Penske Racing die Chance sich zurückzurunden. Doch dieses mal was man es besser. In der Anfahrt zur Box fliegt Juan-Pablo Montoya von der Strecke und muss über die Wiese. dabei würgt er den Wagen ab und rollt antriebslos aus.

Gerade noch rechtzeitig bekommt Montoya den Wagen wieder ins laufen - geht dann aber sofort wieder auf die Strecke und kommt eine Runde danach zum Stopp hinein um weiterhin in der Führungsrunde bleiben zu können.

Beim Restart 10 Minuten vor der 3-Stunden-Marke führt nun Stephen Simpson (#85) das Feld vor Bruno Senna (#22) und Michael Conway (#31) an.

Park Place

Simpson scheint langsam Probleme zu bekommen mit den Hinterreifen. Immer wieder kann Michael Conway (#31) aufschließen während sich Gustavo Menezes (#13 Rebellion Oreca) mit Joao Barbosa (#5) auf Start/Ziel anlegt und leicht über die Wiese muss. Zu einem Platzwechsel kommt es dann aber nicht.

Nachdem Scott Sharp (#2) während der letzten Gelbphase etwas zurückgefallen ist findet der Nissan DPi-Pilot wieder Anschluss nach vorne und hängt Marc Goossens (#90) am Heck, der mittlerweile an Gustavo Menezes aufgeschlossen hat.Nach 3 1/2 Stunden kommt es zur fünften Gelbphase da an einigen Stellen Debris auf der Strecke liegt. Die Führenden in den einzelnen Klassen sind aktuell vor dem Restart Michael Conway (P #31 Whelen Engineering Cadillac), Patricio O'Ward (PC #38 Performance Tech), Jan Magnussen (GTLM #3 Corvette) und Bryan Sellers (#48 Paul Miller Lamborghini).

Beim Restart hat Michael Conway (#31) Probleme. Irgend ein Teil hat sich in der Front verkeilt und hindert ihn die Speed der anderen mit zu gehen. Dadurch hat Johannes van Overbeek (#22) es extrem leicht an seinem Kontrahenten vorbei zu gehen und übernimmt wieder die Führung. Juan-Pablo Montoya (#6) hat sich mittlerweile wieder bis auf 7,2 Sekunden auf den Führenden heran robben können und somit wieder beste Chancen auf den Sieg.

Weather Tech porsche

Bei der Anfahrt zu Turn 10a verpasst Chris MIller (#85) im Zweikampf mit Scott Sharp (#2) den Bremspunkt und fährt seinem Kontrahenten ins Heck und beide landen im Kiesbett. Während Miller ohne fremde Hilfe sich befreien kann benötigt Sharp fremde Hilfe und so kommt es zur 4-Stunden-Marke zu einer weiteren Gelbphase.

Beim Restart behält van Overbeek (#22) die Nase seines Nissan DPi weiterhin an der Spitze. Doch nur eine Sekunde dahinter folgt ihm Filipe Albuquerque (#5) sowie Juan-Pablo Montoya (#6) der sich kurz zuvor an Marc Goossens (#90) in Turn 10a vorbei "geboxt" hatte und dadurch hinter Gustavo Menezes (#13) zurückgefallen ist.

Im Verkehr staut sich das Führungsfeld so weit zusammen, dass die Top-6 dicht zusammen liegen. Menezes (#13) übernimmt hinter dem davon geeilten van Overbeek (#22) den zweiten Platz vor Albuquerque (#5), Montoya (#6), Conway (#31) und Goossens (#90).

BAR-Winner

Beim Restart führen die beiden Action Express Cadillac von Dane Cameron (#31) und Filipe Albuquerque (#5) weiter an. Dahinter folgen noch in Schlagdistanz Johannes van Overbeek (#22), Jonathan Bomarito (#90) und Nick Heidfeld (#13).

