Logo

ADAC-GT-Masters
Runde 2 in Zandvoort
5-6.5.2012

von Harald Gallinnis & Jürgen Ruhrmann

1. Rennen

Start

Das ADAC GT Masters zeigte sich bei der Premiere im niederländischen Zandvoort von der besten Seite. Das erste Auslandsgastspiel der "Liga der Supersportwagen" endete mit einem spannenden Zweikampf zwischen Corvette-Pilot Daniel Keilwitz und Lokalmatador Jeroen den Boer. In der Schlussphase zeigte der in Führung liegende Keilwitz aber keine Nerven und stellte zusammen mit Teamkollege Diego Alessi den ersten Corvette-Sieg im ADAC GT Masters seit 2009 sicher. "Es war sehr spannend, am Ende konnte ich kaum mehr auf den Monitor schauen", kommentierte Sieger Alessi den Zweikampf in den letzten Runden. Den Boer belegte mit Simon Knap  Rang zwei vor Lokalmatador Jeroen Bleekemolen, der mit Robert Renauer im Frogreen-Porsche 911 Dritter wurde.

Dominierender Mann der Startphase war der Finne Jesse Krohn (21 / Lambda Performance) im Ford GT. Nach einem phänomenalen Start von Position zehn lag der Ford bereits nach der ersten Runde auf Rang zwei. In Runde drei überholte der "fliegende Finne" den führenden Simon Knap und hielt sich bis zum Boxenstopp an der Spitze. Doch beim Fahrerwechsel auf Teamkollege Nico Verdonck (26, B) verlor das Duo viel Zeit und Verdonck ging als Sechster zurück in das Rennen. Keilwitz übernahm die Führung, nachdem Teamkollege Alessi die Corvette in der ersten Rennhälfte in eine gute Ausgangsposition gebracht hatte. Alessi machte damit einen Fauxpas aus dem Training wieder gut. Der Italiener war schnellster Mann im Zeittraining, wurde aber nach einem Vergehen im Training mit einer Rückversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung bestraft.

DB-BMW

Keilwitz konnte sich an der Spitze in der zweiten Rennhälfte aber nicht ausruhen und geriet unter Druck von den Boer. Der Corvette-Pilot hielt den Niederländer aber auf dem Weg zu seinem ersten ADAC GT Masters-Sieg erfolgreich auf Distanz. "Es war sehr eng, in den Kurven kam mir der BMW immer sehr nah, auf den Geraden konnte ich mich aber immer wieder etwas absetzen", sagte Sieger Keilwitz und lobte seinen Teamkollegen. "Diego Alessi hat eine fantastische Vorarbeit geleistet."

Unfall
                  Bert T&T

Feld

Kampfpaket

Grund zur Freude hatte nach dem Rennen auch Lokalmatador Jeroen Bleekemolen beim Gasteinsatz im Porsche 911. Nach guter Arbeit von Teamkollege Robert Renauer und einem perfekten Boxenstopp belegten Renauer/Bleekemolen P3. Das Ford-Duo Krohn/Verdonck fuhr auf Rang 4 vor Dino Lunardi & Maxime Martin ins Ziel, die im BMW ALPINA mit taktisch kluger Fahrweise ihre Tabellenführung ausbauten.

Über die ersten Meisterschaftszähler in der Saison 2012 durften sich die Stuck-Brüder Ferdinand & Johannes freuen, die mit Platz sechs das beste Ergebnis für den neuen Aston Martin V12 Vantage einfuhren. Hinter dem britischen Power-Coupé kamen gleich drei Mercedes-Benz SLS AMG, angeführt von Sebastian Asch/Maximilian Götz, Florian Stoll / Daniel Dobitsch  und Dominik Baumann / Harald Proczyk ins Ziel. Erstmals in die Top-Zehn fuhr die schwedische Mannschaft von WestCoast Racing mit Fredrik Lestrup / Martin Matzke in einem BMW Z4.

