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Asiatische Le Mans Serie 2009
Pilotrennen in Okayama 31.10-1.11.2009

von Maximilian Graf, Harald Gallinnis
Fotos Anthony Megevand & Hideori Suzuki (Endurance-Info.com)

Sora Racing

Bis 12 Minuten vor dem Ablauf des 3h-Zeitlimits lagen Stefan Mücke und Harold Primat im Aston Martin - Lola in Führung, nachdem das deutsch-schweizerische Duo eine starke und durchdachte Vorstellung abgeliefert hatte, obwohl der britische Bolide auf dem kurvigen Kurs in Okayama zu wenig Abtrieb entwickelte. Die Truppe fertigte ihr LMP1-Coupé bei beiden Boxenstopps zügig ab, wodurch die Führung erobert werden konnte. Den Sieg vor Augen, wurde Mücke wenige Runden vor Schluss von den Rennkomissaren an die Box geordert um mehrere beschädigte Radhausentlüftungen instandsetzen zu lassen. Sogar am Podium schrammte das Team Aston Martin Racing vorbei und musste sich mit Platz 4 begnügen.

Drayson

Der historische erste Gesamtsieg in den Geschichtsbücher der Asian Le Mans Series geht auf das Konto von Pescarolo Sport. An diesem Wochenende in Okayama unter der Nennung von Technikpartner Sora Racing repräsentiert, erbte die französische Mannschaft auf den letzten Metern den Sieg in einem abwechslungsreichen 500-Kilometer-Rennen. Denn die die Sora-Schützlinge Christophe Tinseau und Shinji Nakano im Pescarolo- Judd profitierten mehrfach vom Pech der Konkurrenz.

TI-Circuit

Start

Das Rennen der beiden LMP2-Protagonisten war äußerst ausgewogen. Letzten Endes setzten sich Jacques Nicolet, Richard Hein und Matthieu Lahaye (Oak Racing-Pescarolo-Mazda) mit einem Vorsprung von 20s gegen José Ibanez, William Cavailhes und Frédéric Da Rocha (Ibanez-Courage-AER ) durch. In der GT1-Kategorie siegten Atsushi Yogo und Hiroyuki Iiri im JLOC-Lamborghini. Ihre Stallgefährten Koji Yamanishi, Yuya Sakamoto und Hideshi Matsuda mussten ihren GT1-Boliden frühzeitig am Streckenrand abstellen. Zweiter wurden Akihiro Tsuzuki und Takeshi Tsuchiya im Hitotsuyama-Aston Martin-DBR9, deren Pole-Position zuvor aberkannt wurde, die sich aber danach wieder zwischenzeitlich sogar vom Ende des Feldes bis an die Spitze der GT1 vorgekämpft hatten. Den Dritten Rang verspielte die Besatzung des Larbre Competition Saleen S7R 20 Minuten vor Schluss durch einen Dreher in den Kies

Ähnlich frustrierend verlief das Rennen für Überraschngs Pole-Setter Johnny Cocker im Drayson- Lola- Judd, der beim Start dank weicher Reifen souverän seine Spitzenposition verteidigte und sich an der Front absetzte. Seine dominante Führungsfahrt dauerte eine halbe Stunde an, bis die Rennleitung den 23-Jährigen an die Boxen zitierte um nicht funktionierende Scheinwerfer repariert zu lassen. Dies kostete die LMP1-Truppe 2 Runden, so dass Cocker und sein Teamchef Paul Drayson das Rennen lediglich auf Rang 6 beenden konnten. Auf dem zweiten Rang landeten Nicolas Lapierre und Loïc Duval im Oreca-AIM, die ebenfalls kurzzeitig Führungsluft schnupperten, als Cocker seinen ungeplanten Stopp absolvieren musste. Im weiteren Verlauf hing die Oreca-Fahrerpaarung hinter dem Lola-Aston-Martin fest, und musste in der Endphase ebenso den Pescarolo-Judd passieren lassen. Als letzte Podiumsbesucher wurden Charles Bakkerud und Oliver Jarvis gewertet, während die Teamkollegen Matteo Cressoni, Christijan Albers und Heideki Noda Fünfte wurden. Das Schlusslicht der LMP1-Kategorie bildeten Shigekazu Wakisaka und Shogo Mitsuyama (Courage-YGK).