In der GTLM kommt es zu einem Vierkampf zwischen Giancarlo Fisichella (#62 Risi Ferari), Dirk Werner (#911 Porsche), Kuno Wittmer (#25 BMW) und Marcel Fässler (#4 Corvette). Alle drei liegen innerhalb von 2 Sekunden. Auch der #912 Porsche mit Earl Bamber am Steuer konnte mittlerweile nach seinem Feuerunfall an der Box an das Quartett aufschließen.

Fisichella hat sich einige Runden später gut 2 1/2 Sekunden vom Pulk absetzen können bei dem mittlerweile auch Jan Magnussen (#3 Corvette) den Anschluss gefunden hat.

Ausgerechnet der Gesamtführende Dane Cameron (#31) und sein Teamkollege Filipe Albuquerque (#5) stoßen nun auf die Fünfer-Gruppe. Doch alles läuft perfekt und beide kommen schnell an dem Pulk vorbei.

Menezes hat aktuell einen Lauf und kann schnell auf van Overbeek aufschließen. Kurz darauf führt er bereits mit einem Vorsprung von 2,5 Sekunden. "Side-by-Side" kämpfen knapp dahinter Montoya und Albuquerque um Platz drei.

Zuerst sieht alles danach aus, dass Montoya den Zweikampf gewinnen könnte, doch bei der Hatz hat er wohl die Reifen überhitzt und fällt wieder einige Wagenlängen zurück.

Nur noch knapp 5 1/2 Stunden zu fahren rollt dann Christina Nielsen (#63 Scuderia Corsa Ferrari) auf der Geraden nach Turn 8 aus und sorgt für die siebte Unterbrechung. Mit etwas fremder Hilfe kommt dann der Wagen aber wieder langsam in Fahrt - wird dann aber direkt in Richtung Paddock verbracht.

GTD-Sieger
Esses
Core-Porsche

Bei den GTLM liegen mit Ausnahme des 8 Runden zurück gefallenen BMW #24 von Martin Tomczyk noch alle Wagen in der Führungsrunde.

In den Esses rutscht Madison Snow mit dem #48 Paul Miller Racing  Lamborghini Huracan nach einem Kontakt mit dem Land Audi mit gebrochener Aufhängung in die Wiese. Snow kann zwar den Anschlag an die Mauer vermeiden, muss mit dem zuvor drittplazierten Lamborghini jedoch mit gebrochener Aufhängung an die Box zurück humpeln. Damit liegen nur noch 8 GTD in der Führungsrunde. Die Spitzengruppe umfasst hier 4 ½ Stunden vor dem Rennende den #28 Porsche, den Land-Audi, den #15 Lexus, den #73 Park Place Porsche, den #54 Core Porsche, den #93 Acura den #15 Lexus und den #23 Audi .

Nach einem Dreher des #57 Stevenson Audis in Turn 1  - die Spitze hat 222 Runden absolviert - wird die neunte Gelbphase geschaltet. Pilot Andrew Davis kann den Wagen wieder in Gang bringen .Nach 5 Minuten schaltet die Rennleitung das Rennen wieder frei.

Porsches

Genau zur 6h-Marke erfolgt der Restart. Bendon Hartley  im #2 ESM-Nissan führt vor dem JDC-Miller Oreca von Misha Goikhberg und dem #31 Action Express Cadillac von Eric Curran.

In Runde 242 rumpelt Senna  im Nissan  mit dem JDC Miller Oreca in der Schikane aneinander, was in einem Dreher des gelben Orecas mündet. Im GTD-Kampfpaket dahinter wird nicht jeder des quer in der Schikane stehenden Hindernisses  gewahr – der Stevenson-Audi kracht in das Heck des Orecas. Beide kommen in die mittlerweile geschlossene Box, denn die Rennleitung hat sofort Gelbphase #11 ausgerufen.

Restart in Runde 246:  Dabei überrumpelt Bruno Senna Eric Curran  und übernimmt Platz 2. Die ESM-Nissan verzeichnen eine Doppelführung.

3 ½ Stunden vor dem Rennende rappelt es zwischen dem #911 Porsche von Patrick Pilet und dem 7 Runden zurück liegenden BMW von Martin Tomczyk, der sich einen unnötigen Zweikampf mit Kontakt gegen den Porsche liefert.