Einen souveränen Sieg in der Amateurwertung feierte in Zandvoort Swen Dolenc. Der Amateurvizemeister und sein Fach Auto Tech Teamkollege Martin Ragginger lagen von der ersten bis zur letzten Rennerunde in der Amateurwertung in Front. Corvette-Pilot Toni Seiler belegte Platz zwei vor Carsten Tilke im Prosperia uhc speed Audi R8.

Für das Audi-R8-Duo Christer Jöns & Christopher Mies war das Rennen hingegen schon vorbei, bevor die Startampel auf Grün schaltete. Nach einem Kontakt von Jöns mit dem Schubert BMW Z4 von Claudia Hürtgen in der Einführungsrunde konnte der Audi-Pilot mit beschädigter Radaufhängung nicht in das Rennen starten. Hürtgen musste zum Reifenwechsel in die Box und belegte zusammen mit Dominik Schwager  am Ende Rang 16.

Porsche
Sieger

Pech hatte auch Heinz-Harald Frentzen (44, Neuss / Callaway Competition), der in Schlussphase auf Rang drei lag. Nach einem Kontakt mit zwei Konkurrenten bei einem Überrundungsvorgang musste Frentzen zehn Runden vor dem Ende mit technischem Defekt aufgeben.


Ergebnis Rennen 1
Platz Nr Marke Fahrercrew Team Land Wagen Zeit Runden Abstand schnellste
1 28 Corvette Diego Alessi (I), Daniel Keilwitz (D) Callaway Competition Deutschland Corvette Z06.R GT3 1:00:56.370 35 - 1:40.585
2 41 BMW Simon Knap (NL), Jeroen den Boer (NL) DB Motorsport Niederlande BMW Z4 GT3 1:00:56.781 35 0.411 1:40.637
3 29 Porsche Robert Renauer (D), Jeroen Bleekemolen (NL) aworkx-Frogreen Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:01:31.211 35 34.430 1:41.846
4 38 Ford Jesse Krohn (FIN), Nicolas Verdonck (B) Lambda Performance Deutschland Ford GT 1:01:31.779 35 0.568 1:40.680
5 1 Alpina Dino Lunardi (F), Maxime Martin (B) Alpina Deutschland BMW Alpina B6 GT3 1:01:32.111 35 0.332 1:41.349
6 32 Aston
                  Martin Ferdinand Stuck (A), Johannes Stuck (A) Young Driver AMR Deutschland Aston Martin Vantage GT3 1:01:32.424 35 0.313 1:41.692
7 5 Mercedes Sebastian Asch (D), Maximilian Götz (D) MS RACING Team Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:34.380 35 1.956 1:40.520
8 8 Mercedes Dominik Baumann (A), Harald Proczyk (A) Heico Motorsport Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:38.281 35 3.901 1:42.418
9 4 Mercedes Florian Stoll (D), Daniel Dobitsch (A) MS RACING Team Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:41.719 35 3.438 1:41.835
10 23 BMW Fredrik Lestrup (S), Martin Matzke (CZ) WestCoast Racing Schweden BMW Z4 GT3 1:01:49.940 35 8.221 1:41.550
11 15 Porsche Swen Dolenc (D), Martin Ragginger (A) Fach Auto Tech Schweiz Porsche 911 GT3 R 1:01:54.381 35 4.441 1:42.393
12 6 Ferrari Mario Farnbacher (D), Niclas Kentenich (D) Farnbacher ESET Racing Deutschland Ferrari F458 Italia GT3 1:01:58.305 35 3.924 1:41.935
13 9 Mercedes Maximilian Buhk (D), Andreas Simonsen (S) HEICO Junior Team Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:58.796 35 0.491 1:42.458
14 7 Mercedes Kenneth Heyer (D), Christiaan Frankenhout (NL) Heico Motorsport Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:58.962 35 0.166 1:42.440
15 42 Mercedes Maximilian Mayer (D), Jan Seyffarth (D) Seyffarth Motorsport Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:59.380 35 0.418 1:42.474
