Logo
Logo
1000km Istanbul (TR)
Das Rennen der GT1

  LMES

Sehr spannend verlief der Rennverlauf der GT1. Nur eine Runden brauche Christophe Bouchut, um von Rang vier auf eins in der Klasse zu fahren. Der  Franzose konnte die Führung in seinem Convers-Ferrari einige Zeit vor dem wieder einmal sehr starken Peter Kox im Menx-Ferrari behaupten, doch ab der Safety-Car-Phase dann ging es erstmal nach hinten. Doch es war nicht nur das MenX-Team, welches sich ebenfalls zum Titel berufen fühlte, auch die beiden BMS-Ferrari rechneten sich noch gute Chancen aus.

BMS

Für den Ferrari mit der Nummer 52 war der Traum von Sieg jedoch schnell ausgeträumt, ein zerschlagener Kühler zwang den Wagen an die Box, vier Runden waren verloren. Danach starteten Babini/Cressoni/Ramos eine tolle Aufholjagd, die das Team noch auf Rang zwei brachte. Fabio Babini: „Wir waren nach einer Stunde vier Runden hinten und am Schluss noch eine. Das sagt alles, was heute machbar gewesen wäre.“

BMS

Convers

Als Genuugtuung erreichte man zumindest ein Finish und damit noch weitere 3 Punkte auf dem Konto des Teams. Ob dies der Abschied der Viper von der professionellen Rennbühne der LMES war wird bleibt bislang offen.

Nur eine Nebenrolle spielte die verbleibende Belmondo-Viper . Die 3 Privatiers an Bord des babyblauen Boliden unterhielten das Fachpublikum mit regelmäßigen Pirouetteneinlagen und musste sich über das gesamte Rennen hinweg sogar den meisten GT2 geschlagen geben.

Viper jagt TVR

550 vs 575
Am Ende resultierte der zu erwartende Klassenrang 5 aber zumindest das Finish als bester "Nicht-Prodrive-Wagen" konnte man sich gegen die Viper gut schreiben lassen.
Wieder einmal ein schwieriges Rennen hatte die JMB-Truppe zu absolvieren.  Aufgrund der durchwachsenen Wetterverhältnisse  rutschten die 3 Privatiers im Wagen schnell in die Tiefen der Klassierung ab. Ein Unfall in der 2. Rennhälfte als der F575 ausgangs der Triple in die Leitplanken einschlug  half auch nicht gerade  das Rennergebnis zu verbessern.
Menx

dämmerung1

 Der Trumpf von BMS hieß Pirelli, deren Regenreifen im Vergleich zu den mit Michelin bereiften Teams von Convers und MenX förmlich auf der Strasse klebten. So erreichte zum Beispiel Toni Seiler Zeiten, die schneller waren als jene der Vollprofis Turner oder Lamy, die gleichzeitig wie der Schweizer unterwegs waren. „Die Mechaniker haben mir nach meinem Turn gratuliert, das war für mich persönlich heute die Krönung“ so der glückliche Schweizer und frischgebackene LMES-GT1-Meister nach dem Rennen.


Lange Gesichter hingegen bei Convers und MenX, die enttäuschte dritte und vierte wurden. Zum Schluss wurde es nochmals spannend, als Peter Kox im Kiesbett war und Bouchut immer näher kam. Doch Le Mans-Sieger von 93 drehte sich ebenfalls und damit war der Traum von Podium vorbei. Am überlegenen BMS-Doppelsieg hätte es sowieso nichts geändert.


Besonders unglücklich nach dem Rennen war Matteo Cressoni, der nun in der Fahrerwertung punktgleich mit den Siegern auf Rang vier liegt, der aber einen Sieg weniger hat als die in Istanbul siegreichen Christian Pescatori / Michele Bartyan und Toni Seiler.  Die haben nun Sieg und Titel, obwohl gerade denen vor Istanbul nur Außenseiterchancen eingeräumt wurden.

Dämmerung2


Podium GT1

Zurück zum Istanbul-Index

Zurück zur Berichtseite

Zurück zur Leitseite