Ford 66

Zur 5h-Marke führt an der Spitze der #31 Action Express-Cadillac von Dane Cameron 3s vor dem #5 Action Express Cadillac von Felipe Alburquerque. Johannes van Overbeek im #22 Nissan kann in der Folge in Runde 204 vom Stopp beider Cadillacs unter grün profitieren und die Führung übernehmen.

Just als van Overbeek  in die Box kommt und der JDC-Miller Oreca an der Schikane kurz in den Kies rutscht, rumpeln der nun führende Rebellion-Oreca von Nick Heidfeld und der in der PC-Klasse führende LMPC #38  von Kyle Masson hinter Turn 1 zusammen. Der Rebellion biegt in die Mauer ab und beschädigt sich das vordere rechte Rad massiv. Die achte  Gelbphase wird  4:48h vor dem Rennende geschaltet.

Der Penske-Oreca führt nun zum ersten Mal das Rennen vor dem JDC-Miller Oreca und dem #31 Cadillac  an.  Beide Oreca kommen unter gelb an die Box.  In der GTLM führt der Risi-Ferrari vor dem #911 Porsche und dem #25 BMW. Die PC-Führung erbt der #26 Oreca von Tomy Drisssi weil am #20 Wagen die Motorabdeckung in der Box ab geht. In de GTD führt nach dem Boxenstopp unter gelb der #15 Lexus vor dem #29 Land Audi und dem #48
Lamborghini.Restart in Runde 211 nach 14 Minuten unter dem Safetycar. Beide Cadillac führen vor dem #22 Nissan. Mit dem #90 Visit Florida-Ligier, dem Penske-Oreca,  dem zweiten Nissan und dem JDC-Miller Oreca liegen derzeit 7 Prototypen  in der Führungsrunde.

JDC Miller-oreca


Der verunglückte #38 LMPC geht wieder ins Rennen  In der GTLM geht der #25 BMW in der Schikane am Risi Ferrari vorbei der auf den #15 Lexus aufgelaufen ist. Der BMW rauscht dabei dem Lexus ins Heck und der Ferrari kann wieder vorbei ziehen.  Der Lexus kommt mit einem Heckschaden in die Box.

Dann fliegt in der 228´ten Runde der Acura NSX von Mark Wilkins in den Esses ab nachdem ein Überholmanöver gegen den Core-Porsche #54 nach einem Kontakt in den Reifenstapeln  endete. Die Front des in der Klasse sechstplazierten Wagens ist zerstört. 250 Minuten vor dem Rennende läuft die mittlerweile zehnte Gelbphase.

Nissans


Beide Wagen können ohne Beschädigungen weiter fahren.  Tomczyk bekommt dafür eine 60s Stop&Go verhangen

200 Minuten vor dem Rennende kommen die führenden Prototypen unter grün zum regulären Stop in die Box.

10 Minuten später hat sich Marcel Fässler auf der #4 Corvette bei einem Ausritt in den Esses eine riesige Werbebannertafel am Heckflügel eingefangen. Ein Zusatzstop wird fällig, bei dem man an Oliver Gavin übergibt. Die Porsche Mannschaft spekuliert auf eine Gelbphase und holt parallel die #911 rein, verpokert sich aber weil die Rennleitung das Rennen unter grün weiterlaufen lässt.

3 Stunden vor dem Rennende laufen in den GT-Klassen die Boxenstopps unter grün.  Ryan Dalziel im #2 Nissan an der Spitze befindet sich in der 276´ten Runde

Kurz nach den Stopp's entbrennt ein packender Dreikampf um die Spitze in der GTLM. Joey Hand (#66 Ford), Bill Auberlen (#25 BMW) und Antoni Garcia (#3 Corvette) ziehen 'Nose-to-Tail' um den Kurs. Nachdem Hand zunächst sich etwas absetzen konnte kommt wenig später durch einige Überrundungen wieder Musik in den Kampf hinein. Durch die Überrundung durch die Prototypen nutzt Auberlen seine Chance über schnappt sich die Führung in der Klasse.