16 20 BMW Claudia Hürtgen (D), Dominik Schwager (D) Schubert Motorsport Deutschland BMW Z4 GT3 1:02:00.216 35 0.836 1:41.748
17 18 Corvette Toni Seiler (CH), Frank Kechele (D) Toni Seiler Racing Schweiz Corvette Z06.R GT3 1:02:00.390 35 0.174 1:42.013
18 36 Porsche Christian Engelhardt (D), Nick Tandy (GB) Schütz Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:02:15.350 35 14.960 1:41.540
19 22 Audi Carsten Tilke (D), Christian Abt (D) Prosperia uhc speed Deutschland Audi R8 LMS ultra 1:02:16.986 35 1.636 1:42.548
20 24 Lamborghini Marc A. Hayek (CH), Peter Kox (NL) Reiter Engineering Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:02:17.260 35 0.274 1:41.599
21 37 McLaren Sascha Bert (D), Luca Ludwig (D) Gemballa Racing Deutschland McLaren MP4-12C GT3 1:02:18.551 35 1.291 1:42.597
22 26 Porsche René Bordeaux (D), Alfred Renauer (D) Team GT3 Kasko Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:02:23.917 35 5.366 1:42.984
23 11 Lamborghini David Mengesdorf (D), Raffael Bader (CH) rhino`s Leipert Motorsport Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:02:30.872 35 6.955 1:42.825
24 34 Chevrolet Max Sandritter (D), Philip Geipel (D) YACO Racing Deutschland Chevrolet Camaro GT3 1:02:32.724 35 1.852 1:42.997
25 3 Lamborghini Albert von Thurn & Taxis (D), Stefan Rosina (SK) Reiter Engineering Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:02:33.222 35 0.498 1:42.353
26 25 Porsche Georg Engelhardt (D), Marco Seefried (D) Team GT3 Kasko Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:01:48.898 34 1 Rnd. 1:43.451
27 31 Nissan Michael Schulze (D), Tobias Schulze (D) Schulze Motorsport Deutschland Nissan GT-R GT3 1:02:04.333 34 15.435 1:44.969
28 43 Lamborghini Gottfried Grasser (A), Thomas Enge (CZ) GRT Grasser Racing �sterreich Lamborghini Gallardo LP600+ 1:02:12.012 34 7.679 1:45.225
29 16 Porsche Andrina Gugger (CH), Otto Klohs (D) Fach Auto Tech Schweiz Porsche 911 GT3 R 1:02:19.778 34 7.766 1:44.707
30 35 Chevrolet Achim Winter (D), Charlie Geipel (D) YACO Racing Deutschland Chevrolet Camaro GT3 1:02:19.971 34 0.193 1:43.685
31 12 Lamborghini Oleg Petrishin (RUS), Gerhard Tweraser (A) rhino`s Leipert Motorsport Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:01:24.597 33 1 Rnd. 1:42.336
32 14 McLaren Alex Müller (D), Christian Ott (D) Molitor-Racing Deutschland McLaren MP4-12C GT3 1:02:04.936 33 40.339 1:45.375
33 17 Corvette Remo Lips (CH), Frank Schmickler (D) Toni Seiler Racing Schweiz Corvette Z06.R GT3 1:02:31.884 33 26.948 1:43.464
34 2 Alpina Florian Spengler (D), Johannes Leidinger (D) Team Engstler Deutschland BMW Alpina B6 GT3 1:00:59.324 31 2 Rnd 1:42.368
Nicht gewertet
               
35 27 Corvette Andreas Wirth (D), Heinz-Harald Frentzen (D) Callaway Competition Deutschland Corvette Z06.R GT3 0:47:01.970 26 5 Rnd 1:40.555
36 33 Aston
                  Martin Kristian Poulsen (DK), Christoffer Nygaard (DK) Young Driver AMR Deutschland Aston Martin Vantage GT3 0:34:48.732 19 7 Rnd 1:42.598
37 10 Mercedes Lance David Arnold (D), Alexandros Margaritis (GR) Team HEICO Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 0:16:01.237 9 10 Rnd 1:42.590
38 44 Mercedes Jan Stovicek (CZ), Erik Janis (CZ) HEICO-Gravity Charouz Tschechien Mercedes-Benz SLS AMG GT3 0:14:27.866 8 1 Rnd. 1:45.910


