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Last Race Zolder (B)
Rennen
von  Thomas Roth und Henning Stubbe 


Rennen




Das Rennen wird um 13:15 von Karl Wendliger im JetAlliance Aston Martin DBR9 #33 gestartet. Neben ihm startet Pier Gudi im Sarafree Maserati MC12 #12, er wird beim Start allerdings von Robert Lechner im zweiten JetAlliance DBR9 überholt. Es kommt zu einer kleinen Berührung zwischen beiden, aber es gibt keinen Ausrutscher oder Dreher, beide können weiterfahren. 
Im Verlauf der ersten Runde kann sich auch noch Anthony Kumpen in der PK Carsport Corvette C5R an ihm vorbeischieben. Leider aus der Box starten muss der JMB Maserati #15.
Auch benachteiligt ist der Lamborghini Murcielago RGT von All-Inkl, aufgrund des Motorwechsels muss man eine Stop&Go Strafe von 2 Minuten hinnehmen, es ist der vierte in dieser Saison. Alle Qualifyingzeiten gestrichen bekam der AF Corse #51 Ferrari, weil die Fahrzeughöhe zu gering war.
In der zweiten Runde rutscht der Vitaphone Maserati MC12 #2 am Jochen Rindt Bogen raus und muss den Rettungsweg am Medical Center nutzen. Robert Lechner ist momentan der schnellste Mann im Feld. In der dritten Runde erlaubt sich Ben Aucott im JMB Racing Maserati #16 einen Ausritt in der ersten Links. In der vierten Runde dreht Pier Gudi eine neue schnellste Runde. 3 Runden später dreht sich dann Robert Lechner Ausgangs der ersten Links und fällt auf Platz 9 zurück.
















In der Zwischenzeit hat sich Pier Gudi an Kumpen in der PK Corvette C5R herangearbeitet und es gibt einen harten aber fairen Fight zwischen beiden. Schlussendlich muss Kumpen dann aber dem schnellen Maserati an der Jackie Ickx Schikane Platz machen. Bereits in Runde 14 wechselt man bei JetAlliance am Aston Martin #36 den Fahrer und die Reifen. Man kontrolliert die Bremsen genauer und schickt dann Lichtner-Hoyer auf die Strecke. 

In Runde 18 muss Pier Gudi mit dem Maserati MC12 an die Box, genauso wie der BMS Aston Martin #23 von Jamie Davies. Das BMS Fahrzeug hat ein zerstörtes Heck und der Maserati von Pier Gudi eine defekte Radaufhängung vorne rechts. Beide werden nach hinten in die Garage geschoben. Grund für die Schäden war eine Kollision zwischen beiden. Davies hatte Probleme mit der Schaltung und hat Pier Gudi nicht kommen sehen. 
Probleme gibt es auch bei Prospeed Competition, Marc Lieb muss mit dem Porsche 997 GT3RSR mit Kühlungsproblemen an die Box kommen. Etwas später verliert Bertolini im Sarafree MC12 #11 seinen Wagen beim Anbremsen der Villeneuve Schikane. 76 Minuten vor Rennende kommt der drittplazierte Maserati MC12 #1 von Vitaphone an die Box. Michael Bartels übernimmt das Steuer von Thomas Biagi, welcher lange Zeit hinter Anthony Kumpen festhing.
In Runde 29 kommt dann Marcel Fässler, der bis jetzt auf Platz 6 lag, an die Box, fast zeitgleich wird auch der Gigawave Motorsport Aston Martin DBR9 in die Box geschoben. Beide haben Probleme mit dem Getriebe, die Wagen werden direkt in die Garage gefahren.

15 Minuten sind die Positionen dann in der GT1 bezogen. Wendlinger führt mit 25s Vorsprung auf Anthony Kumpen, der nun wieder am Steuer der Corvette C5R von PK sitzt. Dahinter folgt dann Thomas Biagi, der nach momentanem Stand der Dinge den GT1 Fahrertitel gewinnen wird. Und so kommt es dann auch.