Rund um die Strecke und an den Fahrzeugen werden mittlerweile die Lampen angeschaltet auch wenn diese bei den aktuellen Bedingungen noch nicht notwendig sind.

Mit einer Restfahrzeit eines üblichen IWSC-Rennens (160 min.) geht nun der Spitzenreiter Ryan Dalziel (#2 Tequila Patron ESM Nissan) an die Box. Auf der Strecke übernimmt sein Teamkollege Bruno Senna (#22) währenddessen die Führung.

Kaum in Führung geht es dann aber auch für ihn zum Stopp hinein. Aufgrund des riesigen Abstands zur Konkurrenz wechseln die beiden Nissan's wieder die Plätze.

Bei dem extrem bewölkten Himmel bekommt man nicht wirklich mit, dass die Sonne langsam hinterm Horizont verschwindet. Townsend Bell (#23 Alex Job Audi) zeigt auf Start/Ziel seine Fahrkünste als ihm Ausgangs Turn 12 das Heck ausbricht und einen 360 hinlegt.

Mit einem Plattfuss hinten links kämpft sich Robert Alon (#14 3GT Lexus) an die Box. Auf der Strecke tauschen sich unterdessen Gianmaria Bruni (#912) und Richard Westbrook (#67) etliche Lackpartikel aus. Der Zweikampf bleibt aber fair und geht zugunsten von Bruni aus.

In der GTD dreht derweil der junge Sheldon van der Linde (#29 Land Audi) einsam seine Runden an der Spitze. Lang alleine in Führung unterwegs erhält Bruno Senna (#22) mittlerweile Konkurrenz durch Polesitter Helio Castroneves (#6 Team Penske Oreca) der nur noch eine knappe Sekunde hinter ihm liegt.

Während Bruno Senna (#22) 7 1/2 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Ryan Dalziel (#2) liegt, klebt ihm Helio Castroneves (#6) dicht am Heck.

Bei einsetzender Dunkelheit wird es im Verkehr immer schwieriger im Verkehr, was Senna am eigenen Leib miterlebt als er sich bei der Überrundung in Turn 7 nach einem Kontakt mit dem #911 Porsche dreht und Castroneves dadurch an ihm vorbei gehen kann. Senna lässt es mächtig qualmen und dreht den Wagen wieder in Fahrtrichtung um den Anschluss nicht zu verpassen.

Lexus

Noch etwas "benebelt" vom Crash wird Alon von zwei Streckenposten gestützt in Sicherheit gebracht. Im Replay ist zu sehen wie der Wagen ohne Fremdeinwirkungen plötzlich geradeaus in die Mauer kracht. Aufhängung, Kühler und jede Menge weitere Bauteile sind komplett abgerissen. Als der Wagen auf den 'Flatbed Trailer' gezogen wird entzündet sich das Feuer erneut. Mit dem #14 Lexus sind mittlerweile schon 11 der 39 gestarteten Fahrzeuge aus dem Rennen.

Auf der Strecke geht jetzt ohne Licht nichts mehr. In völliger Dunkelheit schnappt sich beim Restart in Runde 333 - 94 Minuten vor dem Fallen der Zielflagge - Pipo Derani (#22) die Führung zurück. Hinter Derani bieten sich Barbosa (#5) und Montoya (#6) einen harten Zweikampf. Mehrfach kommt es zum Kontakt zwischen den beiden.

Auf der Jagd auf seinen Kontrahenten biegt Montoya zu früh auf die Fahrlinie zurück und berührt den #15 3GT Lexus am rechten Vorderrad. Während der Oreca-Pilot "nur" einen Plattfuss davonträgt ist der Schaden am Lexus etwas größer. Zu Glück gibt es für den vermeidbaren Kontakt für Montoya keine Zeitstrafe - fällt aufgrund des nötigen Boxenstopps bis auf Platz sechs zurück.