Rennen 2



Start Rennen 2

Die beiden Niederländer Jeroen den Boer und Simon Knap holten mit ihrem DB Motorsport-Z4 bei ihrem Heimspiel in Zandvoort den ersten Sieg des BMW Z4 im ADAC GT Masters.  Dominik Schwager und Claudia Hürtgen machten in einem weiteren Z4  des  Teams Schubert den Doppelsieg für die Münchener Marke perfekt.  Sebastian Asch und Maximilian Götz komplettierten das Siegerpodest im Mercedes-Benz SLS AMG.

Bis sechs Runden vor dem Rennende sahen die Fans in den Niederlanden ein BMW-Trio an der Spitze. Dabei lagen allerdings nicht die filigranen Z4 in Führung, sondern der Engstler Racing BMW ALPINA B6. Titelverteidiger Dino Lunardi, dessen Teamkollege Maxime Martin die Rennführung in der zweiten Runde von Polesetter den Boer übernahm, lag im ALPINA dicht gefolgt von Simon Knap an der Spitze. Claudia Hürtgen komplettierte das BMW-Trio auf Rang drei. Doch dann rollte Lunardi 7 Minuten vor dem Rennende mit abgestorbenen Motor auf der Strecke aus.

Knap übernahm die Führung und machte im Z4 des einzigen niederländischen Team im ADAC GT Masters den ersten BMW-Triumph in der "Liga der Supersportwagen" perfekt. "Der BMW ALPINA war sehr stark", so Knap. "Aus eigener Kraft hätte ich ihn wohl nicht überholen können. Ich kam immer sehr nah, konnte aber nicht überholen. Aber am Ende hatten wir heute das notwendige Glück."

Start

Eine starke Aufholjagd zeigten die Sieger aus dem ersten Lauf, Diego Alessi und Daniel Keilwitz. Das Corvette-Duo ging nur von Startplatz 22 aus in das Rennen und kämpfte sich bis auf Platz 6 nach vorne. Das war ausreichend, um Zandvoort als neue Tabellenführer des ADAC GT Masters zu verlassen. Eine Position dahinter sahen deren Teamkollegen Heinz-Harald Frentzen und Andreas Wirth die Zielflagge und sammelten damit erste Punkte in der Saison 2012.

Astons


Schnellstes Verfolgerteam der BMW-Doppelspitze waren Sebastian Asch und Maximilian Götz im schwarzen Mercedes-Benz SLS AMG. Sie sahen die Zielflagge allerdings mit einem Abstand von 37s hinter den Siegern.


Über sein bisher bestes Ergebnis im ADAC GT Masters durfte sich Carsten Tilke (28, München / Prosperia uhc speed) im Audi R8 freuen. Der Sohn von Rennstreckenarchitekt Hermann Tilke fuhr auch Dank starker Vorarbeit seines Teamkollegen Christian Abt auf Rang vier und feierte damit seinen ersten Sieg in der Amateurwertung. Das bisher beste Ergebnis im ADAC GT Masters erzielte in den Niederlanden auch Young Driver AMR. Kristian Poulsen (36, DK) und Christoffer Nygaard (26, DK) fuhren im Aston Martin V12 Vantage auf Platz fünf. Das sicherte Poulsen Rang zwei in der Amateurwertung.


dreikampf

Unfall

Die Top-Zehn komplettierten Christopher Mies/Christer Jöns im Prosperia uhc speed Audi R8, Maximilian Buhk / Andreas Simonsen im Mercedes-Benz SLS AMG und deren Markenkollegen Alexandros Margaritis / Lance David Arnold im Team HEICO-SLS.

