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Jarama
1000km Jarama (E) - 24.9.2006
2.Renndrittel
  LMS




A

Pesca vor Faesssler.

In der GT1-Klasse ist zu Beginn des 2. Renndrittels der Saleen noch knapp in Führung. GPC führt nach wie vor in der GT2-Klasse.

Collard im Pescarolo und Marcel Fässler kommen kurz hintereinander in die Box. Während man im Pescarolo auf Didier Andre wechselt und neue Reifen aufzieht fasst Fässler lediglich Sprit nach. Logischerweise bringt dies die Schweizer mannschaft am Pescarolo vorbei. Da der 2. Courage der Japaner noch läuft ist es aber diese Mannschaft die nun die Führung inne hat.

Der Stopp hat ausgereicht um Fässler nun ein 4s-Polster auf den Pescarolo zu verschaffen. Beide Boliden französischen Ursprungs liefern sich nun eine Verfolgungsjagd durch die zu überrundenden Nachzügler. Andre kann von seinen frischen Reifen Gebrauch machen und dampft den Vorsprung des Schweizers schnell ein - in Runde 87 kann er ausgangs der Pegio-Haarnadel dann besser beschleunigen und den Pescarolo wieder an die 2. Stelle bugsieren. Es wird sich in der Folge herausstellen, daß die Entscheidung keine frischen Reifen am C70 aufzuziehen auf der Traktion verlangenden Strecke von Jarama der schweizer Mannschaft noch ins Genick fallen wird.

In der LMP2-Klasse hat sich Martin Shorts Radical mit Joao Barbosa an die Spitze gefahren. Martins Optimismus ist jedoch verhalten - er ist in der Hinsicht ein gebranntes Kind. Der Radical hält sich vor dem portugiesischen Lola und dem RML-Lola, in dem Wagenbesitzer Mike Newton nun unterwegs ist. Schnellere Runden als Barbosa legt nur noch Norbert Siedler hin, der mittlerweile im Kruse-Courage unterwegs ist. Leider stahen auf den nächstplazierten Konkurrenten der Klasse nunmehr 6 Runden Rückstand zu Buche, so daß es scheinbar nur noch ums Ankommen für die Kölner Truppe geht.

Feld

LS1

Courage

Xavier Pompidou legt in der 7. Runde des LS1 den mittlerweile 3 Dreher auf den Asphalt hin - unnötig zu erwähnen daß der  Weg schnurstracks in die Box führt. Jedenfalls gibt die Truppe um Achim Stroth nicht auf und versucht weitere Kilometer Rennerfahrung zu bekommen. Giovanni Lavaggi erläutert: "Es ist das selbe Problem das wir schon beim ersten Test mit dem ersten Motor hatten. Das Mapping ist nicht korrekt und die Zündung setzt spontan aus und kommt genauso spontan wieder zum Einsatz  - auf kalten Reifen dreht man sich sofort. Offensichtlich scheint jeder Motorblock hier ein individuelles Mapping zu benötigen. Der erste Motor lief ja recht rund, seit wir nun den Neuen drin haben müsssen wir komplett von Vorne anfangen."  In der GT1-Klasse übernimmt Patrice Gouslard unterdessen in der betagten C5-Corvette den 2 Rang vom Labre-Aston - der Oreca-Saleen ist hier nach wie vor in Front.

Kurz nachdem Rob Barff in den Radical gewechselt ist rutsche er von der Strecke und beschädigt sich das Bodywork - der Wagen muß in der Box wieder zusammengeschraubt werden. An der Spitze des Feldes fällt der Courage der Japaner zurück nachdem man beim Stopp 2 minuten aufgrund eines elektrischen Problems mit der Frontabdeckung verliert. Die Führung geht so an den Pescarolo zurück, dem Harlod Primat, der zur 3h-Marke wieder in den Wagen wechselt, als nunmehr 2. folgen kann.

Am James Watt-porsche wird ein Stoßdämpferwechsel fällig der den Wagen noch weiter im Klassement zurückwirft. Der Spyker #86 wird derweil mit einer aufgeklappten Fronthaube auf der Strecke gesichtet. Möglicherweise ist eine berührung mit dem Virgo-ferrari, der sich gleichzeitig in den Kies abgelegt hat, dafür ursächlich. An der Spitze der GT2-feldes führt nach wie vor der GPC-Ferrari mit etwa einer Runde Vorsprung vor dem Panoz #81, dem verbliebenen Autoorlando-Porsche, dem Virgo-Ferrari und der #86.

Kurz vor seinem nächsten Stint zieht Jens Petersen die Halbzeitbilanz aus Sicht des Kruse-Teams: "Jan ist von Barazi kurz vor der Haarnadelkurve hinten angeschoben worden - an der Stelle kann man vielleicht versuchen einen GT2 zu überholen aber nicht einen gleichwertigen LMP.
Swiss Spirit


Kruse

Danach ist er noch mal auf den Curbs gestrandet. Norbert sitzt nun im Wagen und hat das selbe Problem wie ich zu Beginnn daß die Reifen auf der Vorderachse massiv abbauen und die Rundenzeiten dann zusammenbrechen, weil der Wagen über die Vorderräder schiebt. Er hat deswegen auch schon einen Dreher gehabt." Jens ist recht zufrieden damit daß die schnellste Rennrunde des C65 noch aus seinem Stint stammt.

Derweil bekommen die direkten Konkurrenten von JP Probleme. Der Radical des Rollcentre-Teams bleibt ausgangs der Peigo-Haarnadelkurve stehen, dort wo auch schon der Werksradical sein Rennen beenden musste. Der Belmondo-Courage schliesslich muß für einen längeren Service in die Box. Der noch 7.plazierte Petersen sieht so etwas mit Wohlwollen.

An der Spitze hat Didier Andre nun mittlerweile 3 Runde auf den Swiss Spirit-Courage zu Gute stehen. Der zwischenzeitlich 2.plazierte Kurosawa verliert abermals wegen elektrischer Probleme Zeit in der Box. Mehr als 5 Runden gehen verloren - worauf hin der Oreca-Saleen mittlerweile den 5 Gesamtrang übernimmt!. Die GT1-Klasse präsentiert sich abgesehen vom Vorsprung des saleens recht homogen: der Labre-aston liegt auf Gesamt-Position 8 und die positionen 10-13 werden vom Team Modena-Aston, den beiden Corvettes und dem Convers-Menx-Ferrari belegt.

Pilbeam

Zu Ende des 2. Renndrittels lautet die Reihung nun wie Folgt:
1. Pescarolo#17 (158 Rd)
2. Swiss Spirit (156)
3. ASM-Lola (bester LMP2)
4. Creation
5. Oreca-Saleen (bester GT1)
6. RML-Lola #25 (2.LMP2)
7. Chamberlain-Lola #19
8. Labre-Aston #50
9. Alphand-Corvette #70
10 PSI-Corvette #72

In der GT2 lautet die Reihung GPC vor Panoz#81 vor Autoorlando #78, Spyker#86, Panoz #82, Virgo-F430 #99, Spyker#85, Porsche #75. Nur 2 Porsche unter den erste 8 - die Kunden warten sehnsüchtig auf den 997 RSR.

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