BMW 24

Bei etwas mehr als 50 Minuten noch zu fahrender Zeit beginnen die letzten Boxenstopps und läuten den finalen Sprint ein. Das erste Duell gibt es dann in der GTLM zwischen Alexander Sims (#25) und Antonio Garcia (#3) die immer wieder 'side-by-side' um den Kurs hetzen.

Als erster der Prototypen legt der #6 Team Penske Oreca den finalen Boxenstopp. Wenig später landet James French (#38 Performance Tech) in Turn 1 von der Strecke und steckt im Kiesbett fest. Da er ohne fremde Hilfe hier nicht mehr raus kommt gibt es eine weitere Gelbphase. Bei dem Versuch den Wagen in Fahrtrichtung zu steuern bleibt French dann auf der Innenseite an der Boxenmauer hängen.

Lexus Pitstop

Miller-Oreca

Porsche

Wenige Sekunden später kommt es dann zur zwölften Gelbphase als Jeoren Mul (#16 Change Lamborghini) am Streckenrand liegen bleibt. Die Gelbphase läutet gleichzeitig die letzten beiden Rennstunden ein.

In der Gelbphase geht es dann für den #86 Michael Shank Acura an die Box wo der Wagen direkt ins Paddock verbracht wird. Nach etwas mehr als acht Stunden und 292 gefahrenen Runden geht es für den gold-schwarzen NSX nicht mehr weiter und das Team kann nach dem Ausfall des Schwesterautos noch vor Einbruch der Dunkelheit die Sachen packen.

Mit etwas mehr als 110 Minuten Restfahrzeit geht es dann in Runde 325 weiter. In Turn 1 und folgende geht es teils richtig eng zu. Teils werden Fahrzeuge links und rechts gleichzeitig überrundet .

In dem Getümmel schiebt sich Joao Barbosa (#5 Mustang Sampling Cadillac) an den beiden Nissan DPi vorbei und absolviert die ersten Führungskilometer an diesem Wochenende. Auch Juan-Pablo Montoya (#6 Team Penske Oreca) nutzt die Chance und schnappt sich eine Runde später Platz drei.

Etwas weiter hinten im Feld fliegt Mario Farnbacher (#33 Riley/AMG Mercedes) in Turn 1 von der Strecke und kommt kurz vor den Esses zurück.

Fast zeitgleich gibt es dann einen heftigen Einschlag in Turn 12 als Robert Alon (#14 3GT Lexus) im 45-Grad-Winkel in den Reifenstapel einschlägt und sich die komplette Front beschädigt. Während Alon selbst aus dem Fahrzeug entsteigen kann kommt es im Motorraum zu einem Vollbrand der durch die Streckensicherung schnell gelöscht werden kann.

Allegra

Als zwölften Rennausfall ist der #24 BMW zu verzeichnen. Mit Problemen ging es bereits in die Box. Dort angekommen tropft es unter dem Wagen und er wird ins Paddock geschoben.

Die letzte Rennstunde bricht an und Pipo Derani (#22 Tequila Patron ESM Nissan) führt zu diesem Zeitpunkt vor Filipe Albuquerque (#5 Mustang Sampling Cadillac) und Brendon Hartley (#2 Tequila Patron ESM Nissan).

Mit in der Führungsrunde befinden sich auch noch Renger van der Zande (#90 VisitFlorida Ligier), Dane Cameron (#31 Whelen Engineering Cadillac) und Juan-Pablo Montoya (#6 Team Penske Oreca).

In der PC-Klasse führt unangefochten mit einem 5-Runden-Vorsprung John Falb (#26 BAR1), während in der GTLM Alexander Sims (#25 BMW) vor Ryan Briscoe (#67 Ford) und Antonio Garcia (#3 Corvette) unterwegs ist. Mit Ausnahme des gerade ausgefallenen #24 BMW liegen hier noch alle in der Führungsrunde.