Heico im
                Kies
Dritter

Während zwei Niederländer auf dem Siegerpodest jubelten, hatten die beiden Lokalmatadore Jeroen Bleekemolen und Christiaan Frankenhout am Sonntag keinen Grund zur Freude. Der Porsche von Bleekemolen landete schon in der ersten Runde nach einem Kontakt von Frankenhout im Kiesbett. Doch auch Frankenhout blieb ein Ergebnis verwehrt, als sein Teamkollege Kenneth Heyer in der zweiten Rennhälfte ebenfalls im Kies landete. Ebenfalls Pech hatte die Ford-Mannschaft Nicolas Verdock / Jesse Krohn, die nach einer Kollision die Segel streichen mussten.

Porsche

Ford
BMWs
Podium

Ergebnis Rennen 2

Platz Nr Marke Fahrercrew Team Land Wagen Zeit Runden Abstand schnellste
1 41 BMW Jeroen den Boer (NL), Simon Knap (NL) DB Motorsport Niederlande BMW Z4 GT3 1:00:54.868 35 - 1:40.912
2 20 BMW Dominik Schwager (D), Claudia Hürtgen (D) Schubert Motorsport Deutschland BMW Z4 GT3 1:00:58.589 35 3.721 1:40.970
3 5 Mercedes Maximilian Götz (D), Sebastian Asch (D) MS RACING Team Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:32.385 35 33.796 1:41.755
4 22 Audi Christian Abt (D), Carsten Tilke (D) Prosperia uhc speed Deutschland Audi R8 LMS ultra 1:01:40.835 35 8.450 1:41.543
5 33 Aston
                Martin Christoffer Nygaard (DK), Kristian Poulsen (DK) Young Driver AMR Deutschland Aston Martin Vantage GT3 1:01:41.375 35 0.540 1:42.270
6 28 Corvette Daniel Keilwitz (D), Diego Alessi (I) Callaway Competition Deutschland Corvette Z06.R GT3 1:01:43.122 35 1.747 1:41.727
7 27 Corvette Heinz-Harald Frentzen (D), Andreas Wirth (D) Callaway Competition Deutschland Corvette Z06.R GT3 1:01:43.830 35 0.708 1:41.866
8 21 Audi Christer Jöns (D), Christopher Mies (D) Prosperia uhc speed Deutschland Audi R8 LMS ultra 1:01:50.744 35 6.914 1:42.356
9 9 Mercedes Andreas Simonsen (S), Maximilian Buhk (D) HEICO Junior Team Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:51.365 35 0.621 1:42.376
10 10 Mercedes Alexandros Margaritis (GR), Lance David Arnold (D) Team HEICO Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:54.082 35 2.717 1:42.636
11 8 Mercedes Harald Proczyk (A), Dominik Baumann (A) Heico Motorsport Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:01:54.833 35 0.751 1:42.427
12 42 Mercedes Jan Seyffarth (D), Maximilian Mayer (D) Seyffarth Motorsport Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:02:04.005 35 9.172 1:41.691
13 18 Corvette Frank Kechele (D), Toni Seiler (CH) Toni Seiler Racing Schweiz Corvette Z06.R GT3 1:02:05.827 35 1.822 1:41.350
14 26 Porsche Alfred Renauer (D), René Bordeaux (D) Team GT3 Kasko Deutschland Porsche 911 GT3 R 1:02:23.245 35 17.418 1:42.298
15 11 Lamborghini Raffael Bader (CH), David Mengesdorf (D) rhino`s Leipert Motorsport Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:02:24.809 35 1.564 1:42.674
16 17 Corvette Frank Schmickler (D), Remo Lips (CH) Toni Seiler Racing Schweiz Corvette Z06.R GT3 1:00:56.063 34 1 Rnd. 1:43.198
17 3 Lamborghini Stefan Rosina (SK), Albert von Thurn & Taxis (D) Reiter Engineering Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:01:05.979 34 9.916 1:42.195
18 43 Lamborghini Thomas Enge (CZ), Gottfried Grasser (A) GRT Grasser Racing �sterreich Lamborghini Gallardo LP600+ 1:01:27.842 34 21.863 1:42.672
19 16 Porsche Otto Klohs (D), Andrina Gugger (CH) Fach Auto Tech Schweiz Porsche 911 GT3 R 1:01:28.298 34 0.456 1:43.915
20 2 Alpina Johannes Leidinger (D), Florian Spengler (D) Team Engstler Deutschland BMW Alpina B6 GT3 1:01:30.226 34 1.928 1:43.626
21 15 Porsche Martin Ragginger (A), Swen Dolenc (D) Fach Auto Tech Schweiz Porsche 911 GT3 R 1:01:32.031 34 1.805 1:40.923
22 14 McLaren Christian Ott (D), Alex Müller (D) Molitor-Racing Deutschland McLaren MP4-12C GT3 1:01:58.215 34 26.184 1:43.525
23 24 Lamborghini Peter Kox (NL), Marc A. Hayek (CH) Reiter Engineering Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:02:04.916 34 6.701 1:41.864
24 4 Mercedes Daniel Dobitsch (A), Florian Stoll (D) MS RACING Team Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 1:02:06.198 34 1.282 1:42.489
25 6 Ferrari Niclas Kentenich (D), Mario Farnbacher (D) Farnbacher ESET Racing Deutschland Ferrari F458 Italia GT3 0:58:14.024 33 1 Rnd. 1:41.734
26 12 Lamborghini Gerhard Tweraser (A), Oleg Petrishin (RUS) rhino`s Leipert Motorsport Deutschland Lamborghini Gallardo LP600+ 1:01:20.092 33 6.068 1:42.140
27 1 Alpina Maxime Martin (B), Dino Lunardi (F) Alpina Deutschland BMW Alpina B6 GT3 0:50:38.734 29 4 Rnd. 1:40.703
28 31 Nissan Tobias Schulze (D), Michael Schulze (D) Schulze Motorsport Deutschland Nissan GT-R GT3 1:02:24.123 29 45.389 1:43.687
29 35 Chevrolet Charlie Geipel (D), Achim Winter (D) YACO Racing Deutschland Chevrolet Camaro GT3 0:49:39.324 27 2 Rnd. 1:42.694
Nicht gewertet  
               