Oak Racing

Erstklassigen Sport bot einmal mehr die GT2-Klasse, in jener sich die Fahrerpaarungen Thomas Milner/Dirk Müller Rahal Letterman Racing-BMW-M3 und Marc Lieb/Wolf Henzler im Felbermayr-Proton -Porsche in der Endphase ein hitziges Kopf-an-Kopf Duell lieferten, welches das BMW-Duo nur knapp gewinnen konnte. Das Podest vervollständigten Dominik Farnbacher und Allan Simonsen im Hankook-Farnbacher-Ferrari. Insgesamt hatten die Gaststarter aus den europäischen und amerikanischen Le Mans Serien die 5 fernöstlichen Starter (je 2 Porsche und Ferrari aus Japan, ein Aston Martin -Team aus China) fest im Griff.





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Ergebnis Lauf 1

Platz Nr Klasse Fahrer Team Land Fahrzeug Motor Reifen Zeit Runden Abstand schnellste Startpos
1 17 LMP1 Shinji Nakano (J), Christophe Tinseau (F), Sora Racing F Pescarolo Judd GV5.5S2 5500A M 3:00:24,018 126
1:22,404 2
2 10 LMP1 Loic Duval (F), Nicolas Lapierre (F), Team Oreca Matmut F Oreca O01 AIM M 3:00:30,948 126 6,930 1:22,423 3
3 007 LMP1 Stefan Mücke (D), Harold Primat (CH), Aston Martin Racing GB Lola Aston Martin AM 6000A M 3:00:26,388 124 2 Rd 1:22,450 4
4 15 LMP1 Christian Bakkerud (DK), Oliver Jarvis (GB), Team Kolles D Audi R10 Tdi Audi 5500 Tdi M 3:01:38,869 124 12,481 1:22,925 6
5 14 LMP1 Christijan Albers (NL), Mauro Cressoni (I), Hideki Noda (J) Team Kolles D Audi R10 Tdi Audi 5500 Tdi M 3:00:49,062 122 2 Rd 1:23,472 5
6 87 LMP1 Paul Drayson (GB), Jonny Cocker (GB), Drayson Racing GB Lola B09/10 Judd GV5.5S2 5500A M 3:01:06,730 121 1 Rd 1:21,735 1
7 24 LMP2 Jacques Nicolet (F), Richard Hein (MC), Matthieu Lahaye (F) Oak Racing F Pescarolo Mazda-AER 1998 T D 3:00:26,803 116 5 Rd 1:27,074 7
8 28 LMP2 José Ibanez (E), D. Toullemonde (F), Frederic Da Rocha (E) Ibanez Racing Service F Courage-Oreca LC75 AER P07 I4 1998T D 3:00:49,235 116 22,432 1:29,159 9
9 11 LMP1 Shigekazu Wakisaka (J), Shogu Mitsuyama (J), Tokai University J Courage-Oreca LC70 YGK Y 3:00:53,301 115 1 Rd 1:26,939 8
10 69 GT1 Atsushi Yogo (J), Hiroyuki Iiri (J)
JLOC J Lamborghini Murcielago Lambo. V12 5990A Y 3:00:27,917 113 2 Rd 1:32,483 11
11 92 GT2 Dirk Müller (D), Tom Milner (USA), Rahal Letterman Racing USA BMW E92 M3 GTR BMW D 3:00:43,317 113 15,400 1:33,246 16
12 77 GT2 Marc Lieb (D), Wolf Henzler (D), Team Felbermayr Proton D Porsche 997 GT3 RSR Porsche B6 3997A M 3:00:43,609 113 0,292 1:32,772 12
13 61 GT1 Akihiro Tsusuki (J), Takeshi Tsuchiya (J), Hitotsuyama Team Nova J Aston Martin DBR9 AM 6000A Y 3:00:58,231 113 14,622 1:31,430 22
14 89 GT2 Dominik Farnbacher (D), Alan Simonsen (D), Hankook Team Farnbacher D Ferrari F430 GTC Ferrari V8 3997A H 3:01:58,089 113 59,858 1:32,977 19
15 88 GT2 Marco Holzer (D), Christian Ried (D), Team Felbermayr Proton D Porsche 997 GT3 RSR Porsche B6 3997A M 3:01:03,408 112 1 Rd 1:32,953 15
16 85 GT2 Tetsuya Tanaka (J), Katsuyuki Hiranaka (J), Jim Gainer Racing J Ferrari F430 GTC Ferrari V8 3997A Y 3:01:05,158 112 1,750 1:34,114 14
17 71 GT2 Takayuki Aoki (J), Tomonobu Fujii (J), Team Daishin J Ferrari F430 GTC Ferrari V8 3997A Y 3:01:08,921 111 1 Rd 1:34,326 17
18 98 GT2 Mitsuhiro Kinoshita (J), Masami Kageyama (J), Hankook-KTR J Porsche 997 GT3 RSR Porsche B6 3997A H 3:00:46,367 109 2 Rd 1:34,573 20
19 40 GT2 Andrea & David Robertson (USA), David Murry (USA) Robertson Racing USA Ford GT MK7 Ford D 3:00:48,702 108 1 Rd 1:33,926 18
20 91 GT2 Jeffrey Lee (CHN), Phillip Ma (CHN), Thomas Enge (CZ) Team Hong Kong Racing CHN Aston Martin Vantage AM V8 Y 3:01:38,950 107 1 Rd 1:33,882 23
Nicht Gewertet (Distanz oder Zielflagge)