Bei den GTD's hat Connor de Phillippi (#29 Land Audi) die Nase vorne. Dahinter folgen ihm Daniel Morad (#28 Alegra Porsche), Matt McMurry (#73 Park Place Porsche) und Mario Farnbacher (#33 Riley/AMG Mercedes).

Action-Express

Da die Spitze noch nicht an der Box war hat das Penske-Team die beste Chance die Spitze nochmals zu übernehmen. Doch beim letzten Stopp gab es zu wenig Treibstoff und muss noch einmal nachtanken.

Der Restart erfolgt dann in Runde 382 bei verbleibenden 26 Minuten. Da von den GT's fast niemand in der Gelbphase an die Box kam müssen sich die Prototypen durch den Verkehr kämpfen. Es kommt wie es kommen musste und Derani (#22) als auch Albuquerque (#5) riskieren zu viel.

Zunächst schiebt Albuquerque seinen Teamkollegen Dane Cameron (#31) beim Restart auf Start/Ziel in die Wiese - kurz darauf schießt Derani den den Ford-Piloten Richard Westbrook (#67) in den Esses ins Aus.

Westbrook landet rückwärts in der Begrenzungsmauer und beschädigt sich das Heck und muss an die Box. Die beiden Unfall-Verursacher erhalten dafür jeweils eine Zeit- bzw. Durchfahrtstrafe und verlieren jegliche Chance auf den Gesamtsieg.

ESM

In der NAEC-Meisterschaft sieht es etwas anders aus. Hier holen sich Albuquerque/Barbosa/Fittipaldi (#5) den Sieg vor den Taylor-Brüdern sowie Bruno Senna und Johannes van Overbeek (#22).

Im letzten Prototype Challenge Jahr holen sich James French und Patricio O'Ward in beiden Meisterschaften den Sieg.

Antonio Garcia und Jan Magnussen (#3 Corvette) heißen die Meister in der GTLM-Klasse vor Bill Auberlen und Alexander Sims (#25 BMW) und den Ford-Piloten Joey Hand, Dirk Müller sowie Ryan Briscoe und Richard Westbrook.

NAEC-Meister werden hier Patrick Pilet und Drik Werner (#911 Porsche) vor Hand / Müller und Auberlen / Sims.

In der GT-Daytona konnten Alessandro Balzan und Christina Nielsen (#63 Scuderia Corsa Ferrari) den Meisterschaftssieg wiederholen - müssen sich in der NAEC-Challenge aber dem #33 Riley/AMG Mercedes von Jeroen Bleekemolen, Mario Farnbacher und Ben Keating geschlagen geben.

Der Restart erfolgt dann in Runde 382 bei verbleibenden 26 Minuten. Da von den GT's fast niemand in der Gelbphase an die Box kam müssen sich die Prototypen durch den Verkehr kämpfen. Es kommt wie es kommen musste und Derani (#22) als auch Albuquerque (#5) riskieren zu viel.

Zunächst schiebt Albuquerque seinen Teamkollegen Dane Cameron (#31) beim Restart auf Start/Ziel in die Wiese - kurz darauf schießt Derani den den Ford-Piloten Richard Westbrook (#67) in den Esses ins Aus.

Westbrook landet rückwärts in der Begrenzungsmauer und beschädigt sich das Heck und muss an die Box. Die beiden Unfall-Verursacher erhalten dafür jeweils eine Zeit- bzw. Durchfahrtstrafe und verlieren jegliche Chance auf den Gesamtsieg.

Weitere 5 Punkte dahinter folgen Christian Fittipaldi und Joa Barbosa (#5 Mustang Sampling Cadillac).