30 25 Porsche Marco Seefried (D), Georg Engelhardt (D) Team GT3 Kasko Deutschland Porsche 911 GT3 R 0:47:07.967 26 1 Rnd. 1:42.848
31 32 Aston
                Martin Johannes Stuck (A), Ferdinand Stuck (A) Young Driver AMR Deutschland Aston Martin Vantage GT3 0:39:45.040 22 4 Rnd. 1:41.890
32 7 Mercedes Christiaan Frankenhout (NL), Kenneth Heyer (D) Heico Motorsport Deutschland Mercedes-Benz SLS AMG GT3 0:32:51.748 19 3 Rnd. 1:42.343
33 38 Ford Nicolas Verdonck (B), Jesse Krohn (FIN) Lambda Performance Deutschland Ford GT 0:32:24.432 18 1 Rnd. 1:41.741
34 23 BMW Martin Matzke (CZ), Fredrik Lestrup (S) WestCoast Racing Schweden BMW Z4 GT3 0:06:04.009 3 15 Rnd. 1:44.808
35 34 Chevrolet Philip Geipel (D), Max Sandritter (D) YACO Racing Deutschland Chevrolet Camaro GT3 0:03:45.667 2 1 Rnd. 1:44.504
36 36 Porsche Nick Tandy (GB), Christian Engelhardt (D) Schütz Motorsport Deutschland Porsche 911 GT3 R 0:02:03.572 1 1 Rnd. -
37 37 McLaren Luca Ludwig (D), Sascha Bert (D) Gemballa Racing Deutschland McLaren MP4-12C GT3 0:02:09.441 1 5.869 -
DNS 29 Porsche Jeroen Bleekemolen (NL), Robert Renauer (D) aworkx-Frogreen Deutschland Porsche 911 GT3 R - -