21 50 GT1 Roland Berville (F), Carlo van Dam (NL), Stephane Lemeret (B) Larbre Competition F Saleen S7R Ford M 2:09:45,205 81 26 Rd 1:31,110 10
22 68 GT1 Koji Yamanashi (J), Yuya Sakamoto (J), Yann Clairay (FR) JLOC J Lamborghini Murcielago Lamborghini V12 5990A Y 0:58:09,652 37 44 Rd 1:33,161 13
23 81 GT2 Tadakazu Kojima (J), K.R.Hori (J), M.Kimura (J) Scuderia Forme J Porsche 996 GT3 RSR Porsche B6 3997A Y 0:05:19,886 3 34 Rd 1:41,985 21

   


Lauf2

Ebenso wenig schenkten sich die Beteiligten um die verbleibenden Positionen. Cocker übergab für die zweite Rennstunde an seinen Boss Lord Paul Drayson, der zwischen die Kolles R10 zurückfiel, sodass der Jungspund sich in der finalen Phase der Drei-Stunden-Hatz mit beiden Audis herumschlagen musste. So wurden Cocker und Oliver Jarvis (Kolles-Audi) in den letzten Umläufen ebenfalls in einen engen Zweikampf verwickelt, aus dem der Brite als Sieger hervorging und bei der Zieldurchfahrt als Vierter gewertet wurde.

Dementsprechend sortierten sich Jarvis und sein Stallgefährte Charles Bakkerud auf Platz fünf ein, während Matteo Cressoni, Christijan Albers und Heideki Noda im Schwesterauto an sechster Stelle das Ziel erreichten. Für Shigekazu Wakisaka und Shogo Mitsuyama im Tokai-Universitätsteam war das 500-Kilometer-Rennen hingegen beendet, bevor es überhaupt angefangen hatte. Die japanische Mannschaft stellte vor Rennbeginn einen gerissenen Zylinderkopf im hauseigenen YGK-Motorblock fest und musste deshalb vorzeitig das Handtuch werfen.