GTD-Sieger

Ergebnis

Platz Nr Marke Klasse Fahrer Team Land Wagen Reifen Runden Zeit Abstand schnellste
1 2 Nissan P Scott Sharp, Ryan Dalziel, Brendon Hartley Tequila Patron ESM USA Nissan DPi Continental 402 10:00:22.867 - 1:12.612
2 31 Cadillac P Dane Cameron, Eric Curran, Michael Conway Whelen Engineering Racing USA Cadillac DPi Continental 402 10:00:30.500 7.633 1:12.966
3 6 Oreca P Juan Pablo Montoya, Helio Castroneves, Simon Pagenaud Team Penske USA ORECA LMP2 Continental 402 10:00:30.925 0.425 1:13.115
4 22 Nissan P Johannes van Overbeek, Luis Felipe Derani, Bruno Senna Tequila Patron ESM USA Nissan DPi Continental 402 10:00:42.152 11.227 1:12.563
5 5 Cadillac P Joao Barbosa, Christian Fittipaldi, Filipe Albuquerque Mustang Sampling Racing USA Cadillac DPi Continental 401 10:01:12.052 29.900 1:13.076
6 85 Oreca P Chris Miller, Stephen Simpson, Misha Goikhberg JDC-Miller Motorsports USA ORECA LMP2 Continental 399 10:01:25.382 2 Rd. 1:13.241
7 25 BMW GTLM Bill Auberlen, Alexander Sims, Kuno Wittmer BMW Team RLL USA BMW M6 GTLM Michelin 392 10:00:27.647 7 Rd. 1:18.466
8 3 Corvette GTLM Jan Magnussen, Mike Rockenfeller, Antonio Garcia Corvette Racing USA Chevrolet Corvette C7.R Michelin 392 10:00:28.707 1.060 1:18.532
9 62 Ferrari GTLM Giancarlo Fisichella, Toni Vilander, Alessandro Pier Guidi Risi Competizione USA Ferrari 488 GTE Michelin 392 10:00:45.561 16.854 1:18.431
10 4 Corvette GTLM Oliver Gavin, Tommy Milner, Marcel Fassler Corvette Racing USA Chevrolet Corvette C7.R Michelin 392 10:00:49.775 4.214 1:18.663
11 912 Porsche GTLM Gianmaria Bruni, Laurens Vanthoor, Earl Bamber Porsche GT Team Deutschland Porsche 911 RSR Michelin 392 10:00:50.263 0.488 1:18.621
12 911 Porsche GTLM Patrick Pilet, Dirk Werner, Nick Tandy Porsche GT Team Deutschland Porsche 911 RSR Michelin 392 10:00:50.359 0.096 1:18.588
13 66 Ford GTLM Dirk Mueller, Joey Hand, Sebastien Bourdais Ford Chip Ganassi Racing USA Ford GT Michelin 392 10:00:52.294 1.935 1:18.612
14 67 Ford GTLM Ryan Briscoe, Richard Westbrook, Scott Dixon Ford Chip Ganassi Racing USA Ford GT Michelin 390 10:00:58.080 2 Rd. 1:18.558
15 26 Oreca PC Garett Grist, Tomy Drissi, John Falb BAR1 Motorsports USA ORECA FLM09 Continental 384 10:01:10.149 6 Rd. 1:17.341
16 29 Audi GTD Connor De Phillippi, Sheldon van der Linde, Christopher Mies Montaplast by Land-Motorsport Deutschland Audi R8 LMS GT3 Continental 382 10:01:24.903 2 Rd. 1:21.148
17 28 Porsche GTD Daniel Morad, Michael Christensen, Michael de Quesada Alegra Motorsports USA Porsche 911 GT3 R Continental 382 10:01:40.421 15.518 1:21.689
18 73 Porsche GTD Patrick Lindsey, Joerg Bergmeister, Matthew McMurry Park Place Motorsports USA Porsche 911 GT3 R Continental 382 10:01:41.409 0.988 1:21.478
19 33 Mercedes GTD Ben Keating, Jeroen Bleekemolen, Mario Farnbacher Riley Motorsports - Team AMG USA Mercedes-AMG GT3 Continental 381 10:00:26.093 1 Rd. 1:21.530