Wendlinger/Sharp gewinnen mit dem JetAlliance Aston Martin DBR9 vor Kumpen/Longin auf PK Carsport Corvette C5R und dem neuen GT1-Meister Thomas Biagi und seinem Teamkollegen Michael Bartels auf Vitaphone Maserati MC12.

Der GT2 Titel geht an Dirk Müller und Toni Vilander, die auch das Rennen in Zolder mit ihrem F430GT2 für sich entscheiden können. Dahinter folgt Ebimotors Porsche 997 GT3RSR von Zani/Pompidou. Auf Platz 3 folgt dann der Advanced Engineering Ferrari F430GT2 von Aguas/Mediani.

2 Runden später kommt dann auch Anthony Kumpen an die Box und übergibt an Bert Longin. Nun beginnt die große Boxenstopphase, auch Mike Hezemans kommt mit der PK Corvette C6R an die Box. Erstmal nicht an die Box schafft es Van Campenhoudt in der PSI Corvette C6R, er verliert den Wagen in der Kanalbucht. 8 Minuten vor Rennhalbzeit kommt dann auch der Führende Karl Wendlinger an die Box um an Ryan Sharp zu übergeben. Als letztes der Spitzengruppe kommt Gounun mit dem Aston Martin DBR9 #22 von BMS an die Box und übergibt an Monfardini.


Zur Rennhalbzeit liegt Ryan Sharp mit 20 Sekunden in Führung. Dahinter folgen Kox im Lamborghini Murcielago #28, Deletraz in der Carsport Corvette C6R und Longin in der PK Corvette C5R. In der GT2 liegen momentan 4 Ferrari F430 GT2 in Front. Toni Vilander führt diese mit der #50 an, danach folgen Mediani auf der #59, Sugden auf der #63 und Turner auf der #62. Zwischen Deletraz und Longin entbrennt ein heißer Kampf um Platz 3, Longin presst sich an der Jackie Ickx neben Deletraz und beide kollidieren. Keiner dreht sich, aber beide müssen hart über die Extra Curbs bzw. über den Kies abkürzen. Nach dieser harten Aktion ist Longin vorbei an Deletraz.
Auch Michael Bartels nutzt die Chance und zieht an Deletraz vorbei. Bert Longin quetscht sich in der Villeneuve-Schikane an dem Lamborghini von Peter Kox vorbei und übernimmt damit mit der PK-Carsport Corvette Rang 2. Kurz darauf steuert Kox die Box an und übergibt das Fahrzeug für den Schlussturn an Jos Menten.




Mit etwas mehr als 40min Restfahrzeit absolviert der Vitaphone Maserati MC12 seinen letzten Boxenstopp. Eine Runde später kommt Deletraz an die Box um an Mike Hezemans zu übergeben. Inzwischen hat Ryan Sharp seinen Vorsprung auf den Zweitplazierten Bert Longin auf knapp 30 Sekunden ausgebaut. 30 Minuten vor Rennende kommt er an die Box um noch einmal an Karl Wendlinger für den Schlussstint zu übergeben. In der GT2 führt noch immer Toni Vilander auf dem AF Corse Ferrari #50.
15 Minuten sind die Positionen dann in der GT1 bezogen. Wendlinger führt mit 25s Vorsprung auf Anthony Kumpen, der nun wieder am Steuer der Corvette C5R von PK sitzt. Dahinter folgt dann Thomas Biagi, der nach momentanem Stand der Dinge den GT1 Fahrertitel gewinnen wird.
Und so kommt es dann auch.
Wendlinger/Sharp gewinnen mit dem JetAlliance Aston Martin DBR9 vor Kumpen/Longin auf PK Carsport Corvette C5R und dem neuen GT1-Meister Thomas Biagi und seinem Teamkollegen Michael Bartels auf Vitaphone Maserati MC12.
Der GT2 Titel geht an Dirk Müller und Toni Vilander, die auch das Rennen in Zolder mit ihrem F430GT2 für sich entscheiden können. Dahinter folgt Ebimotors Porsche 997 GT3RSR von Zani/Pompidou. Auf Platz 3 folgt dann der Advanced Engineering Ferrari F430GT2 von Aguas/Mediani.




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