Beide Startaufstellungen wurden in einem gemeinsamen Qualifying ermittelt, somit spielten sich am Start die gleichen Szene wie am Vortag ab, und Pole-Setter Johnny Cocker entfernte sich infolge eines Raketenstarts sukzessive von seinen Verfolgern Christophe Tinseau im Sora-Pescarolo-Judd), Mücke und Nicolas Lapierre im Oreca-AIM). Doch Mücke änderte das Drehbuch und kassierte in Runde acht Tinseau, um 6 Umläufe im Anschluss auch Spitzenreiter Cocker zu schlucken. Anschließend begann das Aston Martin -Schaulaufen. Dem schwarzweiß-kariertem Tuch entgegeneilend, trotzten Mücke und Primat selbst Problemen am Motorsteuerungssystem und überquerten die Ziellinie letztendlich mit einem Vorsprung von mehr als einer Minute. Dahinter entschied die Defekthexe über den Ausgang des Duells um Rang zwei. Nachdem Shinji Nakano das Ruder für Tinseau übernommen hatte und Loïc Duval für Lapierre ins Cockpit schlüpfte, verstrickten sich die beiden Kontrahenten in einen beinharten Zweikampf. Dieser endete jedoch schnell als Duval aufgrund eines defektes Motorsteuergerätes unerwartet in die Boxengasse abbog. Im Endeffekt verwies dieser Defekt den französischen Boliden auf den letzten Podestplatz.


Aston

GT1-Aston

Bei den LMP2-Piloten wiederholte sich das Schauspiel vom Samstag. Jacques Nicolet, Richard Hein und Matthieu Lahaye (Pescarolo-Mazda) schlugen die Konkurrenten José Ibanez, William Cavailhes und Frédéric Da Rocha (Ibanez-Courage-AER) erneut.


In der GT1-Kategorie triumphierten Akihiro Tsuzuki und Takeshi Tsuchiya im Hitotsuyama-Aston Martin. Die japanische Fahrerpaarung ging noch vor der ersten Boxenstoppserie in Führung und gab diese auch nur zeitweise aus den Händen. Dahinter kam es beim Überholversuch zwischen Koji Yamanishi (JLOC-Lamborghini) und Carlo van Dam (Larbre-Saleen) zur Kollision. Dennoch erreichten beide Mannschaften das Ziel.


Ein Wechselspiel in feinster Motorsportmanier bot erneut die GT2-Klasse. Allan Simonsen und Dominik Farnbacher im Hankook-Farnbacher- Ferrari gewannen den zweiten Durchgang.

Aston Vantage

Marc Lieb und Wolf Henzler im zweiten Felbermayr-Porsche mussten hingegen frühzeitig die Segel streichen. Darüber hinaus sollte die Leistung von Takayuki Aoki und Tomonobu Fujii im Daishin-Ferrari nicht außer Acht gelassen werden, die zwischenzeitlich die GT2-Spitze inne hatten.

Auf dem Weg zum Erfolg mussten Thomas Milner und Dirk Müller im Rahal Letterman Racing-Wagen in der Endphase abgefangen werden. Das BMW-Duo profitierte wiederum von technischen Problemen am Robertson-Ford-GT in den Händen von David und Andrea Robertson sowie David Murry, die eine starke Vorstellung ablieferten. Der Pilotenmannschaft des amerikanischen GT2 gelang es zu Beginn, Marco Holzer und Christian Ried im Felbermayr-Proton -Porsche unter Druck zu setzen und wurde anschließend einen beachtlichen Zeitraum an der Spitze geführt.