20 90 Ligier P Marc Goossens, Renger Van Der Zande, Jonathan Bomarito Visit Florida Racing USA Ligier LMP2 Continental 380 09:34:19.375 1 Rd. 1:13.445
21 54 Porsche GTD Jonathan Bennett, Colin Braun, Nic Jonsson CORE autosport USA Porsche 911 GT3 R Continental 380 10:00:24.558 5.183 1:21.888
22 23 Audi GTD Bill Sweedler, Townsend Bell, Frank Montecalvo Alex Job Racing USA Audi R8 LMS GT3 Continental 380 10:00:33.908 9.350 1:22.141
23 20 Oreca PC Don Yount, Buddy Rice, Daniel Burkett BAR1 Motorsports USA ORECA FLM09 Continental 376 10:00:55.412 4 Rd. 1:17.067
24 48 Lamborghini GTD Bryan Sellers, Madison Snow, Trent Hindman Paul Miller Racing USA Lamborghini Huracan GT3 Continental 375 10:00:54.291 1 Rd. 1:21.303
25 38 Oreca PC James French, Patricio O'Ward, Kyle Masson Performance Tech Motorsports USA ORECA FLM09 Continental 367 10:01:41.923 7 Rd. 1:16.137
26 15 Lexus GTD Jack Hawksworth, Scott Pruett, Austin Cindric 3GT Racing USA Lexus RCF GT3 Continental 364 10:00:41.907 3 Rd. 1:21.616
27 63 Ferrari GTD Christina Nielsen, Alessandro Balzan, Matteo Cressoni Scuderia Corsa USA Ferrari 488 GT3 Continental 349 10:00:48.914 15 Rd. 1:21.197
28 24 BMW GTLM John Edwards, Martin Tomczyk, Nicky Catsburg BMW Team RLL USA BMW M6 GTLM Michelin 338 08:55:00.654 11 Rd. 1:18.491
29 14 Lexus GTD Sage Karam, Robert Alon, Ian James 3GT Racing USA Lexus RCF GT3 Continental 308 08:09:34.994 30 Rd. 1:21.895
30 16 Lamborghini GTD Jeroen Mul, Brett Sandberg, Corey Lewis Change Racing USA Lamborghini Huracan GT3 Continental 300 07:53:20.682 8 Rd. 1:21.776
31 86 Honda GTD Jeff Segal, Oswaldo Negri Jr., Tom Dyer Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA Acura NSX GT3 Continental 292 08:05:37.306 8 Rd. 1:21.584
32 57 Audi GTD Lawson Aschenbach, Andrew Davis, Matt Bell Stevenson Motorsports USA Audi R8 LMS GT3 Continental 229 06:13:28.875 63 Rd. 1:21.491
33 93 Honda GTD Andy Lally, Katherine Legge, Mark Wilkins Michael Shank Racing w/ Curb-Agajanian USA Acura NSX GT3 Continental 219 05:48:06.943 10 Rd. 1:21.184
34 96 BMW GTD Justin Marks, Jens Klingmann, Jesse Krohn Turner Motorsport USA BMW M6 GT3 Continental 213 06:38:28.054 6 Rd. 1:21.355
35 75 Mercedes GTD Tristan Vautier, Kenny Habul, Dion von Moltke SunEnergy1 Racing USA Mercedes-AMG GT3 Continental 210 06:29:36.148 3 Rd. 1:22.181
36 13 Oreca P Mathias Beche, Nick Heidfeld, Gustavo Menezes Rebellion Racing Schweiz ORECA LMP2 Continental 205 05:09:50.273 5 Rd. 1:12.962
37 10 Cadillac P Ricky Taylor, Jordan Taylor, Ryan Hunter-Reay Konica Minolta Cadillac DPi-V.R USA Cadillac DPi Continental 97 02:27:28.698 108 Rd. 1:13.102
38 52 Ligier P Jose Gutierrez, Olivier Pla, Julien Canal PR1/Mathiasen Motorsports USA Ligier LMP2 Continental 62 01:33:54.379 35 Rd. 1:13.476
39 50 Porsche GTD Cooper MacNeil, Gunnar Jeannette, Patrick Long Riley Motorsports - WeatherTech Racing USA Porsche 911 GT3 R Continental 15 00:26:09.005 47 Rd. 1:28.684


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