Daishin Ferrari

Jim Gainer Ferrari
JLOC

Ergebnis Lauf 2


Platz Nr Klasse Fahrer Team Land Fahrzeug Motor Reifen Zeit Runden Abstand schnellste Startpos
1 1007 LMP1 Stefan Mücke (D), Harold Primat (CH), Aston Martin Racing GB Lola Aston Martin AM 6000A M 3:01:08,944 128
1:20,941 4
2 17 LMP1 Shinji Nakano (J), Christophe Tinseau (F), Sora Racing F Pescarolo Judd GV5.5S2 5500A M 3:02:09,121 128 1:00,177 1:20,050 2
3 10 LMP1 Loic Duval (F), Nicolas Lapierre (F), Team Oreca Matmut F Oreca O01 AIM M 3:02:17,423 128 8,302 1:20,737 3
4 87 LMP1 Paul Drayson (GB), Jonny Cocker (GB), Drayson Racing GB Lola B09/10 Judd GV5.5S2 5500A M 3:01:40,379 127 1 Rd 1:20,561 1
5 15 LMP1 Christian Bakkerud (DK), Oliver Jarvis (GB), Team Kolles D Audi R10 Tdi Audi 5500 Tdi M 3:01:44,419 127 4,040 1:22,123 6
6 14 LMP1 Christijan Albers (NL), Mauro Cressoni (I), Hideki Noda (J) Team Kolles D Audi R10 Tdi Audi 5500 Tdi M 3:02:28,143 125 2 Rd 1:21,492 5
7 24 LMP2 Jacques Nicolet (F), Richard Hein (MC), Matthieu Lahaye (F) Oak Racing F Pescarolo Mazda-AER 1998 T D 3:02:24,231 118 7 Rd 1:24,948 7
8 61 GT1 Akihiro Tsusuki (J), Takeshi Tsuchiya (J), Hitotsuyama Team Nova J Aston Martin DBR9 AM 6000A Y 3:01:52,752 115 3 Rd 1:30,623 22
9 69 GT1 Atsushi Yogo (J), Hiroyuki Iiri (J), Yann Clairay (FR) JLOC J Lamborghini Murcielago Lambo.V12 5990A Y 3:01:15,800 114 1 Rd 1:31,992 11
10 50 GT1 Roland Berville (F), Carlo van Dam (NL), Stephane Lemeret (B) Larbre Competition F Saleen S7R Ford M 3:01:15,980 114 0,180 1:30,359 10
11 89 GT2 Dominik Farnbacher (D), Alan Simonsen (D), Hankook Team Farnbacher D Ferrari F430 GTC Ferrari V8 3997A H 3:02:37,020 114 1:21,040 1:32,401 19
12 88 GT2 Marco Holzer (D), Christian Ried (D), Team Felbermayr Proton D Porsche 997 GT3 RSR Porsche B6 3997A M 3:01:39,209 113 1 Rd 1:32,389 15
13 68 GT1 Koji Yamanashi (J), Yuya Sakamoto (J), Yann Clairay (FR) JLOC J Lamborghini Murcielago Lambo. V12 5990A Y 3:02:02,123 113 22,914 1:31,903 13
14 71 GT2 Takayuki Aoki (J), Tomonobu Fujii (J), Team Daishin J Ferrari F430 GTC Ferrari V8 3997A Y 3:02:50,621 113 48,498 1:33,615 17
15 98 GT2 Mitsuhiro Kinoshita (J), Masami Kageyama (J), Hankook-KTR J Porsche 997 GT3 RSR Porsche B6 3997A H 3:02:16,002 112 1 Rd 1:33,892 20
16 92 GT2 Dirk Müller (D), Tom Milner (USA), Rahal Letterman Racing USA BMW E92 M3 GTR BMW D 3:01:40,909 110 2 Rd 1:32,136 16
17 40 GT2 Andrea Robertson (USA), David Robertson (USA), David Murry (USA) Robertson Racing USA Ford GT MK7 Ford D 3:02:44,919 105 5 Rd 1:32,393 18
18 91 GT2 Jeffrey Lee (CHN), Phillip Ma (CHN), Thomas Enge (CZ) Team Hong Kong Racing CHN Aston Martin Vantage AM V8 Y 3:02:06,220 93 12 Rd 1.32,878 23
19 28 LMP2 José Ibanez (E), D. Toullemonde (F), Frederic Da Rocha (E) Ibanez Racing Service F Courage-Oreca LC75 AER P07 I4 1998T D 3:02:23,182 92 1 Rd 1:30,071 9
Nicht Gewertet (Distanz oder keine Zielflagge)









20 81 GT2 Tadakazu Kojima (J), K.R.Hori (J), M.Kimura (J) Scuderia Forme J Porsche 996 GT3 RSR Porsche B6 3997A Y 3:02:15,159 69 33 Rd 1:43,200 21
21 85 GT2 Tetsuya Tanaka (J), Katsuyuki Hiranaka (J), Jim Gainer Racing J Ferrari F430 GTC Ferrari V8 3997A Y 1:39:28,934 62 7 Rd 1:32,699 14
22 77 GT2 Marc Lieb (D), Wolf Henzler (D), Team Felbermayr Proton D Porsche 997 GT3 RSR Porsche B6 3997A M 0:20:16,183 13 49 Rd 1:32,289 12
DNS 11 LMP1 Shigekazu Wakisaka (J), Shogu Mitsuyama (J), Tokai University J Courage-Oreca LC70 YGK Y - 0
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